{"id":8611,"date":"2025-09-22T18:56:41","date_gmt":"2025-09-22T18:56:41","guid":{"rendered":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/2025\/09\/22\/interkulturelle-woche-ist-gegenpol-zum-rechtspopulismus-ekd\/"},"modified":"2025-09-22T18:56:45","modified_gmt":"2025-09-22T18:56:45","slug":"interkulturelle-woche-ist-gegenpol-zum-rechtspopulismus-ekd","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/2025\/09\/22\/interkulturelle-woche-ist-gegenpol-zum-rechtspopulismus-ekd\/","title":{"rendered":"Interkulturelle Woche ist Gegenpol zum Rechtspopulismus \u2013 EKD"},"content":{"rendered":"<p> <br \/>\n<\/p>\n<div>\n<p>Hannover, Bonn (epd). Die Kirchen in Deutschland wollen mit ihrer Interkulturellen Woche ab dem 21. September ein starkes Zeichen f\u00fcr Offenheit und Vielfalt setzen. Auf zunehmende Vorbehalte und \u00c4ngste, Ausgrenzung, offenen Rassismus und die Zur\u00fcckweisung von Menschen mit Migrationsgeschichte beziehe die Initiative f\u00fcr jeden einzelnen Menschen Stellung, schreiben der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Georg B\u00e4tzing (Limburg), die Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), die Hamburger Bisch\u00f6fin Kirsten Fehrs, und Metropolit Augoustinos von der Griechisch-Orthodoxen Metropolie in ihrem am Mittwoch ver\u00f6ffentlichten Gemeinsamen Wort.<\/p>\n<p>\u201eDie Aufnahme gefl\u00fcchteter Menschen hat unsere Gesellschaft immer wieder auch herausgefordert\u201c, r\u00e4umen B\u00e4tzing, Fehrs und Metropolit Augoustinos ein. Solchen Herausforderungen gelte es politisch zu begegnen. L\u00e4nder und Kommunen m\u00fcssten durch entsprechende Regelungen und Ressourcen in die Lage versetzt werden, ihren Verpflichtungen bei der Aufnahme gefl\u00fcchteter Menschen nachzukommen und dabei zugleich die Sicherheit und Ordnung im Land zu gew\u00e4hrleisten. Es k\u00f6nne niemals eine Option sein, Menschen in existenziellen Notlagen abzuweisen oder auch zu verhindern, dass Menschen mit ihren Familienangeh\u00f6rigen zusammenleben.<\/p>\n<p>Mit Tausenden Veranstaltungen im gesamten Bundesgebiet feiere die Interkulturelle Woche 2025 ihr 50-j\u00e4hriges Bestehen, hie\u00df es weiter. Das Jubil\u00e4um wurde bereits im Mai in Berlin begangen, Bundespr\u00e4sident Frank-Walter Steinmeier hielt die Festrede. \u201eDAF\u00dcR!\u201c lautet das Motto der Interkulturellen Woche in diesem Jahr. Dieses Leitwort soll laut Beate Str\u00e4ter vom \u00d6kumenischen Vorbereitungsausschuss ein starker Gegenpol \u201ezur immer lauter werdenden rechtspopulistischen Stimmung im Land\u201c sein.<\/p>\n<p>1975 wurde das Sozialevent von katholischer Bischofskonferenz, der EKD und der Griechisch-Orthodoxen Metropolie von Deutschland ins Leben gerufen. Die Kirchen sind Tr\u00e4ger der Begegnungswoche, zusammen mit Kommunen, Landkreisen, Wohlfahrtsverb\u00e4nden, Gewerkschaften, Integrationsbeir\u00e4ten und -beauftragten, Vereinen, Bildungstr\u00e4gern, Migrantenorganisationen, Religionsgemeinschaften und Initiativgruppen. Den Angaben zufolge gab es 2024 rund 6.000 Veranstaltungen in mehr als 750 St\u00e4dten und Gemeinden. Der vorgeschlagene Zeitraum f\u00fcr die Interkulturelle Woche ist vom 21. bis 28. September, allerdings beginnt in manchen Orten die Eventwoche fr\u00fcher oder endet sp\u00e4ter. Integraler Bestandteil ist der \u201eTag des Fl\u00fcchtlings\u201c am 26. September.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>Predigt im Gottesdienst zum 50-j\u00e4hrigen Jubil\u00e4um der Interkulturellen Woche, in der Genezarethkirche in Berlin der EKD-Ratsvorsitzenden, Bisch\u00f6fin Kirsten Fehrs<\/strong><\/p>\n<\/p><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hannover, Bonn (epd). Die Kirchen in Deutschland wollen mit ihrer Interkulturellen Woche ab dem 21. 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