{"id":4813,"date":"2022-09-20T19:51:46","date_gmt":"2022-09-20T19:51:46","guid":{"rendered":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/2022\/09\/20\/38-robert-geisendoerfer-preis-fuer-hoerfunk-fernseh-und-onlineproduktionen-ekd\/"},"modified":"2022-09-20T19:51:47","modified_gmt":"2022-09-20T19:51:47","slug":"38-robert-geisendoerfer-preis-fuer-hoerfunk-fernseh-und-onlineproduktionen-ekd","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/2022\/09\/20\/38-robert-geisendoerfer-preis-fuer-hoerfunk-fernseh-und-onlineproduktionen-ekd\/","title":{"rendered":"38. Robert Geisend\u00f6rfer Preis f\u00fcr H\u00f6rfunk-, Fernseh- und Onlineproduktionen \u2013 EKD"},"content":{"rendered":"<p> <br \/>\n<\/p>\n<div id=\"\">\n<p>Die feierliche Verleihung\u00a0des Robert Geisend\u00f6rfer Preises 2022 findet morgen, am\u00a020. September 2022,\u00a0beim Mitteldeutschen Rundfunk (MDR) in\u00a0Leipzig\u00a0statt. In diesem Jahr erhalten insgesamt acht Produktionen den evangelischen Medienpreis. Die Jury \u201eAllgemeine Programme\u201c vergibt jeweils zwei Preise f\u00fcr H\u00f6rfunk-, Fernseh- und Onlineformate. Die Jury \u201eKindermedien\u201c verleiht ebenfalls zwei Preise. Au\u00dferdem findet die Ehrung der Sonderpreistr\u00e4gerin der Jury 2022 statt.<\/p>\n<p>Die Jury \u201eAllgemeine Programme\u201c des Robert Geisend\u00f6rfer Preises unter Leitung des Vorsitzenden, Kirchenpr\u00e4sident Dr. Dr. h. c. Volker Jung, zeichnete folgende Produktionen aus:<\/p>\n<p><strong><em>H\u00f6rfunk<\/em><\/strong><br \/><strong>\u201eAnton und Pepe\u201c<\/strong><br \/>Den Preis erhalten<strong>\u00a0Axel Ranisch (Autor\/Regisseur)\u00a0<\/strong>und<strong>\u00a0Paul Zacher (Autor).<\/strong><br \/><strong>NDR<\/strong> 2021, Redaktion: Kultur, Kunst und Kulturjournalismus. Verantwortlicher Redakteur: Michael Becker.\u00a0<br \/><strong>Begr\u00fcndung der Jury:\u00a0<\/strong>Wir gehen mit Anton und Pepe queer durch das Dickicht ihres allt\u00e4glichen Liebes- und Leidensleben und merken bei all der humorigen Leichtigkeit des Erz\u00e4hlens erst sp\u00e4t, wie viel wir gelernt haben. \u00dcber den ganz normalen Alltag einer gleichgeschlechtlichen Partnerschaft, \u00fcber nach wie vor bestehende Vorurteile, \u00fcber H\u00f6hen und Tiefen des Familienlebens in Deutschland und \u2013 nicht zuletzt \u2013 \u00fcber die (N\u00e4chsten-)Liebe als das entscheidende, verbindende Band gelingender Beziehungen zwischen uns Menschen.<\/p>\n<p><strong>\u201eBriefe aus der H\u00f6lle\u201c<\/strong><br \/>Den Preis erh\u00e4lt<strong>\u00a0Andreas Weiser (Regisseur).<\/strong><br \/><strong>HR\u00a0<\/strong>2021, Redaktion: hr2-kultur. Verantwortliche Redakteurin: Cordula Huth.<br \/><strong>Begr\u00fcndung der Jury:\u00a0<\/strong>Es sind die Berichte von Augenzeugen, die nicht \u00fcberleben d\u00fcrfen. Die M\u00e4nner des Sonderkommandos Auschwitz haben die schrecklichste Aufgabe: ihre eigenen Leute in die Gaskammern zu f\u00fchren. Ihre \u201eBriefe aus der H\u00f6lle\u201c sind sp\u00e4ter gefunden und von Pavel Polian ver\u00f6ffentlicht worden. Andreas Weiser hat mit seiner Radiokunst daraus ein akustisches Mahnmal geschaffen.\u00a0<\/p>\n<p><strong><em>Fernsehen<\/em><\/strong><br \/><strong>\u201eDer Fall el-Masri\u201c<\/strong><br \/>Den Preis erh\u00e4lt<strong>\u00a0Stefan Eberlein (Autor\/Regisseur).\u00a0<\/strong><br \/><strong>ARTE\/ZDF\u00a0<\/strong>2021,<strong> <\/strong>Verantwortliche Redakteurin: Miriam Carbe (ZDF). Produktionsfirma: Leykauf Film.<strong>Begr\u00fcndung der Jury:\u00a0<\/strong>Mit gro\u00dfer Beharrlichkeit und langem Atem leuchtet Stefan Eberlein den viel diskutierten \u201eFall el-Masri\u201c neu aus und wirft Licht auf die Verdunkelungen, die die Staatsorgane und verantwortliche Politiker meinen, sich leisten zu k\u00f6nnen. Mit seiner akribischen und aufwendigen Recherchearbeit gibt er el-Masri einen Teil seiner W\u00fcrde zur\u00fcck und l\u00e4sst ihm so Gerechtigkeit widerfahren.