{"id":6938,"date":"2024-06-04T10:16:01","date_gmt":"2024-06-04T10:16:01","guid":{"rendered":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/2024\/06\/04\/sie-wollen-dass-wir-nawalny-vergessen-und-wer-seinen-tod-verantwortet-aber-wir-erinnern-ekd\/"},"modified":"2024-06-04T10:16:04","modified_gmt":"2024-06-04T10:16:04","slug":"sie-wollen-dass-wir-nawalny-vergessen-und-wer-seinen-tod-verantwortet-aber-wir-erinnern-ekd","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/2024\/06\/04\/sie-wollen-dass-wir-nawalny-vergessen-und-wer-seinen-tod-verantwortet-aber-wir-erinnern-ekd\/","title":{"rendered":"\u201eSie wollen, dass wir Nawalny vergessen und wer seinen Tod verantwortet. Aber wir erinnern.\u201c \u2013 EKD"},"content":{"rendered":"<p> <br \/>\n<\/p>\n<div id=\"\">\n<div class=\"article--meta article--meta__border clearfix\">\n<p>                                    <time datetime=\"04.06.2024 11:00\" class=\"article--time\">04.06.2024<\/time><\/p>\n<p>                                     <strong class=\"article--type primus--overline\">Pressemitteilung<\/strong><\/p>\n<picture class=\"article--source-image image\"><source srcset=\"https:\/\/www.ekd.de\/ekd_de\/ds_img\/assets\/20170622_ekd-Quellenlogo_141_rdax_423x118.png\"><!--<source srcset=\"\/ekd_de\/ds_img\/assets\/20170622_ekd-Quellenlogo_141_rdax_141x39.png 1x, \/ekd_de\/ds_img\/assets\/20170622_ekd-Quellenlogo_141_rdax_282x78.png 2x, https:\/\/www.ekd.de\/ekd_de\/ds_img\/assets\/20170622_ekd-Quellenlogo_141_rdax_423x118.png 3x\">--><\/p>\n<p>    <\/source><\/picture>\n<\/p><\/div>\n<h2 class=\"article--sub-headline primus--sub-headline\">Gedenk-Gottesdienst f\u00fcr Alexei Nawalny in Berliner St. Marienkirche. Bischof St\u00e4blein: \u201eAlexei m\u00f6ge sp\u00fcren, dass wir an ihn erinnern\u201c<\/h2>\n<\/p><\/div>\n<div id=\"\">\n<p>In einem Gottesdienst in der St. Marienkirche zu Berlin haben heute (4. Juni 2024) Weggef\u00e4hrt*innen und Freund*innen von Alexei Nawalny, darunter seine Ehefrau Yulia Nawalnaja, des russischen B\u00fcrgerrechtlers und Oppositionellen gedacht. Gemeinsam mit mehreren hundert Menschen aus Politik, Kirche und Gesellschaft erinnerten sie an das Leben und Wirken Nawalnys, der im Fr\u00fchjahr in russischer Haft zu Tode gekommen war. Nawalny w\u00e4re am 4. Juni 48 Jahre alt geworden.<\/p>\n<p>\u201eWir danken f\u00fcr das Leben von Alexei Nawalny\u201c, so der Berliner Bischof und Fl\u00fcchtlingsbeauftragte der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) in seiner Predigt. \u201eUnd wir sagen zu, versprechen, dass wir es nicht vergessen werden. Das ist ja das, was sie wollen, die Verfolger, die Machthaber: Dass wir vergessen. Den Menschen. Sein Leben. Und was ihm am Ende widerfahren ist. Sie wollen, dass wir Nawalny vergessen und wer seinen Tod verantwortet. Aber wir erinnern. Gerade an seinem Geburtstag vergessen wir nicht\u201c, so St\u00e4blein. Alexei Nawalny habe mit all seinem Mut f\u00fcr ein freies, friedliches \u00a0Russland gelebt und gek\u00e4mpft und werde f\u00fcr immer in unserem und Gottes Ged\u00e4chtnis bleiben. Aller Drangsalierungen und aller seelischen und k\u00f6rperlichen Folter zum Trotz habe Nawalny mit seinem Lebensweg f\u00fcr Freiheit, f\u00fcr innere Freiheit gestanden.<\/p>\n<p>St\u00e4blein erinnerte dabei an die unverlierbare W\u00fcrde eines jeden Menschen:\u00a0<br \/>\u201eWenn ein Mensch geboren wird, so wie Alexei Nawalny am 4. Juni 1976, dann kommt er mit etwas auf die Welt, was wir W\u00fcrde nennen. Menschenw\u00fcrde. Sie gilt jedem Menschen und sie bleibt auch, egal wie zerschunden und erniedrigt ein Mensch wird. Denn die W\u00fcrde ist von Gott und sie ist f\u00fcr jeden Menschen gleich. Diese W\u00fcrde hat ihm niemand nehmen k\u00f6nnen. In den Prozessen nicht, im Sterben nicht\u201c, so der EKD-Fl\u00fcchtlingsbeauftragte<\/p>\n<p>Zu einem Geburtstag geh\u00f6re aber nicht nur das Erinnern, sondern auch Verabredungen f\u00fcr die Zukunft: \u201eAuch, dass wir weitertragen, wof\u00fcr Alexei Nawalny sein Leben gegeben und den Tod gefunden hat. Freiheit. Seine Hoffnung auf ein freies Land. Freundschaft mit allen, die daf\u00fcr eintreten. Freundschaft mit den mutigen Menschen, die heute Alexei Navalny erinnern und seine Worte weitertragen. Das sagen wir zu, einander, der Welt.\u201c St\u00e4blein weiter: \u201eAlexei m\u00f6ge sp\u00fcren, dass wir ihn erinnern.\u201c<\/p>\n<p>An dem Gottesdienst, der in englischer und russischer Sprache gehalten wurde, wirkten neben dem orthodoxen Priester Andrei Kordochkin und dem Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen, Erzpriester Radu Constantin Miron, auch die Pr\u00e4ses der Synode der EKD, Anna-Nicole Heinrich, mit.\u00a0<\/p>\n<p>Hannover, 4 Juni 2024<\/p>\n<p>Pressestelle der EKD<br \/>Carsten Splitt<\/p>\n<p>Hinweise: Der Live-Stream des Gottesdienstes ist abrufbar unter www.ekd.de\/gedenken-nawalny<\/p>\n<p>Informationen \u00fcber Unterst\u00fctzungsm\u00f6glichkeiten f\u00fcr Menschen in russischer Haft finden Sie unter www.gefangen-in-russland.de sowie\u00a0www.100xSolidarit\u00e4t.de\u00a0<br \/>\u00a0<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>04.06.2024 Pressemitteilung Gedenk-Gottesdienst f\u00fcr Alexei Nawalny in Berliner St. Marienkirche. 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