{"id":8436,"date":"2025-07-25T02:00:05","date_gmt":"2025-07-25T02:00:05","guid":{"rendered":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/2025\/07\/25\/hoch-hinaus-angenehm-kuehl-flickzeug-fuers-rad-und-fuer-die-seele-ekd\/"},"modified":"2025-07-25T02:00:07","modified_gmt":"2025-07-25T02:00:07","slug":"hoch-hinaus-angenehm-kuehl-flickzeug-fuers-rad-und-fuer-die-seele-ekd","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/2025\/07\/25\/hoch-hinaus-angenehm-kuehl-flickzeug-fuers-rad-und-fuer-die-seele-ekd\/","title":{"rendered":"Hoch hinaus, angenehm k\u00fchl, Flickzeug f\u00fcrs Rad und f\u00fcr die Seele \u2013 EKD"},"content":{"rendered":"<p> <br \/>\n<\/p>\n<div id=\"\">\n<p><strong>AUSBLICK:<\/strong> Mit 161,53 Metern hat das Ulmer M\u00fcnster den h\u00f6chsten Kirchturm Deutschlands. Weltweit wird nur ein Turm der Sagrada Familia in Barcelona ihn noch \u00fcberragen, wenn dieser erst einmal fertig gebaut ist. Immerhin bis zu einer Plattform in 102 Metern H\u00f6he kann das Ulmer Bauwerk nach Angaben der Kirchengemeinde erklommen werden. Das M\u00fcnster ist auch die gr\u00f6\u00dfte Kirche in Deutschland. Mehr als 200 Jahre wurde daran gebaut, von 1377 bis 1543 und dann nach einer langen Pause wieder von 1844 bis 1890.<\/p>\n<p>Niedersachsens h\u00f6chster Kirchturm ziert die St. Andreaskirche in Hildesheim. Er misst 114,5 Meter. G\u00e4ste m\u00fcssen 364 Stufen bew\u00e4ltigen, bis sie die Aussichtsplattform in 75 Metern H\u00f6he erreichen. Bei klarem Wetter reicht von dort die Sicht bis zum Brocken im Harz. Das Hildesheim Marketing bietet neben regul\u00e4ren Aufstiegen auch solche zum Sonnenuntergang an &#8211; und eine \u201eZeit zu Zweit\u201c, mit einer Flasche Sekt zum Ausblick.<\/p>\n<p><strong>ABK\u00dcHLUNG:<\/strong> Die dicken Mauern alter Kirchen bieten an hei\u00dfen Sommertagen Abk\u00fchlung. Im katholischen Dom in Hildesheim etwa liegt die Temperatur laut Weihbischof Heinz-G\u00fcnter Bongartz noch bei angenehmen 20 Grad, wenn drau\u00dfen bereits die 35-Grad-Marke erreicht wird. Im Ulmer M\u00fcnster wird es auch bei Au\u00dfentemperaturen von \u00fcber 30 Grad Celsius nie w\u00e4rmer als 18 Grad. Besonders k\u00fchl ist es zumeist in einer Krypta, die unterirdisch liegt, zum Beispiel im Verdener Dom oder der L\u00fcneburger Michaeliskirche.<\/p>\n<p>Mancherorts sind die Kirchen bereits Teil der Hitzeschutzpl\u00e4ne der jeweiligen Stadt, so wie die evangelische Marktkirche in Hannover und die evangelische Marienkirche in Osnabr\u00fcck. Sie bieten nicht nur f\u00fcr Touristen Erfrischung, sondern auch Wohnungslosen, f\u00fcr die sie bei Bedarf auch Trinkwasser bereithalten.<\/p>\n<p><strong>MUSIK:<\/strong> Im Sommer laden Kirchen vielerorts zu Konzerten ein, die oft auch kostenlos sind, beispielsweise in Osnabr\u00fcck beim \u201eOrgelsommer\u201c noch bis Anfang August jeweils dienstagabends in den Innenstadtkirchen. Auch au\u00dferhalb gr\u00f6\u00dferer St\u00e4dte lohnt sich ein Blick auf die Internetseiten \u00f6rtlicher Kirchengemeinden.