{"id":2454,"date":"2020-11-11T16:47:02","date_gmt":"2020-11-11T16:47:02","guid":{"rendered":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/2020\/11\/11\/juedisch-und-christlich-naeher-als-du-denkst-ekd\/"},"modified":"2020-11-11T16:47:04","modified_gmt":"2020-11-11T16:47:04","slug":"juedisch-und-christlich-naeher-als-du-denkst-ekd","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/2020\/11\/11\/juedisch-und-christlich-naeher-als-du-denkst-ekd\/","title":{"rendered":"j\u00fcdisch und christlich \u2013 n\u00e4her als du denkst\u201c \u2013 EKD"},"content":{"rendered":"<p> <br \/>\n<\/p>\n<div id=\"\">\n<div class=\"article--meta article--meta__border clearfix\">\n<p>                                    <time datetime=\"11.11.2020 14:00\" class=\"article--time\">11.11.2020<\/time><strong class=\"article--type primus--overline\">Pressemitteilung<\/strong><\/p>\n<picture class=\"article--source-image image\"><source srcset=\"https:\/\/ekd.de\/ekd_de\/ds_img\/assets\/20170622_ekd-Quellenlogo_141.png\"><!--<source srcset=\"\/ekd_de\/ds_img\/assets\/20170622_ekd-Quellenlogo_141_rdax_141x59.png 1x, \/ekd_de\/ds_img\/assets\/20170622_ekd-Quellenlogo_141_rdax_282x118.png 2x, https:\/\/ekd.de\/ekd_de\/ds_img\/assets\/20170622_ekd-Quellenlogo_141.png 3x\">--><\/source><\/picture>\n<\/p><\/div>\n<h2 class=\"article--sub-headline primus--sub-headline\">Evangelische und katholische Kirche stellen Kampagne gegen Antisemitismus vor<\/h2>\n<\/p><\/div>\n<div id=\"\">\n<p style=\"margin-bottom:0.0001pt; margin-left:0cm; margin-right:0cm; margin-top:0cm\">In einer \u2013 teilweise digitalen \u2013 Pressekonferenz haben heute (11. November 2020) in der Berliner Parochialkirche die Deutsche Bischofskonferenz und die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) ihre Kampagne gegen Antisemitismus f\u00fcr das Jahr 2021 vorgestellt. Die Plakat-Kampagne wendet sich insbesondere an die Gemeinden und kirchlichen Einrichtungen. Kernanliegen der Kampagne ist es, die Gemeinsamkeiten zwischen Juden und Christen in den Festen und im religi\u00f6sen Leben aufzuzeigen, um gegen den zunehmenden Antisemitismus klar Stellung zu beziehen, der auch christliche Wurzeln hat.<\/p>\n<p style=\"margin-bottom:0.0001pt; margin-left:0cm; margin-right:0cm; margin-top:0cm\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"margin-bottom:0.0001pt; margin-left:0cm; margin-right:0cm; margin-top:0cm\">Rabbiner Prof. Dr. Andreas Nachama, Vorsitzender der allgemeinen Rabbinerkonferenz Deutschlands, begr\u00fc\u00dft die Kampagne, an deren Entstehen er selbst mitgewirkt hat: \u201eSeit Jahrzehnten sind die Umfragen \u00fcber Antisemitismus in Deutschland in der Prozentzahl ungef\u00e4hr gleich, sie liegen immer zwischen 20 oder 25 Prozent. Ich selber k\u00f6nnte sagen, diesen 20 Prozent bin ich nicht begegnet, aber wir wissen: die Kirchen sind Teil dieser Gesellschaft, also wird es auch dort Antisemitismus geben, auch wenn ich in vielen Begegnungen mit Christinnen und Christen diese Erfahrung nicht gemacht habe. Und so finde ich es gut, dass es diese Plakatreihe gibt, die Christliches und J\u00fcdisches einander gegen\u00fcberstellt. Man erkennt Gemeinsames, man erkennt auch Unterschiede. Es wurde in dieser Plakatreihe nicht alles weggeschliffen, was an Kanten und Unterschieden drin ist, sondern es bleibt stehen &#8211; dass wir uns f\u00fcr das interessieren, was den Anderen etwa zur gleichen Zeit bewegt.