{"id":3171,"date":"2021-05-07T22:52:40","date_gmt":"2021-05-07T22:52:40","guid":{"rendered":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/2021\/05\/07\/michael-beintker-mit-karl-barth-preis-der-uek-geehrt-ekd\/"},"modified":"2021-05-07T22:52:43","modified_gmt":"2021-05-07T22:52:43","slug":"michael-beintker-mit-karl-barth-preis-der-uek-geehrt-ekd","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/2021\/05\/07\/michael-beintker-mit-karl-barth-preis-der-uek-geehrt-ekd\/","title":{"rendered":"Michael Beintker mit Karl-Barth-Preis der UEK geehrt \u2013 EKD"},"content":{"rendered":"<p> <br \/>\n<\/p>\n<div id=\"\">\n<div class=\"article--meta article--meta__border clearfix\">\n<p>                                    <time datetime=\"07.05.2021 12:45\" class=\"article--time\">07.05.2021<\/time><strong class=\"article--type primus--overline\">Pressemitteilung<\/strong><\/p>\n<picture class=\"article--source-image image\"><source srcset=\"https:\/\/ekd.de\/ekd_de\/ds_img\/assets\/uek.gif\"><!--<source srcset=\"\/ekd_de\/ds_img\/assets\/uek_rdax_141x106.gif 1x, https:\/\/ekd.de\/ekd_de\/ds_img\/assets\/uek.gif 2x, https:\/\/ekd.de\/ekd_de\/ds_img\/assets\/uek.gif 3x\">--><\/source><\/picture>\n<\/p><\/div>\n<h2 class=\"article--sub-headline primus--sub-headline\">Christiane Tietz w\u00fcrdigt in ihrer Laudatio, dass sich Michael Beintker den Herausforderungen der Moderne stellt<\/h2>\n<\/p><\/div>\n<div id=\"\">\n<p>Professor em. Dr. Dr. h. c. Michael Beintker wurde am 7. Mai 2021 mit der Verleihung des Karl-Barth-Preises 2020 in Hannover f\u00fcr sein theologisches Gesamtwerk geehrt. Die UEK verleiht alle zwei Jahre den mit 10.000 Euro dotierten Preis, um das Andenken Karl Barths (1886\u20131968) und seiner bedeutsamen Theologie lebendig zu halten. Die Verleihung des Karl-Barth-Preises 2020 musste aufgrund der Pandemie verschoben werden und fand im Kirchenamt der EKD statt.<\/p>\n<p>In seiner Begr\u00fc\u00dfung hob Kirchenpr\u00e4sident i. R. Dr. h. c. Christian Schad die Begr\u00fcndung der Jury des Karl-Barth-Preises hervor: \u201eDie UEK w\u00fcrdigt das theologische Gesamtwerk Michael Beintkers und sein \u2013 mit diesem Werk in au\u00dfergew\u00f6hnlicher Intensit\u00e4t verbundenes \u2013 Engagement in Kirche und Gesellschaft.\u201c Die UEK und ihre Mitgliedskirchen, die Evangelische Kirche in Deutschland insgesamt, die Gemeinschaft der Evangelischen Kirchen in Europa sowie unz\u00e4hlige Studierende, Pfarrerinnen und Pfarrer, seien Michael Beintker zu Dank verpflichtet f\u00fcr sein theologisches Wirken und das damit verbundene Engagement in Kirche und Gesellschaft. Er bezeichnete Michael Beintker als einen Br\u00fcckenbauer zur Theologie Karl-Barths mit \u201egro\u00dfer Menschenfreundlichkeit und Empathie\u201c.<\/p>\n<p>In ihrer ausf\u00fchrlichen Laudatio ging Professorin Dr. Christiane Tietz auch auf den akademischen Lebenslauf des Preistr\u00e4gers ein. Sie erinnerte an seine Studienzeit in Halle, wo er 1972 promoviert wurde, 1984 folgte dort die Habilitation mit einer Studie zur Funktion der Dialektik in Karl Barths Theologie. 1985 wurde Michael Beintker zum Dozenten an der Universit\u00e4t Halle berufen und dort 1990 zum Professor f\u00fcr Systematische Theologie ernannt. 1992 wurde Beintker in M\u00fcnster Professor f\u00fcr Systematische Theologie und Direktor des Seminars f\u00fcr Reformierte Theologie. Ihn zeichne aus, \u201ef\u00fcr Menschen in ihrer Unterschiedlichkeit offen zu sein und ihnen in gro\u00dfer Menschenfreundlichkeit zu begegnen.\u201c Der Preistr\u00e4ger habe immer f\u00fcr das, \u201ewas das Evangelium zu denken und zu tr\u00f6sten gibt\u201c geworben. \u201eOhne Ber\u00fchrungs\u00e4ngste warb er daf\u00fcr, die Liebe zu Gott nicht von der erotischen, freundschaftlichen oder famili\u00e4ren Liebe abzutrennen.\u201c In seiner Abschiedsvorlesung \u201e\u00dcber den Begriff der Liebe zu Gott\u201c habe Michael Beintker gezeigt, wo sein theologisches Herz schlage.<\/p>\n<p>Michael Beintker bedankte sich f\u00fcr die Ehrung mit einem R\u00fcckblick und einer Skizzierung von Perspektiven f\u00fcr die Zukunft. Sein Ziel sei es gewesen, als theologischer Lehrer bei Studierenden die \u201eFreude an der Theologie zu wecken\u201c. Eine \u201eTheologieverdrossenheit\u201c schw\u00e4che die Zukunftsf\u00e4higkeit der Kirche. Karl Barths Theologie sei f\u00fcr ihn immer \u201eeine Anstiftung zur Freiheit\u201c gewesen. Gerade auch in der DDR habe sie ihn \u201ezum kritischen Umgang mit der G\u00e4ngelung und Domestizierung des freien Denkens durch Indoktrination und Machtmissbrauch\u201c motiviert. Das Evangelium vermittele Halt und Trost auch im \u201eangefochtenen Glauben\u201c. Hiervon sollte die Kirche besonders in den Zeiten der Pandemie Zeugnis ablegen: Es dabei geht um Tr\u00f6sten und Getr\u00f6stet-Werden.<\/p>\n<p><em>Hintergrund<\/em><\/p>\n<p><em>Der Karl-Barth-Preis wird seit 1986 alle zwei Jahre verliehen. Er war zum 100. Geburtstag von Karl Barth vom Rat der damaligen EKU gestiftet worden und ist mit 10.000 Euro dotiert. Mit dem Namensgeber des Preises verbindet sich eine bewusst kirchlich orientierte und zugleich kirchenkritische Theologie. Zu den bisherigen Preistr\u00e4gern geh\u00f6ren u. a. Eberhard J\u00fcngel, Gottfried Forck, Hans K\u00fcng, Kardinal Karl Lehmann, Helmut Simon, Reinhard Henkys, Wolfgang Huber, Heinz-Horst Deichmann, Michael Welker und Bernhard Christ.<\/em><\/p>\n<p>Hannover, 7. Mai 2021<\/p>\n<p>Pressestelle der UEK<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>07.05.2021Pressemitteilung Christiane Tietz w\u00fcrdigt in ihrer Laudatio, dass sich Michael Beintker den Herausforderungen der Moderne stellt Professor em. 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