{"id":2633,"date":"2020-12-13T19:19:17","date_gmt":"2020-12-13T19:19:17","guid":{"rendered":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/2020\/12\/13\/oekumenisches-gebet-fuer-frieden-und-gewaltlosigkeit-in-belarus-ekd\/"},"modified":"2020-12-13T19:19:19","modified_gmt":"2020-12-13T19:19:19","slug":"oekumenisches-gebet-fuer-frieden-und-gewaltlosigkeit-in-belarus-ekd","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/2020\/12\/13\/oekumenisches-gebet-fuer-frieden-und-gewaltlosigkeit-in-belarus-ekd\/","title":{"rendered":"\u00d6kumenisches Gebet f\u00fcr Frieden und Gewaltlosigkeit in Belarus \u2013 EKD"},"content":{"rendered":"<p> <br \/>\n<\/p>\n<div>\n<p>Als Vertreterin der belarussischen Protestbewegung sprach Swetlana Tichanowskaja nach dem Gebet ein Gru\u00dfwort. Die Veranstalter konnten auch Friedensnobelpreistr\u00e4ger Lech Wa\u0142\u0119sa f\u00fcr eine digitale Ansprache gewinnen.<\/p>\n<p>\u201eUns beeindruckt der gewaltlose Einsatz der Menschen in Belarus f\u00fcr die Rechtsstaatlichkeit. Wir teilen ihre Sorge um die Verschleppten und Verschwundenen und sind mit ihnen einig in dem Verlangen nach Dialog zwischen Regierung und Zivilgesellschaft\u201c, erkl\u00e4rte Bisch\u00f6fin Petra Bosse-Huber im Vorfeld.<\/p>\n<p>Erzbischof Dr. Heiner Koch betonte in seiner Predigt: \u201eIhr seid in Belarus nicht allein, wir stehen zu Euch! Solidarit\u00e4t kennt keine Grenzen, Solidarit\u00e4t st\u00e4rkt, Solidarit\u00e4t macht Mut. Ihr sollt aber auch wissen, dass Euer Verhalten uns Kraft, Mut und Zuspruch ist. Unsere Solidarit\u00e4t ist keine Einbahnstra\u00dfe, wir leben miteinander und f\u00fcreinander. Wir in Deutschland lernen von den Menschen in Belarus in diesen Tagen, wie wertvoll Demokratie und Meinungsfreiheit sind und wie wenig wir sie f\u00fcr selbstverst\u00e4ndlich erachten d\u00fcrfen. Und wir lernen, dass Kirche mutig sein muss und bereit, Stellung zu beziehen, wo die Menschenw\u00fcrde und die Menschenrechte mit F\u00fc\u00dfen getreten werden.\u201c<\/p>\n<p>Erzpriester Radu Constantin Miron, erkl\u00e4rte: \u201eMit diesem Friedensgebet geben wir unserer gro\u00dfen Sehnsucht nach Frieden und Gewaltlosigkeit in Belarus Ausdruck. Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland tr\u00e4gt diesen Namen, weil wir, die gro\u00dfen und die hierzulande kleinen Kirchen, gemeinsam arbeiten wollen f\u00fcr die Einheit der Kirche Jesu Christi, f\u00fcr das gemeinsame Zeugnis, f\u00fcr Frieden, Gerechtigkeit und die Bewahrung der Sch\u00f6pfung Gottes. Unser Herz ist schwer wegen Belarus. Gemeinschaft hei\u00dft mitleiden, mitbeten, mithoffen. Und Gemeinschaft hei\u00dft hinsehen, wahrnehmen, nicht den Blick abwenden. Mit den Menschen in Belarus teilen wir deren adventliche Hoffnung in diesem Jahr als ganz konkrete Erwartung des Friedensf\u00fcrsten, das Kommen des Friedens in ihrem Land.\u201c<\/p>\n<p>Seit den Wahlen vom 4. bis 9. August 2020 demonstrieren regelm\u00e4\u00dfig Tausende belarussischer B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger f\u00fcr demokratische Grundrechte und gegen Gewalt in ihrem Land. Die Sicherheitsbeh\u00f6rden haben mit repressiven Ma\u00dfnahmen auf diese Bewegung reagiert. Viele Demonstranten wurden bei Polizeieins\u00e4tzen verletzt oder inhaftiert. Die Regierung ist auch bem\u00fcht, kritische Stimmen aus den Kirchen zum Schweigen zu bringen.<\/p>\n<p>Aufgrund der Corona-Beschr\u00e4nkungen konnte nur eine stark begrenzte Personenzahl an dem \u00f6kumenischen Friedensgebet teilnehmen. Daher ist ein Live-Stream verf\u00fcgbar unter www.berlinerdom.de\/live.<\/p>\n<p>Eine Aufzeichnung wird eine Stunde nach der Veranstaltung unter https:\/\/www.berlinerdom.de\/mediathek\/predigten-und-gottesdienste\/gottesdienstaufzeichnungen\/ zu finden sein.<\/p>\n<p>Hannover, 13. Dezember 2020<\/p>\n<p>Pressestelle der EKD<br \/>Annika Lukas<\/p>\n<\/p><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Als Vertreterin der belarussischen Protestbewegung sprach Swetlana Tichanowskaja nach dem Gebet ein Gru\u00dfwort. 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