{"id":4518,"date":"2022-05-16T13:43:32","date_gmt":"2022-05-16T13:43:32","guid":{"rendered":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/2022\/05\/16\/gemeinsames-wort-der-kirchen-zur-interkulturellen-woche-2022-ekd\/"},"modified":"2022-05-16T13:43:40","modified_gmt":"2022-05-16T13:43:40","slug":"gemeinsames-wort-der-kirchen-zur-interkulturellen-woche-2022-ekd","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/2022\/05\/16\/gemeinsames-wort-der-kirchen-zur-interkulturellen-woche-2022-ekd\/","title":{"rendered":"Gemeinsames Wort der Kirchen zur Interkulturellen Woche 2022 \u2013 EKD"},"content":{"rendered":"<p> <br \/>\n<\/p>\n<div id=\"\">\n<div class=\"article--meta article--meta__border clearfix\">\n<p>                                    <time datetime=\"16.05.2022 12:00\" class=\"article--time\">16.05.2022<\/time><strong class=\"article--type primus--overline\">Pressemitteilung<\/strong><\/p>\n<picture class=\"article--source-image image\"><source srcset=\"https:\/\/www.ekd.de\/ekd_de\/ds_img\/assets\/20170622_ekd-Quellenlogo_141_rdax_423x118.png\"><!--<source srcset=\"\/ekd_de\/ds_img\/assets\/20170622_ekd-Quellenlogo_141_rdax_141x39.png 1x, \/ekd_de\/ds_img\/assets\/20170622_ekd-Quellenlogo_141_rdax_282x78.png 2x, https:\/\/www.ekd.de\/ekd_de\/ds_img\/assets\/20170622_ekd-Quellenlogo_141_rdax_423x118.png 3x\">--><\/source><\/picture>\n<\/p><\/div>\n<h2 class=\"article--sub-headline primus--sub-headline\">\u201eEin Zeichen, dass Freiheit, Menschenfreundlichkeit und Liebe st\u00e4rker sind\u201c<\/h2>\n<\/p><\/div>\n<div id=\"\">\n<p class=\"Default\">Vom 25. September bis 2. Oktober 2022 findet die diesj\u00e4hrige 47. Interkulturelle Woche statt. Sie ist eine Initiative der Deutschen Bischofskonferenz (DBK), der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und der Griechisch-Orthodoxen Metropolie. Der bundesweite Auftakt wird am 25. September 2022 in Heidelberg begangen. Die Interkulturelle Woche steht unter dem Leitthema \u201e#offengeht\u201c. Zu ihr laden der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Georg B\u00e4tzing, die Vorsitzende des Rates der EKD, Pr\u00e4ses Annette Kurschus, und der Vorsitzende der Orthodoxen Bischofskonferenz in Deutschland, Metropolit Augoustinos, in einem gemeinsamen Wort ein, das heute (16. Mai 2022) ver\u00f6ffentlicht worden ist.<\/p>\n<p>Angesichts des brutalen v\u00f6lkerrechtswidrigen Angriffskriegs der Russischen F\u00f6deration gegen die Ukraine rufen die drei Vorsitzenden zur Solidarit\u00e4t mit den Opfern der Gewalt auf: \u201eMit unseren Gedanken und Gebeten sind wir bei den Menschen, die nun um Leib und Leben f\u00fcrchten und die erleben, wie Krieg in ihre St\u00e4dte und D\u00f6rfer einzieht.\u201c Weiter hei\u00dft es: \u201eWenn Millionen Menschen aus der Ukraine fliehen, sind wir alle gefordert, unser M\u00f6glichstes zu tun: durch Geld- und Sachspenden, durch unsere pers\u00f6nliche Hilfe oder auch durch das Bereitstellen von Unterk\u00fcnften.\u201c<\/p>\n<p>Mit Blick auf die Situation von Gefl\u00fcchteten und Migrantinnen und Migranten, die in Deutschland leben, sprechen sich Bischof B\u00e4tzing, Pr\u00e4ses Kurschus und Metropolit Augoustinos f\u00fcr Teilhabechancen und rechtliche Gleichstellung aus, die das Hineinwachsen in die Gesellschaft m\u00f6glich machten. Unsere Gesellschaft, die \u201ezu einem Viertel aus Eingewanderten und ihren Nachkommen besteht\u201c, habe \u201evielf\u00e4ltige Erfahrungen gesammelt, wie Zusammenleben und Zusammenwachsen \u00fcber kulturelle Grenzen hinweg m\u00f6glich sind \u2013 friedlich und in konstruktiver Auseinandersetzung mit den Konflikten, die immer dazugeh\u00f6ren\u201c. Die Vertreter der Kirchen warnen vor Spaltung, Hass und Gewalt und rufen zum couragierten Einsatz f\u00fcr die W\u00fcrde eines jeden Menschen auf: \u201eWo immer Positionen vertreten werden, die ausgrenzen, beleidigen, herabw\u00fcrdigen und spalten, braucht es Courage, gegenzuhalten \u2013 in der Familie, im Beruf, in der Nachbarschaft, im Sport und auch in der eigenen Gemeinde.\u201c Die Kirchen st\u00fcnden \u201esolidarisch an der Seite derjenigen, die zur Zielscheibe von verbaler und t\u00e4tlicher Gewalt werden\u201c.<\/p>\n<p>Mit einem Wort des Dankes wenden sich die drei Vorsitzenden an alle, die sich im Rahmen der vielen Initiativen und Aktionen rund um die Interkulturelle Woche engagieren. Diese sei ein Raum der Ermutigung. \u201eLassen Sie uns mit der Interkulturellen Woche in diesen schweren Tagen des Krieges ein Zeichen setzen, dass nicht Gewalt, Aggression und Brutalit\u00e4t das letzte Wort haben, sondern dass Freiheit, Menschenfreundlichkeit, und Liebe st\u00e4rker sind.\u201c Im Rahmen der Interkulturellen Woche sind eine Vielzahl dezentraler Einzelveranstaltungen im gesamten Bundesgebiet geplant, in den vergangenen Jahren waren das \u00fcber 5.000 Veranstaltungen an mehr als 500 Orten.<\/p>\n<p><em>Hinweise:<\/em><\/p>\n<p>Das Gemeinsame Wort der Kirchen zur Interkulturellen Woche 2022 ist unter www.ekd.de\/interkulturellewoche2022 verf\u00fcgbar.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Vorbereitung der Interkulturellen Woche hat der \u00d6kumenische Vorbereitungsausschuss eine Reihe von Materialien (Materialheft, Plakate und Postkarten) erstellt, die unter www.interkulturellewoche.de bestellt werden k\u00f6nnen. Dort finden Sie auch weitere Informationen.<\/p>\n<p>Hannover, 16. Mai 2022<\/p>\n<p class=\"EKDAdressdaten\">Pressestelle der EKD<br \/>Annika Lukas<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>16.05.2022Pressemitteilung \u201eEin Zeichen, dass Freiheit, Menschenfreundlichkeit und Liebe st\u00e4rker sind\u201c Vom 25. September bis 2. 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