Die Osterbotschaft des Leitenden Bischofs der VELKD
Zu den bevorstehenden Ostertagen hat der Leitende Bischof der VELKD, Landesbischof Ralf Meister, darauf hingewiesen, dass sich die Bedeutung des Festes nicht in einer Durchhalteparole erschöpfe: „Nicht das passive Abwarten hat die frühe Christenheit nach Jesu Tod zu einer rasant wachsenden Glaubensgemeinschaft werden lassen, sondern das aktive Weitermachen im Geist dessen, den sie auferstanden glaubten. In dieser Botschaft fanden sie tröstenden Zuspruch und die Kraft zum Trotz zugleich.“
Als aktuelles Beispiel für eine Trost- und Trotzgeschichte nannte er ein Projekt der lutherischen Kirche in der Ukraine, die Meister bald nach der russischen Vollinvasion besuchte: „Damals zeigte mir Pastor Alexander Gross aus Odessa die Kirchenruine in Novogradkivka, dem früheren Neuburg. Die lutherische Kirche von 1904 wurde 1933 beschlagnahmt und verfiel seitdem. Jetzt soll daraus ein soziales und seelsorgerliches Begegnungszentrum mit Sonntagsschule, ein Kinderzentrum für Kinder aus sozial benachteiligten Familien, eine Winterunterkunft für alleinstehende Seniorinnen und Senioren und eine Suppenküche werden. Eine wahnwitzige Idee, die nun Schritt für Schritt umgesetzt wird – den mörderischen Angriffen zum Trotz. Eine Idee, die den Gemeinden Kraft und Zuversicht gibt. Das ist für mich Ostern.“
Den vollständigen Wortlaut der Osterbotschaft finden Sie hier.
Hannover, 31. März 2026
Pressestelle der VELKD
Frank Hofmann
Pressesprecher