{"id":9158,"date":"2026-04-02T16:18:31","date_gmt":"2026-04-02T16:18:31","guid":{"rendered":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/2026\/04\/02\/die-zukunft-der-kirchengebaeude-geht-uns-alle-an-ekd\/"},"modified":"2026-04-02T16:18:32","modified_gmt":"2026-04-02T16:18:32","slug":"die-zukunft-der-kirchengebaeude-geht-uns-alle-an-ekd","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/2026\/04\/02\/die-zukunft-der-kirchengebaeude-geht-uns-alle-an-ekd\/","title":{"rendered":"\u201eDie Zukunft der Kirchengeb\u00e4ude geht uns alle an\u201c \u2013 EKD"},"content":{"rendered":"<p> <br \/>\n<\/p>\n<div id=\"\">\n        <!-- RSPEAK_START --><\/p>\n<header class=\"large-10 columns article--header\">\n<div class=\"article--meta article--meta__border clearfix\">\n<p>                                    <time datetime=\"02.04.2026 00:00\" class=\"article--time\">02.04.2026<\/time><\/p>\n<p>                                    <strong class=\"article--type primus--overline\">News<\/strong><\/p>\n<picture class=\"article--source-image image\"><source srcset=\"https:\/\/www.ekd.de\/ekd_de\/ds_img\/assets\/20170622_ekd-Quellenlogo_300.jpg\"><!--<source srcset=\"\/ekd_de\/ds_img\/assets\/20170622_ekd-Quellenlogo_300_rdax_141x39s.jpg 1x, \/ekd_de\/ds_img\/assets\/20170622_ekd-Quellenlogo_300_rdax_282x78s.jpg 2x, https:\/\/www.ekd.de\/ekd_de\/ds_img\/assets\/20170622_ekd-Quellenlogo_300.jpg 3x\">--><\/p>\n<p>    <\/source><\/picture>\n<\/p><\/div>\n<h2 class=\"article--sub-headline primus--sub-headline\">Kirchen multifunkional nutzen \u2212 eine Herausforderung und Chance<\/h2>\n<\/header>\n<div class=\"large-8 columns large-offset-1 \">\n<p>Die Unterhaltung ihrer Kirchen wird nicht wenige Kirchengemeinden in absehbarer Zeit \u00fcberfordern. Um sie zu erhalten, sind neue Ideen und Kooperationen gefragt. Zwei ausgewiesene Experten \u2212 Oberlandeskirchenrat Adalbert Schmidt, zust\u00e4ndig f\u00fcr Immobilienwirtschaft bei der Landeskirche Hannovers, und der EKD-Kulturbeauftragte Johann Hinrich Claussen \u2212 sprechen \u00fcber Herausforderungen und Chancen auf dem Weg in die Zukunft einer multifunktionalen Nutzung von Kirchengeb\u00e4uden.<\/p>\n<\/p><\/div>\n<section class=\"large-10 large-offset-1 columns article--section\">\n<figure class=\"article--image image\">\n                                    <picture><source srcset=\"https:\/\/www.ekd.de\/ekd_de\/ds_img\/assets_2835_x\/Projekt_Roter_Kubus_Coesfeld_1_Preis_Kirchenbaustiftung_KiBa_2025_20250409_rdax_945x532s.jpg 1x, https:\/\/www.ekd.de\/ekd_de\/ds_img\/assets_2835_x\/Projekt_Roter_Kubus_Coesfeld_1_Preis_Kirchenbaustiftung_KiBa_2025_20250409_rdax_1890x1064s.jpg 2x, https:\/\/www.ekd.de\/ekd_de\/ds_img\/assets_2835_x\/Projekt_Roter_Kubus_Coesfeld_1_Preis_Kirchenbaustiftung_KiBa_2025_20250409.jpg 3x\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.ekd.de\/ekd_de\/ds_img\/assets_2835_x\/Projekt_Roter_Kubus_Coesfeld_1_Preis_Kirchenbaustiftung_KiBa_2025_20250409_rdax_945x532s.jpg\" alt=\"1. Platz KiBa 2025: Seitenansicht des Projekts \u201eRoter Kubus\u201c in Coesfeld\" title=\"1. Platz KiBa 2025: Seitenansicht des Projekts \u201eRoter Kubus\u201c in Coesfeld\"\/><br \/>\n                                    <\/source><\/picture><figcaption class=\"image--caption\"\/>\n                                  <\/figure>\n<\/section>\n<section class=\"large-8 large-offset-1 columns article--section article--section__bullets\">\n<p><strong>Die evangelische Kirche hat rund 20.000 Kirchen und Kapellen, davon stehen fast 17.000 unter Denkmalschutz. Viele sind sanierungsbed\u00fcrftig. Wie sollte die Kirche angesichts knapper Kassen mit diesem Erbe umgehen?