{"id":6694,"date":"2024-03-14T15:25:21","date_gmt":"2024-03-14T15:25:21","guid":{"rendered":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/2024\/03\/14\/oekumenisches-miteinander-schaetzen-und-bestaerken-ekd\/"},"modified":"2024-03-14T15:25:24","modified_gmt":"2024-03-14T15:25:24","slug":"oekumenisches-miteinander-schaetzen-und-bestaerken-ekd","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/2024\/03\/14\/oekumenisches-miteinander-schaetzen-und-bestaerken-ekd\/","title":{"rendered":"\u00d6kumenisches Miteinander sch\u00e4tzen und best\u00e4rken \u2013 EKD"},"content":{"rendered":"<p> <br \/>\n<\/p>\n<div id=\"\">\n<div class=\"article--meta article--meta__border clearfix\">\n<p>                                    <time datetime=\"14.03.2024 12:30\" class=\"article--time\">14.03.2024<\/time><\/p>\n<p>                                     <strong class=\"article--type primus--overline\">Pressemitteilung<\/strong><\/p>\n<picture class=\"article--source-image image\"><source srcset=\"https:\/\/www.ekd.de\/ekd_de\/ds_img\/assets\/20170622_ekd-Quellenlogo_141_rdax_423x118.png\"><!--<source srcset=\"\/ekd_de\/ds_img\/assets\/20170622_ekd-Quellenlogo_141_rdax_141x39.png 1x, \/ekd_de\/ds_img\/assets\/20170622_ekd-Quellenlogo_141_rdax_282x78.png 2x, https:\/\/www.ekd.de\/ekd_de\/ds_img\/assets\/20170622_ekd-Quellenlogo_141_rdax_423x118.png 3x\">--><\/p>\n<p>    <\/source><\/picture>\n<\/p><\/div>\n<h2 class=\"article--sub-headline primus--sub-headline\">Deutsche Bischofskonferenz und EKD stellen neues gemeinsames Wort mit dem Titel: \u201eMehr Sichtbarkeit in der Einheit und mehr Vers\u00f6hnung in der Verschiedenheit\u201c vor<\/h2>\n<\/p><\/div>\n<div id=\"\">\n<p>Die Deutsche Bischofskonferenz und die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) haben heute in einer digitalen Pressekonferenz das Gemeinsame Wort Mehr Sichtbarkeit in der Einheit und mehr Vers\u00f6hnung in der Verschiedenheit \u2013 Zu den Chancen einer prozessorientierten \u00d6kumene vorgestellt. Der Text nimmt den Faden des Dokuments Erinnerung heilen \u2013 Jesus Christus bezeugen. Ein gemeinsames Wort zum Jahr 2017 auf. Er entstand im Kontext eines konstruktiven Austausches innerhalb des von der Deutschen Bischofskonferenz und der Evangelischen Kirche in Deutschland verantworteten Kontaktgespr\u00e4chskreises.<\/p>\n<p>\u201eWir erleben als Kirchen derzeit eine Umbruchphase: Kirchliches Leben ist in beiden Konfessionen gepr\u00e4gt vom raschen Wandel. Neben dem Verlust alter Gewissheiten und vertrauter Strukturen stehen neue Aufbr\u00fcche und ver\u00e4nderte Priorit\u00e4tensetzungen\u201c, sagte EKD-Ratsmitglied Volker Jung. Der Kirchenpr\u00e4sident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) f\u00fcgte hinzu: \u201eUnser Anliegen ist, dass in den anstehenden Transformationen das gelebte \u00f6kumenische Miteinander nicht unter die R\u00e4der ger\u00e4t, sondern gesch\u00e4tzt und gest\u00e4rkt wird. Das Gemeinsame Wort bekr\u00e4ftigt, dass wir inzwischen nicht nur im allt\u00e4glichen Umgang vor Ort oft viele gelingende und begl\u00fcckende \u00f6kumenische Erfahrungen erleben. Und, dass wir mittlerweile ganz deutlich auf der Basis des biblischen Zeugnisses gemeinsame theologische Zug\u00e4nge dazu finden, was Kirche ist und wof\u00fcr sie in der Welt da sein soll \u2013 auch wenn manche Fragen gerade im gottesdienstlichen Miteinander schmerzhaft ungel\u00f6st bleiben.\u201c<\/p>\n<p>Bischof Dr. Gerhard Feige, Vorsitzender der \u00d6kumenekommission der Deutschen Bischofskonferenz, sieht in dem neuen Dokument ein \u201eklares Bekenntnis zur \u00d6kumene. Die \u00d6kumene lebt\u201c, so Bischof Feige. Dabei werde die Einheit der Kirche als dynamische Gr\u00f6\u00dfe wahrgenommen: \u201eWir sind nicht am Ziel, noch nicht. Aber wir nehmen froh und dankbar wahr, dass im \u00f6kumenischen Miteinander schon viel erreicht ist. Manches davon ist so selbstverst\u00e4ndlich, dass es uns zumeist gar nicht mehr auff\u00e4llt. Da ist es gut, dass der Text unsere Aufmerksamkeit darauf lenkt und dazu antreibt, auf dem Weg zu mehr Sichtbarkeit in der Einheit und mehr Vers\u00f6hnung in der Verschiedenheit weiter voranzukommen. Wechselseitige Zusagen geben der k\u00fcnftigen Weggemeinschaft Verbindlichkeit.