{"id":604,"date":"2020-03-25T13:59:43","date_gmt":"2020-03-25T13:59:43","guid":{"rendered":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/2020\/03\/25\/predigt-zur-corona-krise-ekd\/"},"modified":"2020-03-29T04:59:42","modified_gmt":"2020-03-29T04:59:42","slug":"predigt-zur-corona-krise-ekd","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/2020\/03\/25\/predigt-zur-corona-krise-ekd\/","title":{"rendered":"Predigt zur Corona-Krise \u2013 EKD"},"content":{"rendered":"<p> <br \/>\n<\/p>\n<div id=\"\">\n<p><strong>Gehalten am 22.03.2020 in der Auferstehungskirche der Baptistengemeinde in Bremen-Lesum und vom Deutschlandfunk als Rundfunkgottesdienst live \u00fcbertragen<\/strong><\/p>\n<p>\u201eL\u00e4tare\u201c \u2013 \u201eFreut euch!\u201c. So hei\u00dft dieser Sonntag im Kirchenjahr.<\/p>\n<p>Kann man sich freuen, liebe Gemeinde zu Hause? Kann man sich freuen und fr\u00f6hlich sein in diesen Zeiten? Kann man sich freuen in diesem Gottesdienst hier in der weitgehend leeren Auferstehungskirche in Bremen? Sie k\u00f6nnen es nicht sehen, liebe Rundfunkgemeinde. Aber hier sitzen nur einige wenige Chormitglieder, so in der Kirche verteilt, dass keiner irgendjemanden anstecken kann. Es ist f\u00fcr mich ungewohnt, solch eine leere Kirche vor mir zu haben. Als Bischof predigt man ja meistens in einer vollen Kirche.<\/p>\n<p>Und trotzdem sp\u00fcre ich ihn jetzt, den Geist, der uns alle immer wieder von neuem zusammenf\u00fchrt. Den wir auch deswegen den \u201eHeiligen\u201c Geist nennen, weil er Menschen zusammenbringt, die sonst nicht so viel miteinander zu tun haben. Ich sehe die brennenden Kerzen hier, ich sehe das Kreuz, ich h\u00f6re die Musik. Und ich sp\u00fcre Sie alle, obwohl ich Sie jetzt nicht sehen kann. Ich sp\u00fcre, wie wir heute eine gro\u00dfe Gemeinschaft sind, egal, von wo aus und wie wir diesen Gottesdienst mitfeiern. Ich sp\u00fcre, wie Sie alle da sind, vielleicht umso mehr, als wir hier in der Kirche jetzt so wenige sind.<\/p>\n<p>Es ist eigenartig. Von allen \u00e4u\u00dferen Umst\u00e4nden her m\u00fcsste es dieser Gottesdienst schwer haben, Kraft zu entfalten. Aber es ist nicht so. Es ist Kraft da. Ich sp\u00fcre sie. Und vielleicht sind es genau diese Umst\u00e4nde jetzt, die uns miteinander diese Kraft sp\u00fcren lassen.<\/p>\n<p>Mit dem Corona-Virus ist etwas \u00fcber uns gekommen, das unser Leben in so kurzer Zeit so radikal ver\u00e4ndert hat, dass die Seele kaum nachzukommen wei\u00df. \u00d6ffentliche Veranstaltungen sind abgesagt und inzwischen komplett verboten. Auf manche hatten wir uns lange gefreut. Gesch\u00e4fte und Restaurants mussten geschlossen werden. Reisen sind unm\u00f6glich geworden. Viele sind ins Homeoffice geschickt worden oder m\u00fcssen freimachen. In der Landwirtschaft fehlen die Saisonarbeiter. Die KiTas und Schulen sind geschlossen. Und auch unsere Gottesdienste in den Kirchen mussten wir absagen. Das alles ist sehr schmerzlich.<\/p>\n<p>F\u00fcr manche wird es h\u00f6chst existentiell. Sie f\u00fcrchten um ihre wirtschaftliche Existenz. Und denjenigen, die in den Krankenh\u00e4usern arbeiten, wird jetzt alles abverlangt. Und sie tun alles, um denen, bei denen die Krankheit einen schweren Verlauf nimmt, zu helfen und Leben zu retten. \u00c4rztinnen und Pfleger wissen nicht, wie oft sie vor schwere Entscheidungen gestellt werden, wem sie noch helfen k\u00f6nnen und wem nicht.