<\/strong><\/p>\n<p><strong>Johann Hinrich Claussen:<\/strong> Nat\u00fcrlich sorgf\u00e4ltig und bedacht, weil es ein gro\u00dfes christliches und kulturelles Erbe ist. Wir m\u00fcssen aber auch n\u00fcchtern darauf schauen, welche Geb\u00e4ude wir f\u00fcr welche Zwecke in welcher Form weiter nutzen und erhalten k\u00f6nnen. Da gibt es verschiedene M\u00f6glichkeiten: Man beh\u00e4lt Kirchengeb\u00e4ude weiter im gemeindlichen Eigentum und nutzt sie f\u00fcr Gottesdienste. Oder man integriert andere kirchliche Nutzungen, gibt also etwa das Gemeindehaus auf und baut Versammlungsr\u00e4ume in die Kirche ein. Nat\u00fcrlich gibt es auch die M\u00f6glichkeit, mit anderen Partnern aus dem Gemeinwesen etwas zu entwickeln &#8211; f\u00fcr eine gemeinsame Nutzung und Finanzierung. Oder man gibt \u2212 am besten per Erbpacht \u2212 ein Geb\u00e4ude an verl\u00e4ssliche Partner ab, die es einer vertr\u00e4glichen Nutzung zuf\u00fchren. Schlie\u00dflich bleibt immer auch die Option, ein Geb\u00e4ude aufzugeben, zur\u00fcckzubauen. Vor allem dann, wenn eine Sanierung nicht sinnvoll, machbar oder \u00fcberhaupt bezahlbar ist. Dann kann man diesen Grund und Boden neu entwickeln. Dabei sollte man neben dem finanziellen Aspekt auch \u00fcberlegen, ob dieser Ort nicht weiterhin eine Art kirchliche Kontaktfl\u00e4che sein kann, zum Beispiel \u00fcber Wohnprojekte.<\/p>\n<p><strong>Adalbert Schmidt:<\/strong> Sorgfalt ist ausgesprochen wichtig. Das sind Geb\u00e4ude, die \u00fcber lange, lange Zeit den Kirchen und Kirchengemeinden anvertraut waren, sie pr\u00e4gen das Ortsbild oft sehr eindrucksvoll. Am besten w\u00e4re nat\u00fcrlich, man k\u00f6nnte die Geb\u00e4ude selbst weiter nutzen, finanzieren und unterhalten. Das w\u00e4re ein Garant f\u00fcr ihren Erhalt. Das wird in dem bisherigen Umfang k\u00fcnftig aber nicht mehr m\u00f6glich sein. Es wird ein anderes, paralleles Engagement der \u00f6ffentlichen Hand und\/oder der Zivilgesellschaft brauchen. Nur im Zusammenwirken kann man dieses Erbe in gro\u00dfem Umfang erhalten.<\/p>\n<p><strong>2023 haben Sie in einem Positionspapier prognostiziert, dass bis 2060 etwa ein Drittel der Kirchengeb\u00e4ude nicht mehr in der bisherigen Form genutzt und unterhalten werden k\u00f6nnen. K\u00f6nnen Sie noch einmal pr\u00e4zisieren, um welche und wie viele Geb\u00e4ude es da wirklich geht?<\/strong><\/p>\n<p><strong>Schmidt:<\/strong> In der Allgemeinheit ist das sehr schwer zu sagen. Die Freiburger Studie zur Kirchenmitgliedschaft und zur Kirchensteuer ging in ihrer ersten Fassung davon aus, dass die finanzielle Leistungsf\u00e4higkeit der Kirchen bis zum Jahre 2060 um 50 Prozent abnehmen wird. Diese Zahlen haben sich nach einem Update dieser Untersuchung verschoben. Das hei\u00dft, die Leistungsf\u00e4higkeit der Kirchen nimmt bereits deutlich fr\u00fcher sp\u00fcrbar ab. Die Zahlen, die in dem Text zu den kirchlichen Baudenkmalen genannt werden, den ich mit einem katholischen Kollegen verfasst habe,\u00a0 folgen dieser allgemeinen kirchlichen Leistungsf\u00e4higkeit. Das muss nicht zwingend bedeuten, dass man auch die Zahl der Geb\u00e4ude entsprechend reduziert. Gleichwohl liegt es nat\u00fcrlich nahe, wenn man 30 Prozent weniger Leistungsf\u00e4higkeit hat, vielleicht sogar schon bis 2040, sich auch \u00fcber den Geb\u00e4udebestand Gedanken zu machen, der ja mit nicht unerheblichen Geldmitteln unterhalten werden muss. Gerade Kirchengeb\u00e4ude, zumal denkmalgesch\u00fctzte, haben einen erh\u00f6hten baulichen und betrieblichen Aufwand. Es gibt daher einige Gliedkirchen in der EKD, die ausdr\u00fccklich\u00a0 eine 30- oder gar 50-Prozent-Marke als Leitplanke in ihr Geb\u00e4udeprogramm eingezogen haben.