{"id":5313,"date":"2023-01-25T15:43:14","date_gmt":"2023-01-25T15:43:14","guid":{"rendered":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/2023\/01\/25\/23-01-2023-die-vier-grossen-kirchen-im-land-verleihen-schuelerpreis-christentum-und-kultur\/"},"modified":"2023-01-25T15:43:14","modified_gmt":"2023-01-25T15:43:14","slug":"23-01-2023-die-vier-grossen-kirchen-im-land-verleihen-schuelerpreis-christentum-und-kultur","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/2023\/01\/25\/23-01-2023-die-vier-grossen-kirchen-im-land-verleihen-schuelerpreis-christentum-und-kultur\/","title":{"rendered":"23.01.2023 Die vier gro\u00dfen Kirchen im Land verleihen Sch\u00fclerpreis \u201eChristentum und Kultur\u201c"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.elk-wue.de\/\" \/><\/p>\n<div id=\"c40541\">\n<header>\n<h2 class=\"b_is-headline\">Die vier gro\u00dfen Kirchen im Land verleihen Sch\u00fclerpreis \u201eChristentum und Kultur\u201c<\/h2>\n<\/header>\n<p>Karlsruhe\/Freiburg\/Rottenburg\/Stuttgart. Die Evangelischen Landeskirchen in W\u00fcrttemberg und Baden, die Erzdi\u00f6zese Freiburg und die Di\u00f6zese Rottenburg-Stuttgart zeichnen am 25. Januar die Preistr\u00e4gerinnen und Preistr\u00e4ger des 20. landesweiten Sch\u00fclerwettbewerbs \u201eChristentum und Kultur\u201c aus. Erstmals seit der Pandemie findet die Preisverleihung wieder im Rahmen einer \u00f6ffentlichen Veranstaltung im Hospitalhof in Stuttgart statt. Der w\u00fcrttembergische Landesbischof Ernst-Wilhelm Gohl \u00fcberreicht die Preise.<\/p>\n<p><strong>1. Preis: Tara Grosser aus Offenburg<\/strong><\/p>\n<p>Der 1. Preis geht an Tara Grosser vom Schiller-Gymnasium in Offenburg. Sie hat keine wissenschaftliche Arbeit verfasst, sondern eine sprachlich ansprechende und durchdachte Erz\u00e4hlung \u00fcber die Gottessuche einer jungen Frau mit dem Titel \u201eHimmelsgem\u00e4lde \u2013 Auf der Suche nach Gott und seiner Definition\u201c geschrieben. Die Erz\u00e4hlung reflektiert auf hohem Niveau zentrale theologische Themen wie die Frage nach Gott als \u201ePerson\u201c, nach der Trinit\u00e4t, die Theodizeefrage, das Allmachtparadoxon, die Vereinbarkeit von Glaube und Wissen, aber auch die \u00e4sthetische Wahrnehmung Gottes. Im Mittelpunkt der Rahmenhandlung steht Julie, eine junge Frau, die Sicherheit und Klarheit in B\u00fcchern und Sprache findet und bei ihrer Suche nach Gott mit den verschiedensten Menschen spricht \u2013 einem jungen Schlaganfallpatienten, einem Pfarrer, einer nicht-gl\u00e4ubigen Frau, einer Biologie-Promovendin, einem K\u00fcnstler.<\/p>\n<p><strong>2. Preis: Julia Fauser aus Balingen<\/strong><\/p>\n<p>Der 2. Preis geht an Julia Fauser vom Gymnasium Balingen. Sie hat sich mit der Bedeutung von Musik f\u00fcr den christlichen Glauben besch\u00e4ftigt. Unter dem Titel \u201eUmbr\u00fcche und Neuanf\u00e4nge in der Kirche. Wie k\u00f6nnte die Kirche von morgen aussehen? Wie begeistert man Jugendliche f\u00fcr Kirche?\u201c reflektiert sie \u00fcber den m\u00f6glichen Einfluss christlicher Popmusik. Dabei geht sie aus von der US-amerikanischen \u201eChristian Contemporary Music\u201c, kurz \u201eCCM\u201c. Anhand konkreter Songtexte, zum Beispiel des u.a. wegen antisemitischer \u00c4u\u00dferungen kritisierten Kanye West, analysiert sie die Inkonsistenz der Texte und ihre oft fundamentalistischen und demokratiefeindlichen Inhalte sowie ihre Ausrichtung auf breite Kommerzialisierung und kommt zu dem Ergebnis, dass in diesen Liedern die Botschaft des christlichen Glaubens zu einem blo\u00dfen Produkt verkommen ist, das gewinnbringend verkauft werden soll. Sie fordert daher von den deutschen Kirchen, sich nicht der Christian Contemporary Music anzubiedern, sondern ihrer Botschaft und den damit verbundenen\u00a0Werten treu zu bleiben. Die Bewahrung der christlichen Botschaft ohne Fundamentalismus, Rassismus und Demokratiefeindlichkeit sei die st\u00e4rkere, weil authentischere Botschaft der Kirchen.<\/p>\n<p><strong>3. Preis: Johanna Wunsch aus Markgr\u00f6ningen<\/strong><\/p>\n<p>Der 3. Preis geht an Johanna Wunsch vom Helene-Lange-Gymnasium in Markgr\u00f6ningen f\u00fcr ihre Arbeit mit dem Titel \u201eMusik \u2013 Gottes Herzschrittmacher f\u00fcr die Kirche?