<\/p>\n<p>Beliebt sind im Sommer Kurzformate, wie die \u201e10 sommerlichen Orgelmusiken\u201c, die in Bremerhaven samstags ab 12 Uhr f\u00fcr eine halbe Stunde in die B\u00fcrgermeister-Smit-Ged\u00e4chtniskirche einladen. In der Elbestadt Tangerm\u00fcnde in Sachsen-Anhalt kommen Organistinnen und Organisten aus dem In- und Ausland zwischen Mai und Ende Oktober jeweils samstags in die St. Stephanskirche. Sie spielen bei freiem Eintritt um 17 Uhr eine halbe Stunde auf der ber\u00fchmten Scherer-Orgel aus dem Jahr 1624.<\/p>\n<p><strong>RAST f\u00fcr RADLER und PILGERINNEN:<\/strong> Entlang der Radwanderwege gibt es in Deutschland mehrere Hundert Kirchen, die als Radwegekirchen gekennzeichnet sind. In der Schweiz hei\u00dfen sie Velowegkirchen. Dort sind zumeist auf dem Vorplatz Tische und B\u00e4nke f\u00fcr eine Rast aufgestellt und sie bieten Trinkwasser und Toiletten sowie Infos \u00fcber die n\u00e4chstgelegene Pannenhilfe. Einige leisten auch Erste Hilfe &#8211; f\u00fcr Rad und Mensch: Sie halten Flickzeug oder Pflaster bereit oder geben &#8211; wie die Marienkirche in Gimte am Weserradweg &#8211; den Radelnden Segensworte mit auf den Weg.<\/p>\n<p>Entlang von Pilgerwegen \u00f6ffnen ebenfalls Kirchen als Ruhepole f\u00fcr die Wandernden, wie am Pilgerweg von Loccum in Niedersachsen ins th\u00fcringische Volkenroda. Wie die Radwegekirchen sind auch die Pilgerkirchen extra beschildert. Die meisten Gemeinden haben in den Gottesh\u00e4usern Orte der Stille eingerichtet. Dort k\u00f6nnen Menschen Kerzen anz\u00fcnden und damit ihren W\u00fcnschen und Gebeten Ausdruck verleihen.<\/p>\n<p><strong>KUNST:<\/strong> Auch wer nicht religi\u00f6s ist, kann in m\u00e4chtigen Domen ber\u00fchrt werden, wie in denen in K\u00f6ln und Speyer, die wie das Ensemble des Hildesheimer Domes und der evangelischen St. Michaeliskirche zum Weltkulturerbe geh\u00f6ren. Dass Menschen \u00fcber Jahrhunderte hinweg in ihnen gebetet haben, ist in manchen Kirchen sp\u00fcrbar &#8211; etwa beim Gang \u00fcber ausgetretene Steinb\u00f6den oder \u00fcber knarzendes Holz<\/p>\n<p>In Kirchen sind Kunstwerke zu bestaunen, die teils Weltruhm genie\u00dfen. Das gilt nicht nur in Italien, mit der Kunst von Michelangelo, Giotto oder Piero della Francesca. Auch in Deutschland spiegeln Werke Glaubenszeugnisse aus vielen Jahrhunderten wider, vom Marienaltar von Tilman Riemenschneider (1460-1531) in Creglingen bis zu modernen Glasfenstern von Olafur Eliasson im Greifswalder Dom oder Gerhard Richter im K\u00f6lner Dom. Manche bergen Stoff f\u00fcr Diskussionen wie das Reformationsfenster von Markus L\u00fcpertz in der Marktkirche in Hannover, das neben Martin Luther f\u00fcnf dicke schwarze Fliegen zeigt.<br \/>\u00a0<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>AUSBLICK: Mit 161,53 Metern hat das Ulmer M\u00fcnster den h\u00f6chsten Kirchturm Deutschlands. 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