{"id":8039,"date":"2025-04-16T14:17:26","date_gmt":"2025-04-16T14:17:26","guid":{"rendered":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/2025\/04\/16\/blick-vor-leid-nicht-verschliessen-ekd\/"},"modified":"2025-04-16T14:17:27","modified_gmt":"2025-04-16T14:17:27","slug":"blick-vor-leid-nicht-verschliessen-ekd","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/2025\/04\/16\/blick-vor-leid-nicht-verschliessen-ekd\/","title":{"rendered":"Blick vor Leid nicht verschlie\u00dfen \u2013 EKD"},"content":{"rendered":"<p> <br \/>\n<\/p>\n<div>\n<p>Hannover\/Hamburg (epd). Die Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Kirsten Fehrs, hat in ihrer Karfreitagsbotschaft dazu ermutigt, den Blick vor Leid und Not nicht zu verschlie\u00dfen. Man m\u00fcsse ber\u00fchrbar bleiben f\u00fcr den Schmerz in dieser Welt, Trauer ben\u00f6tige Raum, damit die Gesellschaft menschlich bleibe, erkl\u00e4rte die Hamburger Bisch\u00f6fin am Dienstag: \u201eBer\u00fchrbar bleiben f\u00fcr den Schmerz, das hei\u00dft eben auch: Nicht wegschauen, sondern die Kreuze unserer Tage, all das, was in diesen komplizierten Zeiten uns Menschen zutiefst belastet, zu beklagen und vor Gott zu bringen.\u201c<\/p>\n<\/p><\/div>\n<div id=\"\">\n<p>Karfreitag zeige, so die Bisch\u00f6fin weiter, dass es jemanden gebe, der die Last mit den Menschen teile. Vielen Menschen w\u00fcrden die Krisen und Zukunftssorgen zentnerschwer auf den Schultern liegen, sagte Fehrs weiter. Die \u00fcberlieferte Geschichte von Jesu Tod k\u00f6nne hier Trost spenden: \u201eJesus Christus tr\u00e4gt auf seinen Schultern, was uns niederdr\u00fcckt &#8211; und gibt uns daf\u00fcr seine Liebe, seine Gerechtigkeit, sein Leben. Er schenkt uns, was uns frei macht und erl\u00f6st.\u201c<\/p>\n<p>Gottes Sohn sei unbeirrt bis in den Tod gegangen, betonte Bisch\u00f6fin Fehrs: \u201eJesus wurde verhaftet, gefoltert und ermordet. Warum? Weil er die Menschen geliebt hat, bedingungslos. Alle &#8211; auch die Ungeliebten, die Verachteten, die Kranken.\u201c Auch heute gebe es viele Menschen, die aufgrund ihres Engagements f\u00fcr Frieden und Freiheit und f\u00fcr die W\u00fcrde aller Menschen bedr\u00e4ngt und verfolgt w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Viele Menschen setzten sich f\u00fcr Gottes Weltordnung ein, f\u00fcr die W\u00fcrde und das Recht aller Menschen. Sie stie\u00dfen derzeit mit Weltbildern und Ideologien zusammen, \u201edie Liebe und Barmherzigkeit zum Feindbild erkl\u00e4rt haben\u201c, r\u00e4umte Fehrs ein: \u201eIn der Welt der Machtpolitik, die nur Sieger und Verlierer kennt, ist Jesus der zwar scheinbar Schw\u00e4chere, aber gerade dadurch der \u00dcberlegene. Und mit ihm alle, die weiter lieben und hoffen und vertrauen wollen.\u201c<\/p>\n<p>Am Karfreitag (18. April) erinnern Christen an das Leiden und Sterben Jesu am Kreuz. Karfreitag wird damit in Verbindung mit Ostern, der Feier der Auferstehung Jesu, zu einem zentralen kirchlichen Feier- und Gedenktag. F\u00fcr evangelische Christen hat der Karfreitag eine besonders gro\u00dfe Bedeutung. Er ist zudem ein sogenannter stiller Feiertag.<\/p>\n<h2>Aktueller Hinweis<\/h2>\n<p>Bisch\u00f6fin Fehrs nimmt an Karfreitag, 18. April, von 10:00 bis 11:30 Uhr am traditionellen \u00f6kumenischen Kreuzweg durch die L\u00fcbecker Altstadt teil. Unter dem Bibelwort &#8222;Angst in der Welt&#8220; (Joh. 16,33) pilgern die Teilnehmenden von der St. Jakobi-Kirche zum Jerusalemsberg. Auf dem knapp einen Kilometer langen Kreuzweg wird an f\u00fcnf Stationen des Leidens Jesu gedacht. An der ersten dieser f\u00fcnf Stationen h\u00e4lt die Bisch\u00f6fin eine Andacht.<\/p>\n<p>Zudem predigt Bisch\u00f6fin Fehrs mit besonderer Karfreitagsliturgie im Gottesdienst zur Sterbestunde Jesu im Hamburger Michel: 18. April von 15:00 bis 16:30 Uhr Hauptkirche St. Michaelis, Englische Planke 1, 20459 Hamburg<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hannover\/Hamburg (epd). 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