{"id":9133,"date":"2026-03-23T22:09:51","date_gmt":"2026-03-23T22:09:51","guid":{"rendered":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/2026\/03\/23\/coole-socke-starke-familie-ekd\/"},"modified":"2026-03-23T22:09:52","modified_gmt":"2026-03-23T22:09:52","slug":"coole-socke-starke-familie-ekd","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/2026\/03\/23\/coole-socke-starke-familie-ekd\/","title":{"rendered":"Coole Socke, starke Familie \u2013 EKD"},"content":{"rendered":"<p> <br \/>\n<\/p>\n<div id=\"\">\n        <!-- RSPEAK_START --><\/p>\n<header class=\"large-10 columns article--header\">\n<h2 class=\"article--sub-headline primus--sub-headline\">Unser Weg mit Trisomie 21: Bericht einer Mutter zum Welt-Down-Syndrom-Tag<\/h2>\n<\/header>\n<div class=\"large-8 columns large-offset-1 \">\n<p>Viele Eltern stehen nach der Diagnose Down\u2011Syndrom vor einem Berg aus Fragen und \u00c4ngsten. Zum Welt\u2011Down\u2011Syndrom\u2011Tag 2026 erz\u00e4hlt Nina Barth von gro\u00dfen Herausforderungen \u00fcber kleine und gro\u00dfe Lernschritte bis hin zum erfolgreichen Start ihres Sohnes in der Regelschule. Ihre Geschichte macht Mut \u2013 und zeigt, warum Aufmerksamkeit f\u00fcr die Anliegen von Menschen mit Down\u2011Syndrom so wichtig sind.\u00a0<\/p>\n<\/p><\/div>\n<section class=\"large-10 large-offset-1 columns article--section\">\n<figure class=\"article--image image\">\n                                    <picture><source srcset=\"https:\/\/www.ekd.de\/ekd_de\/ds_img\/assets_2835_x\/260315_Nina_Barth_und_ihr_sohn_privat_2835_rdax_945x532.jpeg 1x, https:\/\/www.ekd.de\/ekd_de\/ds_img\/assets_2835_x\/260315_Nina_Barth_und_ihr_sohn_privat_2835_rdax_1890x1064.jpeg 2x, https:\/\/www.ekd.de\/ekd_de\/ds_img\/assets_2835_x\/260315_Nina_Barth_und_ihr_sohn_privat_2835.jpeg 3x\"><\/source><\/picture><figcaption class=\"image--caption\"\/>\n                                  <\/figure>\n<\/section>\n<section class=\"large-8 large-offset-1 columns article--section article--section__bullets\">\n<p>Manchmal gibt es im Leben S\u00e4tze, die sich wie ein Stempel auf die Haut dr\u00fccken. S\u00e4tze, die nicht einfach nur Worte sind \u2013 sondern eine klare Ansage: <strong>Du geh\u00f6rst hier nicht hin<\/strong>.<\/p>\n<p>Einer dieser S\u00e4tze war: \u201eSO ETWAS nehmen wir hier nicht.\u201c Gesagt \u00fcber meinen Sohn. \u00dcber ein Kind. Gesagt von einer Grundschule, die ihn noch nie gesehen hatte. Kein Hallo, kein Kennenlernen, kein Blick, kein L\u00e4cheln. Nur ein Urteil in der Anonymit\u00e4t des Telefongespr\u00e4chs \u2013 aus Vorbehalten gemacht, nicht aus Erfahrung. Und ich sag\u2019s ganz ehrlich: Dieser Moment hat gesessen. Tief.<\/p>\n<p>Aber ich spule nochmal zur\u00fcck. Als unser Sohn \u00fcberraschend mit dem <strong>Down-Syndrom<\/strong> im Gep\u00e4ck zur Welt kam, f\u00fchlten wir uns zuerst hilflos, verzweifelt und komplett allein gelassen. In unserem Umfeld gab es keine Familie mit einem Kind mit Behinderung. Niemand, der wirklich verstand, wie sich das anf\u00fchlt, wenn eine Diagnose pl\u00f6tzlich in dein Leben platzt und alles auf den Kopf stellt. Wir hatten keinen famili\u00e4ren R\u00fcckhalt. Niemand aus unserem Umfeld war wirklich da!