<\/p>\n<\/section>\n<section class=\"large-10 large-offset-1 columns\">\n<blockquote class=\"quote\">\n<p>\n            \u201eIn der Stadt gibt es mehr M\u00f6glichkeiten der unmittelbaren Nachnutzung.\u201c\n        <\/p>\n<\/blockquote>\n<\/section>\n<section class=\"large-8 large-offset-1 columns article--section article--section__bullets\">\n<p><strong>Gibt es signifikante Unterschiede zwischen Stadt und Land?<\/strong><\/p>\n<p><strong>Claussen:<\/strong> Nat\u00fcrlich, aber Stadt ist nicht gleich Stadt und Land nicht gleich Land. Es gibt l\u00e4ndliche Regionen, wo nur die Hauptd\u00f6rfer eine besonders bedeutungsvolle Kirche haben. Die wird nat\u00fcrlich nicht angefasst. Es gibt aber auch Regionen, gerade in Mitteldeutschland, wo jedes kleinste Dorf eine eigene Kirche hat, heute aber kaum Kirchenmitglieder leben. Dort wird man nicht jede Dorfkirche erhalten k\u00f6nnen, so idyllisch sie auch wirken mag. Es h\u00e4ngt eben wesentlich davon ab, ob es Menschen vor Ort gibt, die sich f\u00fcr ihr Kirchengeb\u00e4ude einsetzen. Bei entsprechendem Engagement findet man meist Wege. Anders ist die Lage in den westdeutschen Metropolregionen. Dort gab es nach dem Zweiten Weltkrieg eine immense Baut\u00e4tigkeit. Dadurch sind zum Teil gro\u00dfartige moderne Bauten entstanden, aber auch viel Durchschnittsware, h\u00e4ufig schlecht gebaut. Manche von ihnen haben inzwischen ihr Lebensende erreicht.<\/p>\n<p><strong>Schmidt:<\/strong> In der Stadt gibt es mehr M\u00f6glichkeiten der unmittelbaren Nachnutzung \u2013 etwa gemeinsam mit anderen Religionsgemeinschaften sowie staatlichen oder zivilgesellschaftlichen Einrichtungen. Auf dem Land haben wir eher historische Kirchengeb\u00e4ude, die eine gro\u00dfe ortsbildpr\u00e4gende Bedeutung haben, aber eben weniger finanzielle und auch inhaltliche M\u00f6glichkeiten, diese Orte gemeinsam zu bespielen.<\/p>\n<p><strong>Wer entscheidet denn dar\u00fcber, welches Geb\u00e4ude behalten oder aufgegeben wird?<\/strong><\/p>\n<p><strong>Schmidt:<\/strong> Das entscheidet letztlich der jeweilige Eigent\u00fcmer, meist die \u00f6rtliche Kirchengemeinde, der das Kirchengeb\u00e4ude in der Regel geh\u00f6rt. H\u00e4ufig muss die Entscheidung des Kirchenvorstands oder Presbyteriums bei einer Abgabe oder Umnutzung von Kirchen aber noch von der jeweiligen Landeskirche\u00a0 genehmigt werden. Parallel gibt es in der Region, im Kirchenkreis oder auf landeskirchlicher Ebene eine sogenannte Geb\u00e4udebedarfsplanung oder Geb\u00e4udekonzeption. Da wird darauf geschaut, welche Geb\u00e4ude f\u00fcr welche Region notwendig sind oder wie Geb\u00e4ude auf die Region verteilt werden, um sie vern\u00fcnftig und wirtschaftlich vertretbar zu nutzen.<\/p>\n<\/section>\n<section class=\"large-12 columns article--section article--aside__bottom\">\n    <!-- Test for teaser --><br \/>\n    <!--Val: 1 --><\/p>\n<p>                    \t    <!