{"id":1457,"date":"2020-06-04T09:10:36","date_gmt":"2020-06-04T09:10:36","guid":{"rendered":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/2020\/06\/04\/kirchengemeinden-sollen-kuenstler-engagieren-ekd\/"},"modified":"2020-06-04T09:10:38","modified_gmt":"2020-06-04T09:10:38","slug":"kirchengemeinden-sollen-kuenstler-engagieren-ekd","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/2020\/06\/04\/kirchengemeinden-sollen-kuenstler-engagieren-ekd\/","title":{"rendered":"Kirchengemeinden sollen K\u00fcnstler engagieren \u2013 EKD"},"content":{"rendered":"<p> <br \/>\n<\/p>\n<div id=\"\">\n<p>Berlin (epd). Kulturbeauftragte der Kirchen haben die Gemeinden aufgerufen, verst\u00e4rkt K\u00fcnstlern in Gottesdiensten und Kirchen ein Podium zu bieten. \u201eSeitdem Gottesdienste wieder m\u00f6glich sind, geh\u00f6ren die Kirchen zu den wenigen \u00f6ffentlichen \u201aVeranstaltungsorten\u2018\u201c, hei\u00dft es in einem am Mittwoch in Berlin ver\u00f6ffentlichten Aufruf des Kulturbeauftragten des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Johann Hinrich Claussen, und des Kunstbeauftragten der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO), Hannes Langbein. \u201eDas ist eine Chance auch f\u00fcr die Kunst.\u201c<\/p>\n<h3>Auftritte im Gottesdienst<\/h3>\n<p>Die Corona-Pandemie habe vor allem K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstler schwer getroffen, hie\u00df es zur Begr\u00fcndung. \u201eInsbesondere freiberufliche Musikerinnen, Schauspieler, Schriftsteller, T\u00e4nzerinnen, Performer, die von \u00f6ffentlichen Auftritten leben, haben in der Krise binnen weniger Tage so gut wie alle Einnahmem\u00f6glichkeiten verloren.\u201c Sie h\u00e4tten kaum noch Chancen, ihre Kunst anderen zu zeigen.<\/p>\n<p>In dieser Situation k\u00f6nne \u201edie Religionsfreiheit nun der Kunstfreiheit aufhelfen, indem K\u00fcnstler die Chance erhalten, in Gottesdiensten \u201aaufzutreten\u2018\u201c, schreiben Claussen und Langbein. Als Beispiele werden instrumentale Zwischenspiele, Schriftlesungen und szenische Elemente genannt.<\/p>\n<p style=\"text-align:right\">epd<\/p>\n<hr\/>\n<p><em>Den gesamten Aufruf im Wortlaut lesen Sie hier:<\/em><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<h2>Kirchen f\u00fcr K\u00fcnstler \u2013 K\u00fcnstler f\u00fcr Kirchen<\/h2>\n<p><strong>Eine Anregung von Johann Hinrich Claussen, Kulturbeauftragter des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), und von Hannes Langbein, Kunstbeauftragter der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO)<\/strong><\/p>\n<p><em>Seitdem Gottesdienste wieder m\u00f6glich sind, geh\u00f6ren die Kirchen zu den wenigen \u00f6ffentlichen \u201eVeranstaltungsorten\u201c. Das ist eine Chance auch f\u00fcr die Kunst. Vielen ist das nicht bewusst \u2013 weder den Kirchen noch den K\u00fcnstlern. Dabei k\u00f6nnten Kunst- und Religionsfreiheit sich gerade jetzt wechselseitig helfen.<\/em><\/p>\n<p>Die Corona\/COVID19-Pandemie hat vor allem die K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstler schwer getroffen: Insbesondere freiberufliche Musikerinnen, Schauspieler, Schriftsteller, T\u00e4nzerinnen, Performer, die von \u00f6ffentlichen Auftritten leben, haben in der Krise binnen weniger Tage so gut wie alle Einnahmem\u00f6glichkeiten verloren. Sie haben aber auch kaum noch Chancen, ihr Kunst anderen zu zeigen. Seither warten sie auf die Wiederer\u00f6ffnung von Theatern, Konzerth\u00e4usern, die auf sich warten l\u00e4sst und allenfalls schrittweise erfolgen wird.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"\"><!-- SRC:  --><\/p>\n<aside class=\"article--aside quintus teaser teaser__related rs_skip rs_preserve\">\n<div class=\"teaser--article teaser--content\">\n                            <a href=\"kulturbeauftragter-claussen-solidaritaet-deutscher-musikrat-54660.htm\" title=\"EKD-Kulturbeauftragter: Kauft Konzertkarten!