{"id":7798,"date":"2025-02-13T11:46:15","date_gmt":"2025-02-13T11:46:15","guid":{"rendered":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/2025\/02\/13\/vier-von-fuenf-bundesbuergern-empfinden-spaltung-der-gesellschaft-ekd\/"},"modified":"2025-02-13T11:46:16","modified_gmt":"2025-02-13T11:46:16","slug":"vier-von-fuenf-bundesbuergern-empfinden-spaltung-der-gesellschaft-ekd","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/2025\/02\/13\/vier-von-fuenf-bundesbuergern-empfinden-spaltung-der-gesellschaft-ekd\/","title":{"rendered":"Vier von f\u00fcnf Bundesb\u00fcrgern empfinden Spaltung der Gesellschaft \u2013 EKD"},"content":{"rendered":"<p> <br \/>\n<\/p>\n<div id=\"\">\n<div class=\"article--meta article--meta__border clearfix\">\n<p>                                    <time datetime=\"13.02.2025 10:00\" class=\"article--time\">13.02.2025<\/time><\/p>\n<p>                                     <strong class=\"article--type primus--overline\">Pressemitteilung<\/strong><\/p>\n<picture class=\"article--source-image image\"><source srcset=\"https:\/\/www.ekd.de\/ekd_de\/ds_img\/assets\/20170622_ekd-Quellenlogo_141_rdax_423x118.png\"><!--<source srcset=\"\/ekd_de\/ds_img\/assets\/20170622_ekd-Quellenlogo_141_rdax_141x39.png 1x, \/ekd_de\/ds_img\/assets\/20170622_ekd-Quellenlogo_141_rdax_282x78.png 2x, https:\/\/www.ekd.de\/ekd_de\/ds_img\/assets\/20170622_ekd-Quellenlogo_141_rdax_423x118.png 3x\">--><\/p>\n<p>    <\/source><\/picture>\n<\/p><\/div>\n<h2 class=\"article--sub-headline primus--sub-headline\"> Kampagne #Verst\u00e4ndigungsOrte startet<\/h2>\n<\/p><\/div>\n<div id=\"\">\n<p>80 Prozent der Menschen in Deutschland nehmen eine Spaltung der Gesellschaft wahr. Zu diesem alarmierenden Ergebnis kommt die Studie \u201eVerst\u00e4ndigungsorte in polarisierenden Zeiten\u201c von midi, der Zukunftswerkstatt von Diakonie und evangelischer Kirche. Die gef\u00fchlte Spaltung verl\u00e4uft nach Ansicht der meisten Befragten zwischen einer kleinen Minderheit und einer gro\u00dfen Mehrheit.<\/p>\n<p>Nur knapp die H\u00e4lfte der Befragten ist mit der Demokratie in Deutschland zufrieden. Zwei Drittel der Befragten sind \u00fcber gesellschaftliche Entwicklungen oder Ereignisse ver\u00e4rgert, viele sogar w\u00fctend. Besonders gering ist das Vertrauen in politische Institutionen wie Parteien und die Bundesregierung.<\/p>\n<p>Jeder dritte Befragte hat bereits erlebt, dass Diskussionen \u00fcber polarisierende Themen unsachlich oder respektlos verlaufen, ein Drittel der Befragten hat schon einmal den Kontakt zu Menschen wegen kontroverser Themen eingeschr\u00e4nkt oder abgebrochen. Dies f\u00fchrt dazu, dass der Austausch \u00fcber polarisierende Themen bewusst vermieden wird.<\/p>\n<p>Hier setzt die Kampagne #Verst\u00e4ndigungsOrte an, mit der Evangelische Kirche und Diakonie deutschlandweit Orte des Dialogs \u00fcber gesellschaftliche Krisen und Konflikte schaffen.<\/p>\n<p>Bisch\u00f6fin Kirsten Fehrs, Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland: \u201eDie Ergebnisse der Studie kann man durchaus als alarmierend bezeichnen. Die meisten Menschen in unserem Land sp\u00fcren eine Spaltung. Und viele ziehen sich in ihre Blasen zur\u00fcck. Als Kirche und Diakonie leiten wir daraus \u2013 und auch aus unserer biblisch-geistlichen Tradition \u2013 einen Auftrag und eine Verpflichtung ab. Wir wollen uns f\u00fcr Verst\u00e4ndigung, Dialog und ein respektvolles Miteinander stark machen. Mit der Kampagne #Verst\u00e4ndigungsOrte wollen wir daf\u00fcr R\u00e4ume schaffen und sichtbar machen.