<\/p>\n<p>Eine ganze Weile dachten wir, <strong>es g\u00e4be niemanden<\/strong>.\u00a0Doch dann stellten wir fest, das stimmt nicht. Man muss diese Menschen manchmal \u201enur\u201c erst finden. Und genau da begann etwas in mir, das ich vorher so nicht kannte: Dieser Mix aus Angst und Liebe und dem Gef\u00fchl, k\u00e4mpfen zu m\u00fcssen \u2013 nicht gegen mein Kind oder f\u00fcr seine Entwicklung, sondern gegen ein System, das auf \u201enormal\u201c geeicht ist. Gegen Strukturen, die dir im Zweifel nicht helfen, sondern dich erstmal pr\u00fcfen, sortieren, bewerten.<\/p>\n<p>Unsere anf\u00e4ngliche Hilflosigkeit wandelten wir ziemlich schnell in Aktionismus. Nicht, weil wir so \u201estark\u201c waren. Sondern weil wir irgendwie \u00fcberleben mussten. Weil Stillstand keine Option war. Niemand sollte sich nach einer Diagnose so f\u00fchlen wie wir. Also entstand zuerst eine Mama-Gruppe \u2013 und sp\u00e4ter wuchs daraus unser Verein: 21malDREI \u2013 Initiative Trisomie 21 \u2013 Frankfurt e.V..<\/p>\n<\/section>\n<section class=\"large-12 columns article--section article--aside__bottom\">\n    <!-- Test for teaser --><br \/>\n    <!--Val: 1 --><\/p>\n<p>                    \t    <!-- SRC:  --><\/p>\n<aside class=\"article--aside quintus teaser teaser__related rs_skip rs_preserve\">\n<div class=\"teaser--article teaser--content\">\n<figure class=\"teaser--image\">\n                                                    <picture><source media=\"(max-width:935px)\" srcset=\"https:\/\/www.ekd.de\/ekd_de\/ds_img\/assets_2835_x\/logo_coole_socke_2835_rdax_945x532.png 1x, https:\/\/www.ekd.de\/ekd_de\/ds_img\/assets_2835_x\/logo_coole_socke_2835_rdax_1890x1064.png 2x, https:\/\/www.ekd.de\/ekd_de\/ds_img\/assets_2835_x\/logo_coole_socke_2835.png 3x\"><source media=\"(min-width:934px)\" srcset=\"https:\/\/www.ekd.de\/ekd_de\/ds_img\/assets_2835_x\/logo_coole_socke_2835_rdax_945x532.png 1x, https:\/\/www.ekd.de\/ekd_de\/ds_img\/assets_2835_x\/logo_coole_socke_2835_rdax_1890x1064.png 2x, https:\/\/www.ekd.de\/ekd_de\/ds_img\/assets_2835_x\/logo_coole_socke_2835.png 3x\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.ekd.de\/ekd_de\/ds_img\/assets_2835_x\/logo_coole_socke_2835_rdax_945x532.png\" alt=\"Logo der Initiative \u201eCoole Socke, du\u201c zum Welt-Down-Syndrom-Tag 2026\"\/><br \/>\n                                                    <\/source><\/source><\/picture><figcaption\/>\n                                                <\/figure>\n<p class=\"quintus--text teaser--text\">Unter dem Motto \u201eCoole Socke, du\u201c laden die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) und das Bistum Limburg ein, mit bunten, nicht zusammenpassenden Socken ein sichtbares Zeichen f\u00fcr Inklusion zu setzen.<\/p>\n<\/p><\/div>\n<\/aside>\n<div class=\"article--content\">\n<p>Seit der Geburt unseres Sohnes hat sich mein Blick auf die Welt komplett ver\u00e4ndert. Das <strong>Down-Syndrom ist Bestandteil unseres Lebens<\/strong>. Und nein: Es betr\u00fcbt es nicht. Es ist einfach da. Es geh\u00f6rt zu ihm \u2013 und ohne w\u00e4re er nicht dieser wundervolle kleine Mensch, der er ist.