\u201c Die j\u00fcngste Kirchenmitgliedschaftsuntersuchung habe gezeigt, dass die beiden gro\u00dfen Kirchen in Deutschland in hohem Ma\u00dfe Mitglieder verlieren: \u201eDie Probleme und Herausforderungen d\u00fcrfen aber nicht zur Selbstbeschr\u00e4nkung zu Lasten der \u00d6kumene f\u00fchren. Im Gegenteil: Sie sind ein Weckruf zu mehr Gemeinsamkeit\u201c, betonte Bischof Feige.<\/p>\n<p>Bei der Vorstellung des Dokumentes hob Prof. Dr. Thomas S\u00f6ding (Bochum) hervor: \u201eDie Gesellschaft driftet auseinander, die Polarisierung nimmt zu: Es entstehen immer mehr ziemlich geschlossene Identit\u00e4tszirkel, die sich immer schwerer tun, miteinander zu kommunizieren. Die Kirchen sind von diesem Trend nicht ausgenommen. Aber sie k\u00f6nnen \u2013 teils aus leidvoller Erfahrung, teils aus besserer Einsicht \u2013 Modelle entwickeln, die nicht nur ein friedliches Neben- und Miteinander verschiedener Konfessionen begr\u00fcnden, sondern auch die innere Vielfalt als Ressource entdecken, um Gottes- und N\u00e4chstenliebe zu verbinden: katechetisch, liturgisch, diakonisch \u2013 auch politisch.\u201c Diese Chance nutze das neue Dokument. \u201eEs scheut sich nicht, von Einheit zu sprechen, auch von sichtbarer \u2013 f\u00fcgen wir hinzu: von h\u00f6rbarer, f\u00fchlbarer, wirksamer \u2013 Einheit; aber wir sehen in der internen und externen Vielfalt der Kirchen kein Problem, das es zu l\u00f6sen, sondern ein Pfund, mit dem es zu wuchern gilt\u201c, so Prof. S\u00f6ding. Die Kirchen formulieren in dem neuen Dokument gemeinsam: \u201eDie Einheit soll sichtbarer und die Vers\u00f6hnung erfahrbarer werden. Dieser Komparativ ist programmatisch. Er verweist auf das Konstruktionsprinzip des gesamten Papieres: Ziel und Weg geh\u00f6ren zusammen.\u201c<\/p>\n<p>Prof. Dr. Miriam Rose (Jena) beschreibt den Text als \u201eeine andere, eine neue, eine zukunftsorientierte Perspektive sowohl auf das gegenw\u00e4rtig Erreichte, auf aktuelle Infragestellungen und auf k\u00fcnftige Schritte, wie auch immer sie aussehen m\u00f6gen. So ist es einerseits besonders praxisorientiert und konkret, andererseits auch besonders prinzipiell, weil es die dynamische Praxis in der \u00d6kumene theologisch aufwertet und neu bewertet.\u201c Das Dokument ermutige zu einem gelassen-hoffnungsvollen Blick auf die \u00f6kumenischen Beziehungen, \u201eder sich mit den Irritationen auseinandersetzt und mit kreativen Neuaufbr\u00fcchen rechnet an unvermuteter anderer Stelle, der sich und die anderen nicht \u00fcberfordert, der aber zutiefst interessiert und betroffen solidarisch bleibt mit der jeweils anderen Kirche\u201c.<\/p>\n<p>Hinweise:<br \/>Den Text finden Sie online auf www.ekd.de\/sichtbarkeit zum kostenlosen Download. Zudem k\u00f6nnen Sie gedruckte Exemplare per E-Mail an versand@ekd.de bestellen. Der Preis pro St\u00fcck betr\u00e4gt 60 Cent.<\/p>\n<p>Die Statements von Kirchenpr\u00e4sident Dr. Dr. Volker Jung, Bischof Dr. Gerhard Feige,\u00a0<br \/>Prof. Dr. Thomas S\u00f6ding und Prof. Dr. Miriam Rose finden Sie unter www.dbk.de.<\/p>\n<p>Hannover, 14. M\u00e4rz 2024<\/p>\n<p>Pressestelle der EKD<br \/>Annika Lukas<br \/>\u00a0<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>14.03.2024 Pressemitteilung Deutsche Bischofskonferenz und EKD stellen neues gemeinsames Wort mit dem Titel: \u201eMehr Sichtbarkeit in der Einheit und mehr<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":6695,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[20],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6694"}],"collection":[{"href":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6694"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6694\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6696,"href":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6694\/revisions\/6696"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/6695"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6694"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=6694"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=6694"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}