{"id":7231,"date":"2024-09-20T19:32:25","date_gmt":"2024-09-20T19:32:25","guid":{"rendered":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/2024\/09\/20\/wer-betet-findet-sich-nicht-ab-sondern-setzt-sich-ein-ekd\/"},"modified":"2024-09-20T19:32:26","modified_gmt":"2024-09-20T19:32:26","slug":"wer-betet-findet-sich-nicht-ab-sondern-setzt-sich-ein-ekd","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/2024\/09\/20\/wer-betet-findet-sich-nicht-ab-sondern-setzt-sich-ein-ekd\/","title":{"rendered":"\u201eWer betet, findet sich nicht ab, sondern setzt sich ein\u201c \u2013 EKD"},"content":{"rendered":"<p> <br \/>\n<\/p>\n<div id=\"\">\n<div class=\"article--meta article--meta__border clearfix\">\n<p>                                    <time datetime=\"20.09.2024 15:30\" class=\"article--time\">20.09.2024<\/time><\/p>\n<p>                                     <strong class=\"article--type primus--overline\">Pressemitteilung<\/strong><\/p>\n<picture class=\"article--source-image image\"><source srcset=\"https:\/\/www.ekd.de\/ekd_de\/ds_img\/assets\/20170622_ekd-Quellenlogo_141_rdax_423x118.png\"><!--<source srcset=\"\/ekd_de\/ds_img\/assets\/20170622_ekd-Quellenlogo_141_rdax_141x39.png 1x, \/ekd_de\/ds_img\/assets\/20170622_ekd-Quellenlogo_141_rdax_282x78.png 2x, https:\/\/www.ekd.de\/ekd_de\/ds_img\/assets\/20170622_ekd-Quellenlogo_141_rdax_423x118.png 3x\">--><\/p>\n<p>    <\/source><\/picture>\n<\/p><\/div>\n<h2 class=\"article--sub-headline primus--sub-headline\">Multireligi\u00f6ses Gebet zum internationalen Tag des Friedens in Berlin<\/h2>\n<\/p><\/div>\n<div id=\"\">\n<p>Auf Einladung der Deutschen Bischofskonferenz und der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) hat heute (20. September 2024) in der Berliner Kirche St. Thomas von Aquin ein multireligi\u00f6ses Gebetstreffen f\u00fcr den Frieden stattgefunden. Anlass war der Weltfriedenstag der Vereinten Nationen, der jedes Jahr am 21. September begangen wird. Neben den Geistlichen dreier christlicher Konfessionen wirkten ein j\u00fcdischer Rabbi, ein muslimischer Imam sowie Vertreterinnen der Bah\u00e1\u2019i-Religion und des Buddhismus mit. Die Mitwirkenden sprachen nacheinander Gebete aus ihrer jeweiligen Tradition und brachten zugleich den gemeinsamen Friedenswunsch zum Ausdruck. Das interreligi\u00f6se Ensemble Trimum verlieh diesem religions\u00fcbergreifenden Anliegen auch eine verbindende musikalische Form.<\/p>\n<p>Bischof Bertram Meier, Vorsitzender der Kommission Weltkirche und der Unterkommission f\u00fcr den Interreligi\u00f6sen Dialog der Deutschen Bischofskonferenz, ging zu Beginn auf die Gewaltherde dieser Zeit ein: \u201eUns bedr\u00fccken die um sich greifenden Ideologien des Hasses in all ihren Auspr\u00e4gungen: Sie treten die Menschenw\u00fcrde mit F\u00fc\u00dfen, s\u00e4en Zwietracht, verbreiten Terror, t\u00f6ten. Und uns bedr\u00fcckt der Krieg in seiner ganzen Erbarmungslosigkeit, mit all seinen Fratzen der Entmenschlichung, die er uns tagt\u00e4glich zeigt \u2013 in der Ukraine, im Nahen Osten und an zahlreichen weiteren Orten der Welt. Wir beklagen die vielen Opfer \u2013 Gott kennt jeden Einzelnen. Doch bleiben wir nicht bei der Klage stehen. Gemeinsam wollen wir heute die Stimme f\u00fcr einen gerechten Frieden erheben.