<\/p>\n<p>Nicht umsonst nennen sich Angeh\u00f6rige von Menschen mit Down-Syndrom auch \u201ethe lucky few\u201c \u2013 die Gl\u00fccklichen unter den wenigen. Und ja, ich verstehe das heute so sehr. Wir haben das Gl\u00fcck, eine Welt kennenzulernen, die andere oft gar nicht sehen. Wir sind gezwungen, genauer hinzuschauen \u2013 auf Menschen, auf M\u00f6glichkeiten, aber auch auf Grenzen. Und manchmal auch auf unsere eigene Geduld.<\/p>\n<p>Unser Leben ist anders geworden, als wir es uns vor seiner Geburt ausgemalt hatten. Aber es ist <strong>nicht weniger erf\u00fcllt von Liebe und Gl\u00fcck<\/strong>. Wir haben gelernt: Auch Umwege f\u00fchren zum Ziel. Vielleicht nicht die schnellsten \u2013 aber die, auf denen man Orte entdeckt, Menschen begegnet, Pfade geht, die einem ohne Diagnose komplett verborgen geblieben w\u00e4ren.<\/p>\n<p>Und trotzdem: Unser Leben ist nicht frei von Stolpersteinen. Der Weg zur Inklusion in Deutschland ist, ehrlich gesagt, oft nicht nur steinig. Er ist anstrengend, kr\u00e4ftezehrend, b\u00fcrokratisch, und h\u00e4ufig brutal ungerecht. Das wird besonders dann klar, wenn man versucht, die sogenannten \u201eRegelsysteme\u201c zu \u00f6ffnen: Kita. Schule. Teilhabe. Alltag. Dieses \u201e<strong>Einfach dazugeh\u00f6ren<\/strong>\u201c.<\/p>\n<p>Denn ganz oft ist Inklusion in der Theorie super. In Brosch\u00fcren. Auf Webseiten. In Sonntagsreden. Aber in der Praxis f\u00fchlt es sich h\u00e4ufig so an, als m\u00fcsste man sich den Zugang erk\u00e4mpfen \u2013 Antrag f\u00fcr Antrag, Formular f\u00fcr Formular, Nachweis f\u00fcr Nachweis. Und jedes Mal schwingt unterschwellig die Frage mit: \u201eWarum solltet ausgerechnet ihr dazugeh\u00f6ren d\u00fcrfen?\u201c<\/p>\n<\/p><\/div>\n<\/section>\n<section class=\"large-10 large-offset-1 columns\">\n<blockquote class=\"quote\">\n<p>\n            \u201eUnser Sohn geh\u00f6rt dazu, weil er ein Mensch ist.\u201c\n        <\/p>\n<\/blockquote>\n<\/section>\n<section class=\"large-8 large-offset-1 columns article--section article--section__bullets\">\n<p>Einer unserer gr\u00f6\u00dferen K\u00e4mpfe der letzten Zeit war die Inklusion unseres Sohnes in der Grundschule.\u00a0Wir wollten nichts Abgehobenes. Wir wollten keine Sonderrolle. Wir wollten einfach nur das, was f\u00fcr andere Familien selbstverst\u00e4ndlich ist: Dass ein Kind in die Schule gehen darf, die f\u00fcr seinen Wohnort vorgesehen ist. Dass es in seinem Umfeld bleiben kann. Dass es Freunde in der Nachbarschaft hat. Dass es nicht pl\u00f6tzlich \u201eausgesondert\u201c wird. <strong>Wir wollten kein Parallelsystem, wir wollten Teilhabe!<\/strong>\u00a0Wir wollten keine Extrawurst. Wir wollten Zusammenarbeit. Und stattdessen kam dieser Satz:\u00a0\u201eSO ETWAS nehmen wir hier nicht.\u201c<\/p>\n<p>Ich wei\u00df noch genau, wie ich danach das Telefon in meiner Hand anstarrte und kurz nicht wusste, wohin mit mir. Ich war noch nie so w\u00fctend. Ich war verzweifelt und traurig. Ich war fassungslos. Und gleichzeitig dachte ich: Das kann nicht wahr sein. Wir sind in Deutschland! Es gibt Gesetze! Das ist ein Kind. Mein Kind! Was passiert hier gerade?