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„Jeder Mensch soll in Würde und Frieden leben können“ – EKD


EKD-Ratsvorsitzende setzt auf Friedenstreffen in Berlin starkes Statement gegen die Verletzung von Menschenrechten

Ein klares Statement gegen die Verletzung von Menschenrechten setzte die Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Annette Kurschus, mit ihrem Grußwort auf dem Internationalen Friedenstreffen der Gemeinschaft Sant’Egidio in Berlin. „Hasserfüllte, menschenverachtende, rassistische, völkisch-nationale, antisemitische oder islamophobe Äußerungen vertragen sich nicht mit Gottes Liebe. Ausnahmslos jeder Mensch – egal welcher Religion, welcher Herkunft, welcher Hautfarbe und welchen Geschlechts – soll in Würde und Frieden leben können.“

Zudem stellte die Ratsvorsitzende bei dem Treffen unter dem Titel: „Den Frieden wagen“ klar: „Die EKD verurteilt den russischen Angriffskrieg. Ich bin überzeugt, es braucht beides, eine starke Ukraine, die sich und ihre Freiheit verteidigen kann, und das Bemühen, ins Gespräch zu kommen, die Waffen zum Schweigen zu bringen und dem tausendfachen Sterben ein Ende zu bereiten.“

Sant’Egidio ist eine 1968 in Rom gegründete und heute in 70 Ländern verbreitete christliche Gemeinschaft. Gebet, die Bekämpfung von Armut und der Einsatz für Frieden sind die Grundpfeiler der Gemeinschaft. Weitere Informationen: https://www.santegidio.org/.

Hannover, 10. September 2023

Pressestelle der EKD