{"id":8827,"date":"2025-11-18T09:54:26","date_gmt":"2025-11-18T09:54:26","guid":{"rendered":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/2025\/11\/18\/ekd-ratsvorsitzende-kirsten-fehrs-ruft-tag-der-gewissensschaerfung-aus-ekd\/"},"modified":"2025-11-18T09:54:30","modified_gmt":"2025-11-18T09:54:30","slug":"ekd-ratsvorsitzende-kirsten-fehrs-ruft-tag-der-gewissensschaerfung-aus-ekd","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/2025\/11\/18\/ekd-ratsvorsitzende-kirsten-fehrs-ruft-tag-der-gewissensschaerfung-aus-ekd\/","title":{"rendered":"EKD-Ratsvorsitzende Kirsten Fehrs ruft Tag der Gewissenssch\u00e4rfung aus \u2013 EKD"},"content":{"rendered":"<p> <br \/>\n<\/p>\n<div id=\"\">\n<div class=\"article--meta article--meta__border clearfix\">\n<p>                                    <time datetime=\"18.11.2025 09:00\" class=\"article--time\">18.11.2025<\/time><\/p>\n<p>                                     <strong class=\"article--type primus--overline\">Pressemitteilung<\/strong><\/p>\n<picture class=\"article--source-image image\"><source srcset=\"https:\/\/www.ekd.de\/ekd_de\/ds_img\/assets\/20170622_ekd-Quellenlogo_300.jpg\"><!--<source srcset=\"\/ekd_de\/ds_img\/assets\/20170622_ekd-Quellenlogo_300_rdax_141x39s.jpg 1x, \/ekd_de\/ds_img\/assets\/20170622_ekd-Quellenlogo_300_rdax_282x78s.jpg 2x, https:\/\/www.ekd.de\/ekd_de\/ds_img\/assets\/20170622_ekd-Quellenlogo_300.jpg 3x\">--><\/p>\n<p>    <\/source><\/picture>\n<\/p><\/div><\/div>\n<div id=\"\">\n<p>Hannover, 18. November. Zum bevorstehenden Bu\u00df- und Bettag (19. November) ruft die Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Bisch\u00f6fin Kirsten Fehrs, dazu auf, den Feiertag bewusst als \u201eTag der Gewissenssch\u00e4rfung\u201c zu nutzen.<\/p>\n<p>\u201eDer Bu\u00df- und Bettag erinnert uns daran, dass Frieden nicht nur eine politische Aufgabe ist\u201c, erkl\u00e4rt die Ratsvorsitzende. \u201eEr beginnt in uns selbst \u2013 in der Art, wie wir urteilen, wie wir miteinander umgehen und wie wir Verantwortung \u00fcbernehmen.\u201c Mit Blick auf die neu erschienene Friedensdenkschrift der EKD betonte sie, dass pers\u00f6nliches Gewissen und gesellschaftliche Verantwortung untrennbar miteinander verbunden seien. \u201eInnerer Frieden bildet die Grundlage f\u00fcr \u00e4u\u00dferen Frieden. Er entsteht dort, wo Menschen Konflikte bewusst wahrnehmen, Schuld anerkennen und nach Wegen der Vers\u00f6hnung suchen.\u201c<\/p>\n<p>Die neue Denkschrift der EKD \u201eWelt in Unordnung \u2013 Gerechter Friede im Blick\u201c, die sich als ethischer Kompass versteht, hebt hervor, dass Jesu Botschaft Gewaltlosigkeit ist. Gleichzeitig m\u00fcssten Menschen, deren Leben bedroht ist, vor Gewalt gesch\u00fctzt werden. \u201eJeder Konflikt, im Gro\u00dfen wie im Kleinen, f\u00fchrt zu Schuldverstrickungen, denen niemand ganz entkommen kann\u201c, sagt Bisch\u00f6fin Fehrs. Der Bu\u00df- und Bettag biete deshalb eine wichtige Chance, eigenes Handeln zu pr\u00fcfen und f\u00fcr Frieden zu beten.<\/p>\n<p>Mit Blick auf wiederkehrende Debatten \u00fcber die Abschaffung gesetzlicher Feiertage unterstreicht die Ratsvorsitzende deren Bedeutung als \u201egesellschaftliche Atempausen\u201c. \u201eUnsere Gesellschaft braucht Orte und Zeiten, an denen wir zur Ruhe kommen und uns fragen k\u00f6nnen: In welcher Welt wollen wir leben, und welchen Beitrag leisten wir selbst?\u201c Gemeinsame Feiertage erm\u00f6glichen genau dieses Innehalten und schafften einen Rahmen, in dem Gewissen gesch\u00e4rft und Verantwortlichkeiten bewusst wahrgenommen werden k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>\u201eDie F\u00e4higkeit zur Selbstkritik ist eine St\u00e4rke, keine Schw\u00e4che. Sie er\u00f6ffnet die M\u00f6glichkeit zur Ver\u00e4nderung und st\u00e4rkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt\u201c, so die Ratsvorsitzende. Auch dieser komme einer leistungsstarken Volkswirtschaft zugute. Demgegen\u00fcber habe die Streichung des Bu\u00df- und Bettages als arbeitsfreier Feiertag nachweisbar keine anhaltenden \u00f6konomischen Vorteile erbracht.<\/p>\n<p>Der protestantische Bu\u00df- und Bettag, erstmals 1532 im mittelalterlichen Stra\u00dfburg offiziell eingef\u00fchrt, wurde 1995 zur Finanzierung der Pflegeversicherung in allen Bundesl\u00e4ndern au\u00dfer Sachsen als arbeitsfreier gesetzlicher Feiertag ersatzlos gestrichen. Der Bu\u00dftag hat jedoch seinen festen Platz im kirchlichen Festkalender behalten und bleibt vielen Menschen wichtig.<\/p>\n<p>Mit der Themenkampagne \u201eIch bin da, wenn du mich brauchst\u201c laden mehrere Landeskirchen in diesem Jahr dazu ein, sich zum Bu\u00df- und Bettag mit dem Gebet zu besch\u00e4ftigen.<\/p>\n<p>Ein H\u00f6hepunkt ist der Fernsehgottesdienst um 10 Uhr aus der evangelischen Stadtkirche in Melsungen. Ein digitales Abendtreffen f\u00fcr alle, die \u00fcber Gott und andere Themen ins Gespr\u00e4ch kommen m\u00f6chten, findet von 18 bis 19.30 Uhr per Zoom statt (Zugang: www.busstag.de\/zoom)<\/p>\n<p>Weitere Informationen unter www.ekd.de\/busstag und www.busstag.de.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>18.11.2025 Pressemitteilung Hannover, 18. November. Zum bevorstehenden Bu\u00df- und Bettag (19. 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