<\/p>\n<p>Danach kam ein unendlicher Papierkrieg.\u00a0Recherche. Telefonate. E-Mails. Antr\u00e4ge. Gespr\u00e4che mit dem Schulamt. Gespr\u00e4che mit zust\u00e4ndigen Stellen und Sachbearbeitern. psychologische Tests, Diagnostik und das Sammeln von Berichten. Gespr\u00e4che mit der Pflichtschule. Gespr\u00e4che mit der Wunschschule. Warten. Nachreichen. Begr\u00fcnden. Wieder warten. Wieder erkl\u00e4ren.<\/p>\n<p>Das Schlimmste daran war nicht mal die B\u00fcrokratie. Das Schlimmste war dieses Gef\u00fchl, dass man st\u00e4ndig beweisen muss, dass das eigene Kind ein Recht hat. Ein Recht auf Bildung. Auf Teilhabe. Auf ein ganz normales Leben.<\/p>\n<h3>Wir haben es geschafft<\/h3>\n<p>Aber wir haben nicht aufgegeben. Und heute kann ich sagen: Wir haben es geschafft. Ein erstes Etappenziel ist erreicht!\u00a0Unser Sohn geht aktuell als Regelschulkind mit Assistenz in die erste Klasse einer st\u00e4dtischen Grundschule. Ohne F\u00f6rderschwerpunkt. Ohne dieses \u201eJa, aber\u2026\u201c. Er ist einfach ein Kind in einer Klasse.\u00a0<\/p>\n<p>Und wisst ihr, was passiert ist? Er wurde von der Klassengemeinschaft und den Lehrer*innen so akzeptiert, wie er ist. Kein Drama. Kein \u201eProblem\u201c. Kein \u201eSt\u00f6rfaktor\u201c. Sondern ein Junge, der dazugeh\u00f6rt. <strong>Er lebt mit dem Down-Syndrom.<\/strong> So What!?<\/p>\n<\/section>\n<section class=\"large-10 large-offset-1 columns\">\n<blockquote class=\"quote\">\n<p>\n            \u201eWenn man Kinder zusammen aufwachsen l\u00e4sst, passiert etwas Magisches\u201c\n        <\/p>\n<\/blockquote>\n<\/section>\n<section class=\"large-8 large-offset-1 columns article--section article--section__bullets\">\n<p>Er lernt voller Begeisterung lesen und schreiben. Er liebt Sport, Kunst und Ethik. Und er ist aktuell sogar in Mathe mit seinen Klassenkameradinnen und Klassenkameraden gleich auf. Er liebt die Schule. Wirklich. Er will morgens los. Er ist stolz auf seinen Ranzen. <strong>Er hat dieses Leuchten in den Augen<\/strong>, wenn er erz\u00e4hlt, was er gemacht hat. Er ist neugierig auf die Welt \u2013 wie jedes Kind.<\/p>\n<p>Und ja, nat\u00fcrlich f\u00e4llt ihm vieles schwerer. Er muss deutlich h\u00e4rter arbeiten. Er muss Dinge viel h\u00e4ufiger \u00fcben. Er braucht einfach mehr Zeit. Mehr Wiederholung. Mehr Struktur. Aber ganz ehrlich: <strong>Bedeutet \u201emehr Unterst\u00fctzung\u201c automatisch \u201eweniger wert\u201c?<\/strong> Nein. Es bedeutet nur: Dieses Kind lernt anders. Nicht weniger. Und genau hier liegt das Problem, das wir als Gesellschaft endlich verstehen m\u00fcssen: Wir sind viel zu sehr darauf trainiert, auf Defizite zu schauen. Auf das, was angeblich nicht geht. Auf das, was \u201enicht normal\u201c ist. Auf das, wovor wir Angst haben, weil wir es nicht kennen.