{"id":8913,"date":"2025-12-18T16:07:00","date_gmt":"2025-12-18T16:07:00","guid":{"rendered":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/2025\/12\/18\/die-botschaft-der-friedensdenkschrift-fuer-den-alltag-ekd\/"},"modified":"2025-12-18T16:07:02","modified_gmt":"2025-12-18T16:07:02","slug":"die-botschaft-der-friedensdenkschrift-fuer-den-alltag-ekd","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/2025\/12\/18\/die-botschaft-der-friedensdenkschrift-fuer-den-alltag-ekd\/","title":{"rendered":"Die Botschaft der Friedensdenkschrift f\u00fcr den Alltag \u2013 EKD"},"content":{"rendered":"<p> <br \/>\n<\/p>\n<div>\n<p>Frieden \u2013 das klingt nach gro\u00dfer Politik. Die neue Friedensdenkschrift der EKD zeigt jedoch auch: Frieden hat ganz wesentlich damit zu tun, wie Menschen im Alltag miteinander umgehen. In der Bibel meint Frieden, Schalom, mehr als nur die Abwesenheit von Gewalt. Es geht um ein gutes, gerechtes Miteinander. Denn auch im pers\u00f6nlichen Bereich ger\u00e4t mitunter manches in Unordnung.<\/p>\n<p>\u201eDer Frieden f\u00e4ngt beim Fr\u00fchst\u00fcck an\u201c, hat der Kabarettist Hanns Dieter H\u00fcsch einmal gesagt. Wer im Alltag Frieden sucht \u2013 in der Familie, im Freundeskreis, am Arbeitsplatz, in der Nachbarschaft \u2013, kann die Anregungen der Denkschrift ins \u201eKleine\u201c \u00fcbertragen. Einige davon lassen sich sofort umsetzen:<\/p>\n<p><strong>Zuh\u00f6ren.<\/strong> Was meint mein Gegen\u00fcber genau, verstehe ich, was er oder sie wirklich sagen m\u00f6chte? Das Bem\u00fchen um Verst\u00e4ndnis f\u00fcreinander ist die Grundlage f\u00fcr fruchtbare Gespr\u00e4che.<\/p>\n<p><strong>Die innere Alarmanlage einschalten:<\/strong> M\u00f6chte ich wirklich so \u00fcber \u201edie anderen\u201c reden \u2013 im Familienchat, in sozialen Netzwerken?<\/p>\n<p><strong>Meine eigene Einstellung pr\u00fcfen:<\/strong> Beruht meine Einsch\u00e4tzung auf eigenen Erfahrungen \u2013 oder habe ich nur Vorurteile \u00fcbernommen? Innehalten tut meist gut.<\/p>\n<p>Frieden hat Bestand, wenn er gerecht ist. Was das bedeutet? Auf vier Dimensionen kommt es an, beschreibt die Denkschrift. Mit ihnen lassen sich auch im Alltag Friedenszeichen setzen:<\/p>\n<p><strong>Schutz vor Gewalt<\/strong> beginnt, wenn ich Mobbing nicht ignoriere. Ein \u201eStopp, so reden wir hier nicht!\u201c kann andere sch\u00fctzen.<\/p>\n<p><strong>Freiheit <\/strong>hei\u00dft im Kleinen: andere ausreden lassen, auch unbequeme Meinungen h\u00f6ren \u2013 aber auch Grenzen ziehen, wo W\u00fcrde verletzt wird.<\/p>\n<p><strong>Abbau von Ungleichheit<\/strong> wird konkret, wenn zum Beispiel ein Verein Mitgliedsbeitr\u00e4ge sozial staffelt. Oder wenn ich mich im Sozialen engagiere, etwa bei einer \u201eTafel\u201c f\u00fcr Bed\u00fcrftige.<\/p>\n<p>Der <strong>Umgang mit Vielfalt<\/strong> entscheidet sich, wenn ein diskriminierender Spruch f\u00e4llt: Schweige ich \u2013 oder widerspreche ich freundlich, aber klar?<\/p>\n<p>Fr\u00fchst\u00fcckstische, Kirchengemeinden, Schulen und Vereine k\u00f6nnen so zu Orten des lebendigen Friedens werden. Orte, an denen Menschen lernen, sich f\u00fcr eine Sache zu begeistern, fair zu streiten, Unterschiede auszuhalten und Ungleichheit abzubauen. Auf diese Weise werden Friedenszeichen in die Gesellschaft gesendet.<\/p>\n<p>Die Friedensdenkschrift der EKD l\u00e4dt auch dazu ein, solche kleinen Schritte bewusst einzu\u00fcben und sie als Teil einer gro\u00dfen Friedensbewegung Gottes zu verstehen.<\/p>\n<hr\/>\n<p style=\"text-align:right\">Autor: Uwe Birnstein<\/p>\n<\/p><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Frieden \u2013 das klingt nach gro\u00dfer Politik. 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