\u201c<\/p>\n<p style=\"margin-bottom:0.0001pt; margin-left:0cm; margin-right:0cm; margin-top:0cm\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"margin-bottom:0.0001pt; margin-left:0cm; margin-right:0cm; margin-top:0cm\">Dr. Felix Klein, Antisemitismusbeauftragter der Bundesregierung, freut sich \u201eganz besonders \u00fcber dieses Projekt. Denn es gibt immer noch einen weitverbreiteten Glauben in unserem Land, dass die Bek\u00e4mpfung des Antisemitismus die Mehrheit der Bev\u00f6lkerung nichts anginge. Zum einen, weil sie nicht betroffen sei, und zum anderen, weil es im Zweifelsfall jedenfalls nicht ihre Aufgabe sei, hiergegen aktiv zu werden. Deshalb ist es so wichtig, das Bewusstsein hierf\u00fcr zu st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n<p style=\"margin-bottom:0.0001pt; margin-left:0cm; margin-right:0cm; margin-top:0cm\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"margin-bottom:0.0001pt; margin-left:0cm; margin-right:0cm; margin-top:0cm\">Die Kampagne startet im Januar 2021 bundesweit und \u00f6kumenisch. Kernst\u00fcck werden Plakate f\u00fcr jeden Monat sein, die anhand von Festen und Traditionen sowohl Gemeinsamkeiten als auch Unterschiede der beiden Religionen benennen und in den Gemeinden aufgeh\u00e4ngt werden k\u00f6nnen. Ein QR-Code auf den Plakaten f\u00fchrt zu einer Website, auf der die Themen aufgearbeitet werden.<\/p>\n<p style=\"margin-bottom:0.0001pt; margin-left:0cm; margin-right:0cm; margin-top:0cm\">Entstanden aus einer Initiative der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO), hat sich die Kampagne zu einem deutschlandweiten \u00f6kumenischen Projekt entwickelt, das von der EKD und der Deutschen Bischofskonferenz aufgenommen wurde und unterst\u00fctzt wird.<br \/>\u00a0<\/p>\n<p style=\"margin-bottom:0.0001pt; margin-left:0cm; margin-right:0cm; margin-top:0cm\">Bischof Dr. Ulrich Neymeyr (Erfurt), Vorsitzender der Unterkommission f\u00fcr die religi\u00f6sen Beziehungen zum Judentum der Deutschen Bischofskonferenz, bekr\u00e4ftigt daher: \u201eDiese theologische Einsicht hat politische Konsequenzen. Seit einigen Jahren nimmt der Antisemitismus in Deutschland wieder zu. Das darf uns nicht gleichg\u00fcltig lassen. Wir d\u00fcrfen nicht wegschauen, wenn Juden beleidigt oder angegriffen werden. Und wir d\u00fcrfen nicht wegh\u00f6ren, wenn \u00fcber Judenwitze gelacht, wenn \u00fcber eine angebliche j\u00fcdische Weltverschw\u00f6rung schwadroniert oder wenn der Staat Israel d\u00e4monisiert wird. Papst Franziskus hat es auf die pr\u00e4gnante Formel gebracht: ,Ein Christ kann kein Antisemit sein!\u2018 Ich f\u00fcge hinzu: Es ist die Pflicht von uns Christen, jeder Form von Antisemitismus entschieden entgegenzutreten.\u201c<\/p>\n<p style=\"margin-bottom:0.0001pt; margin-left:0cm; margin-right:0cm; margin-top:0cm\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"margin-bottom:0.0001pt; margin-left:0cm; margin-right:0cm; margin-top:0cm\">Landesbischof Dr. Heinrich Bedford-Strohm, Ratsvorsitzender der EKD, schlie\u00dft sich dem an: \u201eGerade jetzt ist es so wichtig, dass wir Zeichen gegen den wieder neu anschwellenden Antisemitismus setzen. Und die Kampagne dient genau diesem Ziel in hervorragender Weise. Es muss deutlich werden, dass Antisemitismus S\u00fcnde ist und allem widerspricht, wof\u00fcr das Christentum steht.