{"id":7539,"date":"2024-11-29T11:54:03","date_gmt":"2024-11-29T11:54:03","guid":{"rendered":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/2024\/11\/29\/bibel-ekd\/"},"modified":"2024-11-29T11:54:04","modified_gmt":"2024-11-29T11:54:04","slug":"bibel-ekd","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/2024\/11\/29\/bibel-ekd\/","title":{"rendered":"Bibel \u2013 EKD"},"content":{"rendered":"<p> <br \/>\n<\/p>\n<div>\n<p>In seinem Essay \u201eMeine Bibel; Erfahrungen\u201c 1982 in der DDR berichtet der Schriftsteller Franz F\u00fchmann davon, wie er die Bibel im erwachsenen Alter wiederentdeckte. Dabei erkannte er, dass die Bibel \u201eein Buch der Subversion war, des Unerh\u00f6rten, Unerlaubten, des Umkehrens von Oben und Unten und des Zerschlagens der alten Tafeln. Ein zersetzendes Buch, das den K\u00f6nigen fluchte und die Armen und Schwachen seligpries, ein Buch der Parteinahme f\u00fcr alle Mindren\u201c.<\/p>\n<p>Dieses alte Wort \u201eminder\u201c, ein Komparativ zu \u201eklein\u201c, verwendet F\u00fchmann zur Charakterisierung der Menschen, die er als abgr\u00fcndig in der Bibel beschrieben vorfindet. Ihre Verwobenheit mit dem Alltag erm\u00f6glicht es F\u00fchmann, sie im realen Leben wiederzufinden: \u201eSo handelt der Mensch, und nun sieh du dich an!\u201c<\/p>\n<p>Nach F\u00fchmann beschreibt die Bibel den Menschen als im Werden befindlich. Diese Erkenntnis hat zwei Aspekte. Zum einen bedeutet es, \u201edas Werden des Menschen [\u2026] als ein Nacheinander, wenn auch in seiner Entfaltung\u201c zu sehen. Zum anderen ist \u201edies Werden auch ein Zugleich\u201c: \u201eDu verlierst nichts von dem, was du einmal warst, und bist gewesen, was du erst wirst\u201c.<\/p>\n<hr\/>\n<p style=\"text-align:right\">Dietrich Sagert<\/p>\n<\/p><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In seinem Essay \u201eMeine Bibel; Erfahrungen\u201c 1982 in der DDR berichtet der Schriftsteller Franz F\u00fchmann davon, wie er die Bibel<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":7540,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[20],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7539"}],"collection":[{"href":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7539"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7539\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7541,"href":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7539\/revisions\/7541"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/7540"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7539"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=7539"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=7539"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}