Bevollmächtigte des Rates der EKD bei der Bundesrepublik Deutschland und der Europäischen Union und der Diakonie Deutschland
Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) engagiert sich mit der folgenden Stellungnahme für das Klimaschutzprogramm der Bundesregierung. Dies geschieht aus der Überzeugung heraus, dass der politische Einsatz für Umwelt- und Klimaschutz zur christlichen Verantwortung für Gottes Schöpfung und gegenüber zukünftigen Generationen gehört.
Die EKD betont in der Stellungnahme, dass Klimaschutz nicht nur eine ökologische, sondern zugleich eine Frage von Gerechtigkeit, Nächstenliebe und Zukunftsfähigkeit ist. Klimaschutz muss sozial gerecht gestaltet sein und darf Menschen mit geringem Einkommen nicht überfordern. Um Klimaneutralität bis 2045 zu erreichen, fordert sie verlässliche politische Rahmenbedingungen und entschlossene Investitionen, insbesondere in klimafreundliche Mobilität, erneuerbare Energien und einen klimaneutralen Gebäudebestand.
Zugleich zeigt die Kirche mit eigenen Klimazielen, konkreten Projekten und einem erstmals vorgelegten Klimabericht, dass sie Verantwortung übernimmt und handelt.

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