EKD News

2,9 Millionen Euro für kirchliche Hilfswerke – EKD


Die Präsidentin von „Brot für die Welt“, Dagmar Pruin, hob die Folgen des Klimawandels für arme Menschen in Entwicklungsländern hervor. Sie hätten am wenigsten zur Erderwärmung beigetragen und litten schon heute massiv unter den Folgen. Nun müsse schnell gehandelt werden.

Der Misereor-Hauptgeschäftsführer Pirmin Spiegel kritisierte die anhaltende Zerstörung des Amazonas-Regenwaldes. Allein in Bolivien sei im vergangenen Jahre eine Waldfläche von der Größe des Saarlandes abgeholzt worden. Das geschehe nicht zuletzt zugunsten der Agrarindustrie, die auch für den europäischen Markt produziere.

Misereor unterstützt zum Beispiel Kleinbauernfamilien in Bolivien dabei, mit nachhaltigen Waldgärten den Regenwald zu schützen. „Brot für die Welt“ setzt sich mit aktuellen Projekten unter anderem für Hebammen und gute Krankenhausausstattung in Liberia sowie für Inklusion von Kindern mit Behinderung in Simbabwe ein.

In der von Carmen Nebel moderierten Gala traten Gäste wie Roland Kaiser, Howard Carpendale, Peter Kraus, Giovanni Zarella, Francine Jordi und Ella Endlich auf. 4,2 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer verfolgten die TV-Sendung. Das entspreche einer Quote von 14,3 Prozent.