<\/p>\n<p><strong>\u201eSchwarze Adler\u201c<\/strong><br \/>Den Preis erh\u00e4lt <strong>Torsten K\u00f6rner (Autor\/Regisseur).<\/strong><br \/><strong><span lang=\"EN-GB\">Broadview Pictures<\/span><\/strong><span lang=\"EN-GB\"> 2018, Produzent: Leopold Hoesch. <\/span>Creative Producer: Peter Wolf.<br \/>Ausstrahlung: Amazon Prime, ZDF.\u00a0<br \/><strong>Begr\u00fcndung der Jury:<\/strong> Der Dokumentarfilm thematisiert auf eindrucksvolle Weise das Thema Rassismus im deutschen Spitzenfu\u00dfball. Erz\u00e4hlungen von Fu\u00dfballerinnen und Fu\u00dfballern der vergangenen 60 Jahre werden kunstvoll mit Archivmaterial verbunden. So entstand ein ber\u00fchrender, teils am\u00fcsanter, aber allem voran augen\u00f6ffnender Film.<\/p>\n<p><em><strong>Online<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Podcastformat <strong>\u201eNoise\u201c<\/strong><br \/>Den Preis erhalten<strong> Khesrau Behroz (Autor\/Regisseur\/Produzent) <\/strong>und<strong> Patrick Stegemann (Autor\/Regisseur\/Produzent).\u00a0<\/strong><br \/><strong>Begr\u00fcndung der Jury:\u00a0<\/strong>Der h\u00f6chst unterhaltsame Podcast \u201eNoise\u201c betreibt journalistische Aufkl\u00e4rungsarbeit im besten Sinn. Er gl\u00e4nzt nicht nur durch besonders sorgf\u00e4ltige Recherche, sondern auch durch stets nachvollziehbare Pr\u00e4sentation der Ergebnisse und spannendes Storytelling zum Mitdenken, das Analyse und Zusammenh\u00e4nge beeindruckend h\u00f6rbar macht. Mit \u201eNoise\u201c erforschen Khesrau Behroz und Patrick Stegemann die unh\u00f6rbaren Stimmen hinter dem lauten Geschrei, machen sie zug\u00e4nglich sowie differenziert nachvollziehbar und setzen einen Meilenstein beim Medium Podcast.<\/p>\n<p><span lang=\"EN-GB\">Social-Media-Format<strong>\u00a0\u201eArte FAQ\u201c<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Den Preis erhalten<strong> Friederike Schiller (Produzentin), Manuel Tanner (Redakteur rbb) und Patrick Wagner (Autor).\u00a0<\/strong><br \/><strong>rbb\/Arte,\u00a0<\/strong>Produktionsfirma: Drive beta<strong>.<\/strong><br \/><strong>Begr\u00fcndung der Jury:<\/strong> \u201eArte FAQ\u201c findet auf Snapchat und Instagram statt und beantwortet einmal pro Woche \u201edie Fragen, die der Generation Z unter den N\u00e4geln brennen\u201c. Die Jury zeichnet die Leistung und den Innovationsgeist eines Formates aus, das sich andauernd weiterentwickelt und neuen Plattformen und Umfeldern anpasst, aber dabei das Ziel, junge Menschen zu informieren und den gesellschaftlichen Diskurs zu st\u00e4rken, nie aus den Augen verliert.<\/p>\n<p><em><strong>Kindermedien<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Die Jury \u201eKindermedien&#8220; des Robert Geisend\u00f6rfer Preises verleiht unter Leitung des Vorsitzenden, Udo Hahn, ihre Preise an folgende Produktionen:<\/p>\n<p><strong>\u201eWenn nicht ihr, dann wir!\u201c<\/strong><br \/>Den Preis erh\u00e4lt<strong>\u00a0Irja von Bernstorff (Autorin, Regisseurin).<\/strong><br \/><strong>SWR<\/strong> 2021, Redaktion: Fiktion und Familie. Koproduktion: Radio Bremen.<strong>\u00a0<\/strong>Verantwortliche Redakteurinnen: Claudia Schwab (SWR) und Michaela Herold (RB).<strong>\u00a0<\/strong><br \/><strong>Begr\u00fcndung der Jury:<\/strong> Mit den vier Portr\u00e4ts der Reihe \u201eWenn nicht ihr, dann wir!\u201c hat Irja von Bernstorff einen ausgezeichneten Weg gefunden, die negativen Folgen der Globalisierung zu veranschaulichen, ohne das verbreitete Gef\u00fchl von Machtlosigkeit zu verst\u00e4rken.\u00a0<\/p>\n<p>Webserie<strong> \u201eEcht\u201c<\/strong><br \/>Den Preis erhalten<strong>\u00a0Christine Hartmann (Produzentin)<\/strong> und <strong>Riccarda Schemann (Headautorin).