<\/p>\n<p>Viele machen sich Sorgen um ihre Gesundheit oder die ihrer Lieben. Und manche haben einfach Angst. Auch wenn man nicht zu einer der Risikogruppen geh\u00f6rt \u2013 der Tod r\u00fcckt in Herz und Seele n\u00e4her. Die \u00e4u\u00dfere Distanz, freiwillig oder erzwungen, macht es der Seele nicht leichter.<\/p>\n<p>Kann man sich in einer solchen Situation \u00fcberhaupt noch irgendwie freuen? Wenn es nach dem Namen des heutigen Sonntags im Kirchenjahr geht, dann ganz bestimmt. \u201eL\u00e4tare\u201c \u2013 \u201eFreut euch!\u201c. Aber ist das in diesen Zeiten mehr als eine trockene Bezeichnung, die vielleicht den Kopf, nicht aber das Herz und die Seele erreicht? Denn das Herz und die Seele haben Angst.<\/p>\n<p>Vielleicht brauchen wir sie gerade jetzt, die Erinnerung daran, dass es Licht am Horizont gibt. Der heutige L\u00e4tare-Sonntag steht ja nicht f\u00fcr irgendeine krampfhafte Freude, die das Leiden, die Angst, einfach mal f\u00fcr einen Moment vergessen lassen will. Sondern wir Christen feiern ihn mitten in der Passionszeit. Mitten in der Zeit, in der wir an den Leidensweg Jesu Christi denken und ihn in diesem Gedenken mitgehen.<\/p>\n<p>Auch Jesus hatte Angst. Auch darin ist er uns heute nahe. Was kommt da auf mich zu? \u2013 hat er sich gefragt, als er innerlich sp\u00fcrte, dass sein Weg ihn ans Kreuz f\u00fchren w\u00fcrde. \u201eMeine Seele ist betr\u00fcbt bis an den Tod; bleibt hier und wachet mit mir!\u201c \u2013 sagt er zu seinen J\u00fcngern im Garten Gethsemane. Und betet zu Gott: \u201eMein Vater, ist&#8217;s m\u00f6glich, so gehe dieser Kelch an mir vor\u00fcber\u201c. Er sucht Beistand bei seinen J\u00fcngern \u2013 aber sie schlafen. \u201eKonntet ihr denn nicht eine Stunde mit mir wachen?\u201c Jesus ist entt\u00e4uscht. Er f\u00fchlt sich allein und verlassen. Er hat den Tod vor Augen.<\/p>\n<p>Nein, am L\u00e4tare-Sonntag schieben wir das Leiden und die Angst nicht weg. Wir sp\u00fcren sie ja, die Angst. Wir nehmen ja Anteil am Schicksal der Menschen, die in den Krankenh\u00e4usern auf den Intensivstationen liegen, die um ihr Leben k\u00e4mpfen. Aber wir \u00f6ffnen \u2013 mitten in der schweren Zeit &#8211; unser Herz und unsere Sinne f\u00fcr das Licht am Horizont. Das \u201ekleine Ostern\u201c \u2013 so nennt man den L\u00e4tare-Sonntag immer wieder.<\/p>\n<p>\u201eIch will euch tr\u00f6sten, wie einen seine Mutter tr\u00f6stet\u201c l\u00e4sst Gott durch den Propheten Jesaja ausrichten, im Predigttext f\u00fcr den heutigen Sonntag. \u201eIhr werdet&#8217;s sehen und euer Herz wird sich freuen, und euer Gebein soll gr\u00fcnen wie Gras.\u201c<\/p>\n<p><em>Jes 66,10-14<br \/>10 Freuet euch mit Jerusalem und seid fr\u00f6hlich \u00fcber die Stadt, alle, die ihr sie lieb habt! Freuet euch mit ihr, alle, die ihr \u00fcber sie traurig gewesen seid. 11 Denn nun d\u00fcrft ihr saugen und euch satt trinken an den Br\u00fcsten ihres Trostes; denn nun d\u00fcrft ihr reichlich trinken und euch erfreuen an ihrer vollen Mutterbrust. 12 Denn so spricht der Herr: Siehe, ich breite aus bei ihr den Frieden wie einen Strom und den Reichtum der V\u00f6lker wie einen \u00fcberstr\u00f6menden Bach. Da werdet ihr saugen, auf dem Arm wird man euch tragen und auf den Knien euch liebkosen. 13 Ich will euch tr\u00f6sten, wie einen seine Mutter tr\u00f6stet; ja, ihr sollt an Jerusalem getr\u00f6stet werden. 14 Ihr werdet&#8217;s sehen und euer Herz wird sich freuen, und euer Gebein soll gr\u00fcnen wie Gras.