<\/p>\n<h3>Unser Sohn beweist jeden Tag das Gegenteil<\/h3>\n<p>Dabei w\u00e4re es so viel sinnvoller \u2013 und so viel menschlicher \u2013 endlich damit zu beginnen, die Kompetenzen jedes einzelnen Kindes zu f\u00f6rdern. Statt uns an Dingen festzubei\u00dfen, die vermeintlich nicht funktionieren. Oder von denen wir aus Vorurteilen heraus annehmen, dass sie bei einem Menschen mit Down-Syndrom nicht funktionieren k\u00f6nnen. Denn unser Sohn beweist jeden Tag das Gegenteil.<\/p>\n<p>Was mich an dieser ganzen Reise am meisten bewegt hat, war die Erkenntnis: Inklusion gelingt nicht, weil Systeme automatisch offen sind. Sie gelingt, weil Menschen sich entscheiden, offen zu sein.\u00a0Ein System kann tausend Gesetze haben. Wenn in den K\u00f6pfen noch \u201eSO ETWAS\u201c existiert, dann bleibt Teilhabe ein Kampf.\u00a0<\/p>\n<p>Was brauchen wir also, um gleichberechtigt Teilhabe und Teilgabe zu leben?<\/p>\n<ul>\n<li>Einen Perspektivwechsel. Weg von \u201eKann das Kind das \u00fcberhaupt?\u201c Hin zu \u201eWas braucht dieses Kind, um es zu k\u00f6nnen?\u201c<\/li>\n<li>Mutige Einrichtungen. Kitas und Schulen, die nicht zuerst Angst haben, sondern M\u00f6glichkeiten sehen. Die nicht abblocken, sondern fragen: \u201eWie kriegen wir das hin?\u201c<\/li>\n<li>Weniger B\u00fcrokratie und mehr Vertrauen. Familien sollten nicht beweisen m\u00fcssen, dass ihr Kind dazu geh\u00f6rt. Es geh\u00f6rt dazu. Ohne Vorurteile. Ohne Wenn und Aber. Von Anfang an.<\/li>\n<li>Assistenz, Ressourcen, echte Unterst\u00fctzung. Inklusion darf nicht vom Engagement einzelner Personen abh\u00e4ngen. Sie muss strukturell m\u00f6glich sein \u2013 ohne dass Familien dabei ausbrennen.<\/li>\n<li>Begegnungen statt Ber\u00fchrungs\u00e4ngste. Vorurteile entstehen oft aus Distanz. Und sie verschwinden durch N\u00e4he.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Denn wenn man Kinder zusammen aufwachsen l\u00e4sst, passiert etwas Magisches: Sie lernen nicht, dass Unterschiede trennen. Sie lernen, dass Unterschiede normal sind.<\/p>\n<\/section>\n<section class=\"large-12 columns article--section article--aside__bottom\">\n    <!-- Test for teaser --><br \/>\n    <!--Val: 1 --><\/p>\n<p>                    \t    <!-- SRC:  --><\/p>\n<aside class=\"article--aside quintus teaser teaser__related rs_skip rs_preserve\">\n<div class=\"teaser--article teaser--content\">\n<figure class=\"teaser--image\">\n                                                    <picture><source media=\"(max-width:935px)\" srcset=\"https:\/\/www.ekd.de\/ekd_de\/ds_img\/assets_1875_x\/230929-grafik-inklusion-vielfalt-iStock-1875_rdax_625x352_60s.jpg 1x, https:\/\/www.ekd.de\/ekd_de\/ds_img\/assets_1875_x\/230929-grafik-inklusion-vielfalt-iStock-1875_rdax_1250x704_60s.jpg 2x, https:\/\/www.ekd.de\/ekd_de\/ds_img\/assets_1875_x\/230929-grafik-inklusion-vielfalt-iStock-1875_rdax_60s.jpg 3x\"><source media=\"(min-width:934px)\" srcset=\"https:\/\/www.ekd.de\/ekd_de\/ds_img\/assets_1875_x\/230929-grafik-inklusion-vielfalt-iStock-1875_rdax_360x203_70s.jpg 1x, https:\/\/www.ekd.de\/ekd_de\/ds_img\/assets_1875_x\/230929-grafik-inklusion-vielfalt-iStock-1875_rdax_720x406_70s.jpg 2x, https:\/\/www.ekd.de\/ekd_de\/ds_img\/assets_1875_x\/230929-grafik-inklusion-vielfalt-iStock-1875_rdax_1080x608_70s.jpg 