{"id":8884,"date":"2025-12-10T22:58:58","date_gmt":"2025-12-10T22:58:58","guid":{"rendered":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/2025\/12\/10\/gruesse-und-dank-an-seeleute-in-aller-welt-ekd\/"},"modified":"2025-12-10T22:59:00","modified_gmt":"2025-12-10T22:59:00","slug":"gruesse-und-dank-an-seeleute-in-aller-welt-ekd","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/2025\/12\/10\/gruesse-und-dank-an-seeleute-in-aller-welt-ekd\/","title":{"rendered":"Gr\u00fc\u00dfe und Dank an Seeleute in aller Welt \u2013 EKD"},"content":{"rendered":"<p> <br \/>\n<\/p>\n<div>\n<p>Die Radiosendung verbindet weihnachtliche Gr\u00fc\u00dfe f\u00fcr Seeleute weltweit mit unterschiedlichen Perspektiven auf die Seefahrt. In diesem Jahr moderiert erstmals Susanne Stichler, bekannt aus den abendlichen NDR Info-Fernsehnachrichten, die Sendung. Der \u201eGru\u00df an Bord\u201c widme sich auch der Frage, wie die Familien der Seeleute mit der monatelangen Abwesenheit ihrer Liebsten leben, sagt sie.<\/p>\n<p>\u201eWenn heute in den Medien von Lieferketten und globalem Handel die Rede ist, sind es Seeleute, die die Ketten quasi in der Hand halten\u201c, sagt J\u00f6rn Hille, Leiter der Seemannsmission Hamburg. Etwa 90 Prozent des Handels gingen heutzutage \u00fcber das Meer.<\/p>\n<p><strong>Akustischer Anker<\/strong><\/p>\n<p>Der \u201eGru\u00df an Bord\u201c sei f\u00fcr Seeleute \u201eeine Art akustischer Anker\u201c, der sie mit ihrem Zuhause verbinde, sagt Hille. Mit der Sendung komme \u201eetwas Heimeligkeit \u00fcber das Meer an Bord zu denen, die sonst eher stille Helden sind und die wenig im Lichterglanze stehen\u201c.<\/p>\n<p>\u201eOhne die Schifffahrt w\u00fcrde es unter den meisten Weihnachtsb\u00e4umen recht leer aussehen, weil viele Waren gar nicht hierher k\u00e4men\u201c, sagt Hamburgs Wirtschaftssenatorin Melanie Leonhard (SPD). Die Arbeit der Seeleute sei \u201ebedeutsam f\u00fcr unser t\u00e4gliches Leben, und wird dennoch selten gesehen\u201c, meint Leonhard. Der \u201eGru\u00df an Bord\u201c bilde auch einen Anlass zu sagen: \u201eWir sehen Euch, und wir denken an Euch.\u201c Leonhard will bei der Aufzeichnung mit dabei sein.<\/p>\n<p>Die Hamburger evangelische Bisch\u00f6fin Kirsten Fehrs hat ebenfalls ihr Kommen zugesagt. Auch sie erinnert an die Leistungen der Seeleute f\u00fcr die Gesellschaft: \u201eDiese Menschen sorgen daf\u00fcr, dass wir hier in den Laden um die Ecke gehen k\u00f6nnen, um Lebensmittel und andere Dinge einzukaufen.\u201c Seeleute seien h\u00e4ufig weit von ihren Angeh\u00f6rigen entfernt und h\u00e4tten nur begrenzt Kontaktm\u00f6glichkeiten zu ihren Lieben, weshalb diese Zeit f\u00fcr sie \u201ebesonders hart\u201c sei.<\/p>\n<p><strong>St\u00fcrmische Weltlage<\/strong><\/p>\n<p>\u201eZudem sp\u00fcren sie an Bord unmittelbar, wie st\u00fcrmisch die aktuelle Weltlage ist. Sie fahren in Krisengebiete, sind also auch Gefahren ausgesetzt, und sie kommen oftmals aus L\u00e4ndern, die von Kriegen, Konflikten oder Klimakatastrophen gebeutelt sind\u201c, gibt Fehrs zu bedenken. \u201eAll das macht sich in diesen Tagen bemerkbar und dr\u00fcckt auf die Stimmung an Bord.\u201c Die Bisch\u00f6fin w\u00fcnscht Seeleuten, die Weihnachten nicht bei ihren Familien sein k\u00f6nnen, \u201etrotz allem ein paar besinnliche Stunden\u201c.<\/p>\n<p>Viele Seeleute seien sehr gl\u00e4ubige Menschen, betont Fehrs. \u201eUnd so w\u00fcnsche ich ihnen inmitten aller Sehnsucht den Segen Gottes. Dass sie beh\u00fctet sein m\u00f6gen auf ihrer Reise und dass der tiefe Frieden der Heiligen Nacht ihre Herzen erreicht.\u201c<\/p>\n<p>Den \u201eGru\u00df an Bord\u201c gibt es seit mittlerweile 72 Jahren. 1953 ging die Sendung erstmals in den \u00c4ther &#8211; damals noch \u00fcber \u201eNorddeich Radio\u201c, eine Seefunkstation in Ostfriesland.<\/p>\n<\/p><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Radiosendung verbindet weihnachtliche Gr\u00fc\u00dfe f\u00fcr Seeleute weltweit mit unterschiedlichen Perspektiven auf die Seefahrt. 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