<\/em><\/p>\n<p>Welch starkes Bild! Gott, von dem wir so oft als Vater sprechen, hier im Bild der Mutter, die tr\u00f6stet, in deren bergenden Scho\u00df wir uns legen k\u00f6nnen, die Liebe und Sicherheit ausstrahlt. Die uns das Gef\u00fchl gibt: du hast jetzt Angst, aber ich bin da. Und ich werde dich nicht allein lassen. Was immer geschieht, du wirst nicht ins Bodenlose fallen.<\/p>\n<p>Helle Bilder, ein Lichtblick in den Worten des Jesaja f\u00fcr den heutigen Sonntag. Dass das nicht nur Bilder oder gar leere Worte sind, sondern dass es mitten in die Lebenswirklichkeit hineinspricht, erfahre ich gerade jeden Tag. Beim Verlassen meines Hauses finde ich an den Briefk\u00e4sten den von einem jungen Mitbewohner unterzeichneten handgeschriebenen Zettel: \u201eLiebe Nachbarn, falls Sie zur Corona-Risikogruppe geh\u00f6ren und sich Sorgen um Ihre Gesundheut machen, biete ich gerne meine Hilfe an: Einkaufen gehen, M\u00fcll wegtragen, kurze Wege erledigen. Wenn Sie Hilfe brauchen, einfach klingeln oder Zettel mit Namen und Telefonnummer in meinen Briefkasten werfen.\u201c<\/p>\n<p>Da hat einer, der nicht zur Risikogruppe geh\u00f6rt, einfach mitgedacht und Empathie gezeigt. Mein Fris\u00f6r erz\u00e4hlt mir, im Aufzug in seinem Haus h\u00e4ngt auch so ein Zettel, mit zwei Spalten, in die man sich eintragen kann: Ich brauche Hilfe. Und: ich biete Hilfe an.<\/p>\n<p>Oder das Video aus der Wohnsiedlung in Bamberg, das sich blitzschnell ausgebreitet und vielen Menschen den Horizont hell gemacht hat. Eine wunderbare Botschaft der Solidarit\u00e4t an die Menschen in Italien, auf Italienisch gelesen \u2013 und dann lauter Menschen in der Stra\u00dfe auf ihren Balkonen und in den Fenstern, Kinder, Erwachsene, Alte, die gemeinsam Bella Ciao singen. Eine von vielen solcher Botschaften.<\/p>\n<p>Wir machen in diesen Tagen die Erfahrung, dass in vielen Menschen das Beste wachger\u00fcttelt wird, was in ihnen steckt. Und das wirkt viel mehr als die Hamsterk\u00e4ufe, bei denen die Angst dazu f\u00fchrt, dass Menschen nur noch um sich selber kreisen. Und die, vor allem wenn es um Klopapier geht, willkommene Vorlage f\u00fcr Satiresendungen sind.<\/p>\n<p>Es k\u00f6nnte doch sein, dass wir nach 2015, als es um Gefl\u00fcchtete ging, nun einmal mehr eine Revolution der Empathie und Achtsamkeit erleben. Grenzenlos, nicht wie das Virus, sondern st\u00e4rker als das Virus und die Angst, die es verbreitet: Menschen, die Mitgef\u00fchl zeigen, die f\u00fcreinander sorgen, die zusammenhalten, die sich auf das besinnen, was wirklich wichtig ist. Menschen, die auch jetzt keinen Unterschied machen zwischen Gefl\u00fcchteten und Einheimischen, so wie die Pflegerin hier aus der Gemeinde. Sie wird Jamal aus Afghanistan und die anderen, hier bei uns und in den unseligen Lagern an Europas Grenzen nicht aus den Augen verlieren.<\/p>\n<p>Auf den Balkonen singen die Menschen \u201eDer Mond ist aufgegangen\u201c, andere applaudieren denen, die jetzt in den Krankenh\u00e4usern bis an den Rand ihrer Kr\u00e4fte Dienst tun, um Leben zu retten. Und viele haben die digitalen Kommunikationsm\u00f6glichkeiten, von denen zuletzt so viel Hass und Spaltung ausgegangen ist, als Orte entdeckt, in denen Botschaften der Liebe weitergetragen werden.