<\/strong><br \/><strong>ZDF\u00a0<\/strong>2021, Redaktion: Kinder und Jugend, Fiktion. Verantwortliche f\u00fcr die Redaktion: Thomas Burkart, Carmen Daut, Franziska Guderian und Jens Ripke. Produzent: Lasse Scharpen. Produktionsfirma: Studio Zentral.<br \/><strong>Begr\u00fcndung der Jury:\u00a0<\/strong>Mit der ersten deutschen Webserie f\u00fcr Kinder ist dem ZDF eine echte Innovation im hiesigen Kinderfernsehen gelungen. Die Serie trifft die Interessen und das Lebensgef\u00fchl der Zielgruppe zwischen neun und zw\u00f6lf Jahren nahezu perfekt. \u201eEcht\u201c tr\u00e4gt nicht nur zur gegenseitigen Achtung der Geschlechter, sondern auch zum guten Miteinander bei.<\/p>\n<p><em><strong>Sonderpreis der Jury 2022<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Den Sonderpreis der Jury des Robert Geisend\u00f6rfer Preises 2022 erh\u00e4lt die Fernsehjournalistin <strong>Katrin Eigendorf<\/strong>. Die Jury w\u00fcrdigt damit Katrin Eigendorfs jahrzehntelanges journalistisches Engagement in Krisen- und Kriegsgebieten. Mit ihren Berichten, Reportagen und Einordnungen pr\u00e4gt sie die Auslandsberichterstattung im deutschen Fernsehen in beispielgebender Weise.<\/p>\n<p><strong>Begr\u00fcndung der Jury:\u00a0<\/strong>\u201eMit professioneller Sachlichkeit und zugleich empathisch berichtet Katrin Eigendorf seit Jahrzehnten aus Krisen- und Kriegsgebieten. Als Auslandskorrespondentin der ARD, sp\u00e4ter f\u00fcr RTL, seit 1999 als internationale Reporterin f\u00fcr das ZDF und ARTE, ordnet sie \u2013 oftmals selbst der Gefahr ausgesetzt \u2013 Konflikte ein und vermittelt sensibel reflektiert Hintergrundinformationen. Katrin Eigendorf hat \u00fcber den Krieg gegen Tschetschenien, die Konflikte im Kaukasus und Georgien, in Israel und \u00c4gypten und in der T\u00fcrkei berichtet, nach Ursachen und Interessen gefragt und vor allem den Opfern eine Stimme gegeben. Sie spricht mit den Taliban, fragt nach den Rechten der Frauen, als Afghanistan schon nicht mehr im Mittelpunkt der internationalen Berichterstattung steht, trifft Fl\u00fcchtlinge in Syrien und filmt im Irak. Seit Februar 2022 erlebt sie den Krieg gegen die Ukraine hautnah mit und berichtet dar\u00fcber in kurzen Schalten ebenso wie in ausf\u00fchrlichen Gespr\u00e4chen. Unaufgeregt, nicht selbstdarstellerisch, mit pr\u00e4ziser Kenntnis und journalistischer Urteilssicherheit vermittelt sie komplexe Sachverhalte.\u201c<\/p>\n<p>Moderiert wird die Preisverleihung von <strong>Ulrike Greim,\u00a0<\/strong>Rundfunkbeauftragte der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland. An dem Wettbewerb beteiligen sich j\u00e4hrlich \u00f6ffentlich-rechtliche und private Rundfunkveranstalter sowie Verantwortliche und Kreative von Onlineformaten. Ausgezeichnet werden H\u00f6rfunk-, Fernseh- und Onlineformate aus allen Programmsparten, die das pers\u00f6nliche und soziale Verantwortungsbewusstsein st\u00e4rken, zum guten Miteinander von Einzelnen, Gruppen, V\u00f6lkern und zur gegenseitigen Achtung der Geschlechter beitragen. Die Preise sind jeweils mit 5.000 Euro dotiert, der Sonderpreis ist undotiert.<\/p>\n<p>Bildmaterial von der Preisverleihung und den einzelnen Preistr\u00e4gerinnen und Preistr\u00e4gern finden Sie am Abend der Preisverleihung ab 21.30 Uhr zum Download unter:\u00a0https:\/\/www.geisendoerferpreis.de\/presse\u00a0<\/p>\n<p>Gerne vermitteln wir auch Intervieww\u00fcnsche mit den Preistr\u00e4gerinnen und Preistr\u00e4gern.\u00a0<\/p>\n<p>Pressekontakt am Tag der Preisverleihung: Torsten Spille, Tel.:\u00a00170\/6085496.<\/p>\n<p>Hannover, 20. September 2022<\/p>\n<p class=\"EKDFlietext\">Pressestelle der EKD<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die feierliche Verleihung\u00a0des Robert Geisend\u00f6rfer Preises 2022 findet morgen, am\u00a020. September 2022,\u00a0beim Mitteldeutschen Rundfunk (MDR) in\u00a0Leipzig\u00a0statt. 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