{"id":5355,"date":"2023-02-10T20:57:10","date_gmt":"2023-02-10T20:57:10","guid":{"rendered":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/2023\/02\/10\/lilie-fordert-beteiligung-von-wohlfahrtsverbaenden-ekd\/"},"modified":"2023-02-10T20:57:12","modified_gmt":"2023-02-10T20:57:12","slug":"lilie-fordert-beteiligung-von-wohlfahrtsverbaenden-ekd","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/2023\/02\/10\/lilie-fordert-beteiligung-von-wohlfahrtsverbaenden-ekd\/","title":{"rendered":"Lilie fordert Beteiligung von Wohlfahrtsverb\u00e4nden \u2013 EKD"},"content":{"rendered":"<p> <br \/>\n<\/p>\n<div>\n<p>Lilie dankte den engagierten Menschen in Deutschland, die die Aufnahme von Ukrainerinnen und Ukrainern Menschen m\u00f6glich gemacht h\u00e4tten. 70 Prozent der Gefl\u00fcchteten lebten nach wie vor in privaten Wohnungen, f\u00fcgte er hinzu. Doch nach fast einem Jahr zeigten sich Erm\u00fcdungserscheinungen bei den Leuten, die Wohnraum zur Verf\u00fcgung gestellt h\u00e4tten.<\/p>\n<p>Mit zehn Millionen Euro aus einem Nothilfefonds der Diakonie Katastrophenhilfe wurden den Angaben zufolge bundesweit inzwischen mehr als 245 Projekte aufgesetzt f\u00fcr Beratung, Unterst\u00fctzung bei Beh\u00f6rdeng\u00e4ngen oder f\u00fcr Deutschkurse. \u201eWir haben gelernt, dass sich schnelle Integration auszahlt und das Ankommen in unserer Gesellschaft f\u00f6rdert\u201c, sagte Lilie. Diese Lehren m\u00fcssten auf die Fl\u00fcchtlingspolitik insgesamt \u00fcbertragen werden. \u201eDeutschland hat \u00fcber eine Million Menschen aus der Ukraine aufgenommen, aber zum Beispiel mehr als anderthalb Jahre nach der Macht\u00fcbernahme der Taliban in Afghanistan warten dort immer noch Tausende Menschen auf ihre Evakuierung\u201c, kritisierte er. Das zeige einen \u201eeklatanten Widerspruch im Umgang mit Menschen in existenzieller Not\u201c.<\/p>\n<p>Die Pr\u00e4sidentin der Hilfswerke \u201eBrot f\u00fcr die Welt\u201c und Diakonie Katastrophenhilfe, Dagmar Pruin, mahnt indes auch Friedensbem\u00fchungen an. Diplomatische Wege f\u00fcr ein Ende des Krieges sollten nicht aus dem Blick verloren werden, erkl\u00e4rte sie. Es sei wichtig, einen lang andauernden Krieg zu vermeiden: \u201eDer Solidarit\u00e4t und dem Durchhaltewillen der ukrainischen Bev\u00f6lkerung geb\u00fchrt meine allerh\u00f6chste Anerkennung. Diese Kraft ist jedoch endlich und wir m\u00fcssen alles tun, damit die Bev\u00f6lkerung gesch\u00fctzt wird.\u201c F\u00fcr Frieden brauche es alle Kr\u00e4fte, auch die Kirchen k\u00f6nnten eine wichtige Rolle \u00fcbernehmen sowie die anderen zivilgesellschaftlichen Organisationen.<\/p>\n<p>Pruin f\u00fcgte mit Blick auf das vergangene Kriegsjahr hinzu: \u201eDie Solidarit\u00e4t und Spendenbereitschaft in Deutschland haben Hilfsma\u00dfnahmen erm\u00f6glicht, die vom Umfang und Tempo historisch sind.\u201c An die Diakonie Katastrophenhilfe wurden den Angaben zufolge bislang knapp 68 Millionen Euro f\u00fcr die Ukraine-Nothilfe gespendet. Mehr als 600.000 Menschen habe man \u00fcber die Partnerorganisationen vor Ort mit Geldleistungen, Hilfsg\u00fctern und anderen Unterst\u00fctzungsma\u00dfnahmen erreicht.<\/p>\n<p>Der Direktor der Diakonie Katastrophenhilfe, Martin Ke\u00dfler, forderte ein Ende der russischen Attacken. Die Angriffe auf zivile Infrastruktur \u201eunterbrechen die Strom-, Wasser und W\u00e4rmeversorgung von Millionen Menschen\u201c, sagte Ke\u00dfler, der aus Sumy im Nordosten der Ukraine per Video zugeschaltet war. Bei Temperaturen von minus 10 Grad Celsius und Schnee ben\u00f6tigten die Menschen derzeit vor allem Schutz vor der K\u00e4lte.<\/p>\n<\/p><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Lilie dankte den engagierten Menschen in Deutschland, die die Aufnahme von Ukrainerinnen und Ukrainern Menschen m\u00f6glich gemacht h\u00e4tten. 70 Prozent<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":5356,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[20],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5355"}],"collection":[{"href":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5355"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5355\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5357,"href":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5355\/revisions\/5357"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/5356"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5355"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5355"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5355"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}