<\/p>\n<p>Es ist ja eine merkw\u00fcrdige Situation. Der direkte Kontakt, die Umarmung, die k\u00f6rperliche N\u00e4he, die wir doch als st\u00e4rkstes Zeichen der Liebe kennen, ist nun eine Zeitlang zum Feind der Liebe geworden. Eben hat der stolze Gro\u00dfvater davon erz\u00e4hlt, wie schmerzlich er und seine Frau den \u201eEnkel-Alarm\u201c vermissen. Da ist es ein Segen, dass wir die digitalen Wege der Liebe und der Anteilnahme haben und nun viele, die bisher damit nichts anfangen konnten, diese Kontaktm\u00f6glichkeit zu nutzen beginnen. Das Gesicht der Enkel vor Augen zu haben, mit ihnen zu reden, ihr Lachen zu sehen, das geht im Moment f\u00fcr viele nur so.<\/p>\n<p>Und so machen wir es auch in der Kirche. Es kann kaum etwas Schmerzlicheres f\u00fcr uns geben als in der Passions- und Osterzeit keine Gottesdienste in unseren Kirchen gemeinsam feiern zu k\u00f6nnen. Aber wir feiern anders zusammen. Wie heute im Radio. Oder an den Fernsehern. Oder in so vielen digitalen Formaten, f\u00fcr die die Ideen gerade nur so hervorsprie\u00dfen. Und wir machen die Erfahrung, dass wir auch darin Kraft bekommen. Und den Geist sp\u00fcren, der uns alle immer wieder von neuem zusammenf\u00fchrt zu einer gro\u00dfen Gemeinschaft.<br \/>\u201eIhr werdet&#8217;s sehen und euer Herz wird sich freuen, und euer Gebein soll gr\u00fcnen wie Gras.\u201c<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde, was Jesaja den Menschen in Israel in schwerer Zeit im babylonischen Exil vor 2500 Jahren gesagt hat, das gilt uns heute genauso. Ich brauche solche Lichtblicke, wenn es dunkel ist und die Schatten an der Wand bedrohlich werden. Jesaja l\u00e4sst die T\u00fcr einen Spalt auf.<\/p>\n<p>Damit kann ich glauben, wie es Dietrich Bonhoeffer in tiefster Nacht aufgeschrieben hat, n\u00e4mlich \u201e\u2026 dass Gott aus allem, auch aus dem B\u00f6sesten, Gutes entstehen lassen kann und will.\u201c<\/p>\n<p>Damit kann ich mich freuen \u00fcber \u201e\u2026 Menschen, die sich alle Dinge zum Besten dienen lassen.\u201c<br \/>Und bin sicher, \u201e\u2026 dass Gott uns in jeder Notlage so viel Widerstandskraft geben will, wie wir brauchen.\u201c<br \/>Dabei will ich nicht vergessen, dass Gott diese Widerstandskraft nicht im Voraus gibt, \u201edamit wir uns nicht auf uns selbst, sondern allein auf ihn verlassen.\u201c<\/p>\n<p>Ich bin gewiss: \u201eIn solchem Glauben m\u00fcsste alle Angst vor der Zukunft \u00fcberwunden sein.\u201c<br \/>Und der Friede Gottes, der h\u00f6her ist als alle unsere Vernunft, gr\u00f6\u00dfer als unsere Angst, der bewahre eure Herzen und Sinne in Christus Jesus.<\/p>\n<p>AMEN<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gehalten am 22.03.2020 in der Auferstehungskirche der Baptistengemeinde in Bremen-Lesum und vom Deutschlandfunk als Rundfunkgottesdienst live \u00fcbertragen \u201eL\u00e4tare\u201c \u2013 \u201eFreut<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":514,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[20],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/604"}],"collection":[{"href":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=604"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/604\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":605,"href":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/604\/revisions\/605"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/514"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=604"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=604"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=604"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}