\" class=\"teaser--link\" tabindex=\"-1\"><\/p>\n<figure class=\"teaser--image\"><picture><source media=\"(max-width:935px)\" srcset=\"\/ekd_de\/ds_img\/assets_2835_x\/20181107_epd_patrick_piel_johann_hinrich_claussen_2835_rdax_945x532.jpg 1x, \/ekd_de\/ds_img\/assets_2835_x\/20181107_epd_patrick_piel_johann_hinrich_claussen_2835_rdax_1890x1064.jpg 2x, \/ekd_de\/ds_img\/assets_2835_x\/20181107_epd_patrick_piel_johann_hinrich_claussen_2835.jpg 3x\"><source media=\"(min-width:934px)\" srcset=\"\/ekd_de\/ds_img\/assets_2835_x\/20181107_epd_patrick_piel_johann_hinrich_claussen_2835_rdax_945x532.jpg 1x, \/ekd_de\/ds_img\/assets_2835_x\/20181107_epd_patrick_piel_johann_hinrich_claussen_2835_rdax_1890x1064.jpg 2x, \/ekd_de\/ds_img\/assets_2835_x\/20181107_epd_patrick_piel_johann_hinrich_claussen_2835.jpg 3x\"><\/source><\/source><\/picture><figcaption\/><\/figure>\n<p><\/a><\/p>\n<p class=\"quintus--text teaser--text\">Angesichts der dramatischen Folgen der Corona-Krise f\u00fcr freiberufliche Musiker hofft der EKD-Kulturbeauftragte Johann Hinrich Claussen auf Solidarit\u00e4t. Der Deutsche Musikrat hatte sich mit einem offenen Brief an die Kirchen gewandt, Musikern ihr Honorar auch im Falle gecancelter Veranstaltungen zu zahlen.<\/p>\n<\/p><\/div>\n<\/aside>\n<div class=\"article--content\">\n<p>Dass die Kirchen mit ihren Gottesdiensten jetzt ein wunderbarer Ort f\u00fcr k\u00fcnstlerische Darbietung jeder Art w\u00e4ren, ist vielen noch nicht bewusst. Dabei k\u00f6nnte die Religionsfreiheit nun der Kunstfreiheit aufhelfen, indem K\u00fcnstler die Chance erhalten, in Gottesdiensten \u201eaufzutreten\u201c: Musik, Lesung, auch szenische und performative Vollz\u00fcge. Man m\u00fcsste ihnen daf\u00fcr nur einen Freiraum im Gottesdienst geben.<\/p>\n<p>Kirchen und K\u00fcnstler k\u00f6nnten dieses Potential ohne allzu gro\u00dfen Aufwand nutzen. Kirchengemeinden k\u00f6nnten K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstler verst\u00e4rkt in ihre Gottesdienste einladen: Musiker\/innen f\u00fcr instrumentale Zwischenspiele, kleine konzertante Interventionen, Schauspieler\/innen und Sprecher\/innen f\u00fcr Schriftlesungen oder szenische Elemente.\u00a0<\/p>\n<p>Als Gastgeberin kann die Kirche die gro\u00dfen Probleme vor allem freiberuflicher K\u00fcnstler nat\u00fcrlich nicht l\u00f6sen, zumal viele Kirchengemeinden nur ein kleines Budget zur Verf\u00fcgung haben. Aber ein Zeichen daf\u00fcr wie wichtig gerade jetzt die K\u00fcnste sind, k\u00f6nnen sie setzen.<\/p>\n<p>Eine wichtige Frage aber sollte vorher offen gekl\u00e4rt werden: K\u00fcnstler haben ein Anrecht auf ein faires Honorar. Viele Kirchengemeinden haben hierf\u00fcr nur ein geringes Budget. Doch es m\u00fcsste m\u00f6glich sein, f\u00fcr diese besondere Idee F\u00f6rderer zu finden.<\/p>\n<p>Eine solche Kooperation k\u00f6nnte beiden Seiten aufhelfen: Den K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstlern, die mehr denn je auf Auftrittsm\u00f6glichkeiten angewiesen sind. Und den Kirchen, die ohne Gesang mehr denn je auf eine ansprechende \u00e4sthetische Gestaltung von Gottesdiensten angewiesen sind. Idealerweise entstehen auf diese Weise bleibende Verbindungen und neue Vertrautheiten, die auch nach der Krise fruchtbar sein k\u00f6nnten.\u00a0<\/p>\n<p>Viele evangelische Landeskirchen haben Beauftragte f\u00fcr Musik, f\u00fcr bildende Kunst, Theater und andere Kulturbereiche, die Kirchengemeinden hierbei gern beraten.<\/p>\n<p>Berlin, den 3. Juni 2020<\/p>\n<p>Johann Hinrich Claussen und Hannes Langbein sowie die Kunstbeauftragten der evangelischen Landeskirchen<\/p>\n<\/p><\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin (epd). 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