\u201c<\/p>\n<p>Die amtierende Ratsvorsitzende der EKD, Bisch\u00f6fin Kirsten Fehrs, betonte mit Blick auf den Weltfriedenstag: \u201eAls Religionsgemeinschaften tragen wir eine gro\u00dfe Verantwortung. Weltweit leiden Unz\u00e4hlige unter den Kriegen und Konflikten. Und wir wissen: Religionen tragen in sich die Kraft, diese zu beschleunigen, aber eben auch entscheidend zu entsch\u00e4rfen. Diesen Friedensdienst k\u00f6nnen die Menschen in diesem Land zu Recht von uns erwarten. Dazu braucht es sichtbare Zeichen wie Begegnungen, Diskussionen, Verst\u00e4ndigungsorte und wie auch heute das gemeinsame, unbeirrte Friedensgebet. Denn wer betet, findet sich nicht ab, sondern setzt sich ein. So also: Friede sei mit uns. Schalom. Salam.\u201c<\/p>\n<p>Rabbiner Andreas Nachama (Allgemeine Rabbinerkonferenz Deutschland) betete f\u00fcr die Freilassung der seit dem 7. Oktober 2023 gefangen gehaltenen Geiseln und bekundete die Hoffnung auf allumfassenden Frieden: \u201eFrieden schlie\u00dft in der hebr\u00e4ischen Sprachwelt auch immer diejenigen ein, die jenseits der Grenze leben, denn das Zelt des Friedens besch\u00fctzt nicht nur das Diesseits der jeweiligen Grenze, sondern reicht her\u00fcber zum Jenseits der jeweiligen Grenze. (&#8230;) Der da Frieden stiftet in den Himmelh\u00f6hen, stifte Frieden unter uns und allen Menschen!\u201c Vor dem Hintergrund des koranischen Aufrufs, Zeugnis f\u00fcr die Gerechtigkeit abzulegen (vgl. Sure 5,8) lautete der Leitgedanke des Gebets von Imam Esnaf Begi\u0107 (Islamische Gemeinschaft der Bosniaken in Deutschland): \u201eGerechtigkeit und Frieden gehen Hand in Hand \u2013 ohne Gerechtigkeit ist Frieden nicht m\u00f6glich.\u201c Nicola Towfigh (Bah\u00e1\u2019\u00ed-Gemeinde in Deutschland) leitete ihre Friedensbitte mit einem Zitat von Bah\u00e1\u2019u\u2019ll\u00e1h ein: \u201eDer Menschen Licht ist die Gerechtigkeit. L\u00f6scht es nicht durch die St\u00fcrme der Unterdr\u00fcckung und der Tyrannei. Der Zweck der Gerechtigkeit ist das Zustandekommen von Einheit unter den Menschen.\u201c Carola Roloff (Deutsche Buddhistische Union) wiederum stellte ihren Gebetsbeitrag unter das Motto \u201eHoffnung und universelle Verantwortung\u201c und lud die Anwesenden mit dem Ton einer Klangschale zu einer Schweigeminute ein. Der griechisch-orthodoxe Bischof Emmanuel von Christoupolis, der auch im Namen der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) teilnahm, fasste die Bedeutung des multireligi\u00f6sen Gebetstreffens wie folgt zusammen: \u201eWir alle sind Gottes Volk! Vor allem jetzt, in unserer turbulenten und rastlosen Zeit, wo Respekt und Menschenw\u00fcrde zu Fremdbegriffen f\u00fcr viele Menschen geworden sind, ist unsere heutige Zusammenkunft ein deutliches Zeichen, ein Zeugnis unseres Willens, den Frieden f\u00fcr unsere Welt zu erbitten und gemeinsam zu erhalten.\u201c<\/p>\n<p>Hannover, 20. September 2024<\/p>\n<p>Pressestelle der EKD<br \/>Carsten Splitt<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>20.09.2024 Pressemitteilung Multireligi\u00f6ses Gebet zum internationalen Tag des Friedens in Berlin Auf Einladung der Deutschen Bischofskonferenz und der Evangelischen Kirche<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":7232,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[20],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7231"}],"collection":[{"href":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7231"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7231\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7233,"href":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7231\/revisions\/7233"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/7232"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7231"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=7231"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=7231"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}