\u201c<\/p>\n<p>R\u00fcdiger Schuch, Pr\u00e4sident der Diakonie Deutschland: \u201eEs sind nicht nur \u00e4u\u00dfere Faktoren wie der Krieg in der Ukraine, die vielen Menschen Angst machen. Auch rapide gesellschaftliche Ver\u00e4nderungen und eine zunehmende Einkommensungleichheit sorgen f\u00fcr Verunsicherung. Hier gilt es, genau hinzusehen und diese vielen Realit\u00e4ten in den Blick zu nehmen, sie auszusprechen \u2013 und dann in einen Dialog zu kommen, auf Augenh\u00f6he und mit Respekt. Denn: Wir brauchen weniger Konfliktarenen. Wir brauchen mehr Verst\u00e4ndigungsorte!\u201c<\/p>\n<p>Dr. Klaus Douglass, Direktor Zukunftswerkstatt von Diakonie und evangelischer Kirche (midi): \u201eDie Herausforderungen sind gro\u00df. Mit der Kampagne #Verst\u00e4ndigungsOrte wollen Kirche und Diakonie im Jahr nach der Bundestagswahl den gesellschaftlichen Zusammenhalt st\u00e4rken, der gef\u00fchlten Polarisierung entgegenwirken und tragf\u00e4hige Antworten auf die Frage liefern: Wie wollen wir in Deutschland zuk\u00fcnftig gemeinsam leben?\u201c\u00a0<\/p>\n<p><strong>Weitere Informationen<\/strong><\/p>\n<p>Studie \u201eVerst\u00e4ndigungsorte in polarisierenden Zeiten\u201c: https:\/\/www.mi-di.de\/verstaendigungsorte#studie<\/p>\n<p><strong>Kampagne #Verst\u00e4ndigungsOrte<\/strong><\/p>\n<p>Im Rahmen der Kampagne bieten Kirchengemeinden und andere kirchliche und diakonische Einrichtungen Orte zum Austausch \u00fcber gesellschaftliche Krisen und Konflikte an. Die Kampagne unterst\u00fctzt die Verantwortlichen vor Ort mit Tipps, Material, Praxisbeispielen und digitalen Coachings. Au\u00dferdem finden 2025 sechs #Verst\u00e4ndigungsOrte-Dialogforen mit prominenten G\u00e4sten zu den Themen Migration, Frieden, Corona, Klima, Minderheiten und rechtsextreme Gewalt statt.<\/p>\n<p>www.verst\u00e4ndigungsorte.de<\/p>\n<p>Das erste #Verst\u00e4ndigungsOrte-Dialogforum findet am 17. Februar, 19.00 Uhr in der Marienkirche Hanau statt und steht unter dem Titel \u201eHanau und die Anschl\u00e4ge \u2013 was bleibt und wie geht es weiter?\u201c. Weitere Informationen: https:\/\/www.kirchenkreis-hanau.de\/2025\/02\/10\/diskussionsrunde-mit-etris-hashemi-bischoefin-kirsten-fehrs-und-buergermeister-dr-maximilian-bieri\/<\/p>\n<p><strong>Pressekontakte:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Verena G\u00f6tze, stellv. Pressesprecherin Diakonie Deutschland, Tel. +49 30 65211-1780, E-Mail: pressestelle@diakonie.de, www.diakonie.de<\/li>\n<li>Carsten Splitt, Pressesprecher Evangelische Kirche in Deutschland (EKD), Tel. +49 511 2796-264\/268, E-Mail: presse@ekd.de, www.ekd.de<\/li>\n<li>Louisa Gallander, Referentin f\u00fcr Kommunikation midi, Tel. +49 30 65211-1567, E-Mail: kommunikation@mi-di.de, www.mi-di.de<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>13.02.2025 Pressemitteilung Kampagne #Verst\u00e4ndigungsOrte startet 80 Prozent der Menschen in Deutschland nehmen eine Spaltung der Gesellschaft wahr. 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