3x\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.ekd.de\/ekd_de\/ds_img\/assets_1875_x\/230929-grafik-inklusion-vielfalt-iStock-1875_rdax_625x352_60s.jpg\" alt=\"Symbolbild f\u00fcr Vielfalt und Inklusion: Eine Grafik zeigt viele verschiedene Menschen\"\/><br \/>\n                                                    <\/source><\/source><\/picture><figcaption\/>\n                                                <\/figure>\n<p class=\"quintus--text teaser--text\">In der evangelischen Kirche sind alle willkommen &#8211; ungeachtet ihrer besonderen Begabungen oder Beeintr\u00e4chtigungen.<\/p>\n<\/p><\/div>\n<\/aside>\n<div class=\"article--content\">\n<p>Heute, am Welt-Down-Syndrom-Tag, w\u00fcnsche ich mir, dass wir alle ein bisschen ehrlicher hinschauen: Nicht nur auf h\u00fcbsche Kampagnen, sondern auf Realit\u00e4t. Ich w\u00fcnsche mir, dass kein Elternteil mehr ungl\u00e4ubig und im Schock auf sein Handy starren muss, nachdem ein Satz wie \u201eSO ETWAS nehmen wir hier nicht\u201c gefallen ist. Ich w\u00fcnsche mir, dass solche S\u00e4tze nicht nur \u201enicht mehr gesagt werden\u201c \u2013 sondern dass die Haltung dahinter verschwindet.<\/p>\n<p>Und ich w\u00fcnsche mir, dass wir als Gesellschaft endlich verstehen: Inklusion ist kein Geschenk.\u00a0Kein Bonus. Keine Ausnahme.\u00a0Sie ist ein Recht. <strong>Unser Sohn geh\u00f6rt nicht dazu, weil er \u201etrotz\u201c Down-Syndrom so liebevoll, so flei\u00dfig, so fr\u00f6hlich ist. Er geh\u00f6rt dazu, weil er ein Mensch ist.<\/strong> Ein Kind. Mit F\u00e4higkeiten, Tr\u00e4umen, Humor, Wutanf\u00e4llen, \u00c4ngsten, Lieblingsf\u00e4chern, schlechten Tagen und gro\u00dfen Pl\u00e4nen.<\/p>\n<p>Und wenn wir ihm Platz machen, dann machen wir Platz f\u00fcr eine Welt, die w\u00e4rmer wird. Gerechter. Normaler. Echter. Durch unsere Gemeinschaft bei 21malDREI gelingt es uns, jeden Weg zu gehen. Zusammen \u2013 und ganz bestimmt niemals allein.<\/p>\n<p style=\"text-align:right\"><em>Nina Barth ist 2. Vorsitzende und Gr\u00fcndungsmitglied des Vereins &#8222;21malDREI&#8220;.<br \/>Sie hat zwei Kinder und arbeitet als Business Development Manager<\/em><\/p>\n<\/p><\/div>\n<\/section>\n<p>        <!-- RSPEAK_STOP --><\/p>\n<footer class=\"article--footer\">\n<\/footer><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unser Weg mit Trisomie 21: Bericht einer Mutter zum Welt-Down-Syndrom-Tag Viele Eltern stehen nach der Diagnose Down\u2011Syndrom vor einem Berg<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":9134,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[20],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9133"}],"collection":[{"href":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=9133"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9133\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":9135,"href":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9133\/revisions\/9135"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/9134"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=9133"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=9133"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=9133"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}