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Solidaritätsbesuch der EKD in Taybeh – EKD


Taybeh als Beispiel für die Gesamtsituation im Heiligen Land

Lenz machte deutlich, dass die Not der Menschen in Taybeh stellvertretend für die Lage vieler Palästinenser*innen im Westjordanland stehe. „Wir haben den Nahost-Konflikt hoffentlich in seiner Vielschichtigkeit im Blick. Zum großen Problem gehört auch das Leid der Menschen im Westjordanland.“ Das dürfe nicht vergessen werden.

Die Bevölkerung wünsche sich internationale Aufmerksamkeit und Schutz. Auch politische Unterstützung sei notwendig, etwa durch diplomatische Initiativen. Gleichzeitig zeige sich, wie sehr Besuche und Solidarität den Menschen vor Ort guttun würden.

Appell an die Kirchen in Deutschland

Propst Lenz rief dazu auf, den Menschen in Taybeh und im Westjordanland weiterhin zur Seite zu stehen – mit Gebet, finanzieller Unterstützung und öffentlicher Aufmerksamkeit. Es bleibe der Eindruck, dass es dort „eine unfassbare Not der Menschen gibt, die wir kaum wahrnehmen“, so Lenz. Zum anderen könne man erleben, dass die Kirchen ihre Mittel für die Menschen einsetzen. „Deswegen: weiter unterstützen, hingucken und mitbeten“, so der Probst.