\u201c<\/p>\n<p style=\"margin-bottom:0.0001pt; margin-left:0cm; margin-right:0cm; margin-top:0cm\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"margin-bottom:0.0001pt; margin-left:0cm; margin-right:0cm; margin-top:0cm\">Den Livestream der Pressekonferenz k\u00f6nnen Sie \u00fcber den Youtube-Kanal der EKBO nachh\u00f6ren und -sehen: https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=99QL7cb-5oI<\/p>\n<p style=\"margin-bottom:0.0001pt; margin-left:0cm; margin-right:0cm; margin-top:0cm\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"margin-bottom:0.0001pt; margin-left:0cm; margin-right:0cm; margin-top:0cm\">Hinweise:<\/p>\n<p style=\"margin-bottom:0.0001pt; margin-left:0cm; margin-right:0cm; margin-top:0cm\">Graphik und Gestaltung der Kampagne: Uwe Baumann<\/p>\n<p style=\"margin-bottom:0.0001pt; margin-left:0cm; margin-right:0cm; margin-top:0cm\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"margin-bottom:0.0001pt; margin-left:0cm; margin-right:0cm; margin-top:0cm\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"margin-bottom:0.0001pt; margin-left:0cm; margin-right:0cm; margin-top:0cm\">Hannover, 11. November<\/p>\n<p style=\"margin-bottom:0.0001pt; margin-left:0cm; margin-right:0cm; margin-top:0cm\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"margin-bottom:0.0001pt; margin-left:0cm; margin-right:0cm; margin-top:0cm\">Pressestelle der EKD<\/p>\n<p style=\"margin-bottom:0.0001pt; margin-left:0cm; margin-right:0cm; margin-top:0cm\">Carsten Splitt<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"\">\n<div class=\"article--downloads download\">\n<figure class=\"image image__float\" style=\"z-index: 4; position: relative;\"><picture><source srcset=\"https:\/\/ekd.de\/ekd_de\/ds_img\/assets_789_x\/cover_beziehungsweise-600_rdax_263x148_60.jpg 1x, https:\/\/ekd.de\/ekd_de\/ds_img\/assets_789_x\/cover_beziehungsweise-600_rdax_526x296_60.jpg 2x, https:\/\/ekd.de\/ekd_de\/ds_img\/assets_789_x\/cover_beziehungsweise-600_rdax_60.jpg 3x\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ekd.de\/ekd_de\/ds_img\/assets_789_x\/cover_beziehungsweise-600_rdax_263x148_60.jpg\" alt=\"PLakatmotiv \u201e#beziehungsweise: j\u00fcdisch und christlich \u2013 n\u00e4her als du denkst\u201c\" title=\"PLakatmotiv \u201e#beziehungsweise: j\u00fcdisch und christlich \u2013 n\u00e4her als du denkst\u201c\"\/><\/source><\/picture>\n<\/figure>\n<p>Download der Plakatmotive<\/p>\n<p><strong>\u201e#beziehungsweise: j\u00fcdisch und christlich \u2013 n\u00e4her als du denkst\u201c<\/strong><\/p>\n<\/p><\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>11.11.2020Pressemitteilung Evangelische und katholische Kirche stellen Kampagne gegen Antisemitismus vor In einer \u2013 teilweise digitalen \u2013 Pressekonferenz haben heute (11.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":2455,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[20],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2454"}],"collection":[{"href":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2454"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2454\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2456,"href":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2454\/revisions\/2456"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2455"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2454"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2454"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2454"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}