\u201c. Darin denkt sie \u00fcber das gewaltige Potenzial musikalischer Verk\u00fcndigung f\u00fcr die Vermittlung des christlichen Glaubens, den Erhalt der Kirche und die christliche Spiritualit\u00e4t nach. Auf Basis einer \u00e4u\u00dferst umfangreichen Literaturrecherche und mit gro\u00dfer musikwissenschaftlicher Kompetenz gelingt es ihr, Musik in ihren verschiedenen Formen von geistlicher Musik bis zur Popmusik als st\u00e4ndigen Begleiter des Glaubens nachzuweisen, der Menschen bewegt und f\u00fcr viele der einzige Grund ist, noch an der Kirche zu h\u00e4ngen. Die Musik sei der \u201eheimliche Liebling der Gemeinde\u201c.<\/p>\n<p>Buchpreise gehen an Jette Eberle vom Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium <strong>Metzingen<\/strong> f\u00fcr ihre Arbeit zum Thema \u201eVon guten M\u00e4chten wunderbar geborgen \u2013 Was zeigen uns die Erfahrungen Dietrich Bonhoeffers in seiner Haft in Zeiten des Corona-Lockdowns?\u201c, an Janina Lenz vom St. Dominikus-Gymnasium <strong>Karlsruhe<\/strong> f\u00fcr ihre Arbeit zum Thema \u201eErinnern, um zu mahnen: Welchen Beitrag k\u00f6nnen Schulen im Kampf gegen Antisemitismus in Deutschland leisten?\u201c sowie an Tabea Stabenow vom Schiller-Gymnasium <strong>Heidenheim<\/strong> f\u00fcr ihre Arbeit zum Thema \u201eIst der Gottesdienst noch zu retten? Eine kritische Analyse \u2013 Umbr\u00fcche und Neuanf\u00e4nge in der Kirche \u2013 Wie k\u00f6nnte die Kirche von morgen aussehen?\u201c<\/p>\n<p>Beim diesj\u00e4hrigen Wettbewerb haben 48 Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler ihre Arbeiten eingereicht. Dies waren aufgrund der zu Beginn des Wettbewerbs noch geltenden Corona-Bedingungen etwas weniger Bewerbungen als in den Jahren zuvor.<\/p>\n<p><strong>Zum Hintergrund<\/strong><br \/>Den Wettbewerb \u201eChristentum und Kultur\u201c haben die Evangelischen Landeskirchen in W\u00fcrttemberg und Baden, die Erzdi\u00f6zese Freiburg und die Di\u00f6zese Rottenburg-Stuttgart erstmals im Schuljahr 2003\/2004 ausgeschrieben. Er soll Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler der gymnasialen Oberstufe an allgemeinbildenden und beruflichen Gymnasien in Baden-W\u00fcrttemberg dazu anregen, sich mit dem Zusammenhang von Religion und Kultur in der Gesellschaft zu besch\u00e4ftigen. Dar\u00fcber hinaus soll der Wettbewerb das Interesse an religi\u00f6sen und interreligi\u00f6sen Fragestellungen wecken und die \u00f6kumenische Zusammenarbeit st\u00e4rken. Kultusministerin Theresa Schopper, der katholische Bischof Dr. Gebhard F\u00fcrst (Rottenburg-Stuttgart) sowie die\u00a0evangelische Landesbisch\u00f6fin Prof. Dr. Heike Springhart (Karlsruhe) haben die Schirmherrschaft f\u00fcr den Wettbewerb inne. Die siebenk\u00f6pfige Jury besteht aus Vertreterinnen und Vertretern des kulturellen Lebens, aus Wissenschaft und Forschung, des Kultusministeriums sowie der Schulabteilungen der Regierungspr\u00e4sidien und der Kirchen. F\u00fcr die Organisation ist jeweils ein Vertreter der evangelischen Landeskirchen und der Bist\u00fcmer aus dem Bereich Religionsp\u00e4dagogik verantwortlich. Der erste Preis ist mit 500 Euro, der zweite Preis mit 300 Euro und der dritte Preis mit 200 Euro dotiert.<\/p>\n<p>Die Preisverleihung findet im Rahmen einer \u00f6ffentlichen Veranstaltung <strong>am Mittwoch, 25. Januar 2023, um 10:00 Uhr im Hospitalhof (Elisabeth-und-Albrecht-Goes-Saal) in Stuttgart <\/strong>statt. Medienvertreterinnen und -vertreter sind bei dieser Veranstaltung herzlich willkommen. Wenn Sie teilnehmen m\u00f6chten, w\u00e4ren wir Ihnen f\u00fcr einen kurzen Hinweis an presse@elk-wue.de dankbar.<\/p>\n<p>Dan Peter<br \/>Sprecher der Landeskirche<\/p>\n<p><strong>Hinweis:<\/strong> Die Pressemitteilung wird von den vier gro\u00dfen Kirchen in Baden-W\u00fcrttemberg zeitgleich versendet. Wir bitten Mehrfachsendungen zu entschuldigen.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die vier gro\u00dfen Kirchen im Land verleihen Sch\u00fclerpreis \u201eChristentum und Kultur\u201c Karlsruhe\/Freiburg\/Rottenburg\/Stuttgart. 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