-- SRC:  --><\/p>\n<aside class=\"article--aside quintus teaser teaser__related rs_skip rs_preserve\">\n<div class=\"teaser--article teaser--content\">\n<figure class=\"teaser--image\">\n                                                    <picture><source media=\"(max-width:935px)\" srcset=\"https:\/\/www.ekd.de\/ekd_de\/ds_img\/assets_1875_x\/dorkriche-selben-kiba-teaser_rdax_625x352_60s.jpg 1x, https:\/\/www.ekd.de\/ekd_de\/ds_img\/assets_1875_x\/dorkriche-selben-kiba-teaser_rdax_1250x704_60s.jpg 2x, https:\/\/www.ekd.de\/ekd_de\/ds_img\/assets_1875_x\/dorkriche-selben-kiba-teaser_rdax_60s.jpg 3x\"><source media=\"(min-width:934px)\" srcset=\"https:\/\/www.ekd.de\/ekd_de\/ds_img\/assets_1875_x\/dorkriche-selben-kiba-teaser_rdax_360x203_70s.jpg 1x, https:\/\/www.ekd.de\/ekd_de\/ds_img\/assets_1875_x\/dorkriche-selben-kiba-teaser_rdax_720x406_70s.jpg 2x, https:\/\/www.ekd.de\/ekd_de\/ds_img\/assets_1875_x\/dorkriche-selben-kiba-teaser_rdax_1080x608_70s.jpg 3x\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.ekd.de\/ekd_de\/ds_img\/assets_1875_x\/dorkriche-selben-kiba-teaser_rdax_625x352_60s.jpg\" alt=\"Dorfkirche in Selben\"\/><br \/>\n                                                    <\/source><\/source><\/picture><figcaption\/>\n                                                <\/figure>\n<p class=\"quintus--text teaser--text\">Kirchengeb\u00e4ude sind nicht tote Steine oder starre Denkm\u00e4ler, sondern lebendige R\u00e4ume der Gemeinschaft, die \u00fcber Generationen hinweg Verbindungen schaffen.<\/p>\n<\/p><\/div>\n<\/aside>\n<div class=\"article--content\">\n<p><strong>Claussen:<\/strong> Es kommt darauf an, dass die unterschiedlichen Ebenen der Organisation Kirche gut zusammenwirken. Kirchengemeinden als Eigent\u00fcmerinnen und Letztentscheiderinnen sind h\u00e4ufig stark herausgefordert oder auch mal \u00fcberfordert von dieser Aufgabe. Deshalb brauchen sie eine gute Begleitung durch den Kirchenkreis, in Abstimmung mit der Landeskirche. Gute Entscheidungen k\u00f6nnen nur zustande kommen, wenn diese Ebenen harmonieren und auch das Gemeinwesen, die Kommune, Denkmalschutz und Stadtplanung in angemessener Weise beteiligt sind. Beim Thema Geb\u00e4ude spielen nat\u00fcrlich auch Emotionen eine gro\u00dfe Rolle. Es kommt leicht zu Verletzungen und harten Konflikten. Umso wichtiger ist, dass man versucht, die Probleme kollegial zu l\u00f6sen.<\/p>\n<p><strong>Schmidt:<\/strong> Wir haben h\u00e4ufig keine Fachleute mehr in den Kirchenvorst\u00e4nden. Fragen der Entwicklung von Geb\u00e4uden\u00a0 k\u00f6nnen nicht zuletzt deshalb schon mal langwierige, problematische, strittige und sehr emotionale Prozesse werden. Es ist ja auch gut, dass sich Kirchengemeinden nicht leicht tun mit solchen Entscheidungen. Aber dann dauern sie h\u00e4ufig auch. Und f\u00fchren auch nicht immer dazu, dass alle zufrieden sind.<\/p>\n<p><strong>Claussen:<\/strong> Es ist sehr wichtig, gute Formen von Partizipation zu entwerfen und einzu\u00fcben. Da haben wir in der evangelischen Kirche lange und gute Erfahrungen. Die m\u00fcssen wir hier einbringen und noch erweitern.<\/p>\n<p><strong>Und gibt es auch \u00e4sthetisch-architektonische Kriterien &#8211; damit es eben nicht passiert, dass dann doch vorwiegend moderne Kirchen abgegeben werden?<\/strong><\/p>\n<p><strong>Claussen:<\/strong> Da gibt es keine eindeutige Tendenz und unterschiedliche Haltungen. Es gibt die Traditionellen, die ihre alte, denkmalgesch\u00fctzte Kirche erhalten wollen. Und die eher Modernen, die eine zeitgem\u00e4\u00dfe Architektur bevorzugen. Hinzu kommt in vielen F\u00e4llen der Aspekt des Kulturdenkmals, das erhalten werden soll. Andererseits aber auch die Frage der Pastorin: Wo kann ich eigentlich gute Gemeindearbeit leisten? Da sind die Gemeindezentren besser geeignet, auch wenn sie nicht so sch\u00f6n sind. Schlie\u00dflich kommt noch das Rechtliche dazu, das Finanzielle, das Bautechnische und so weiter, so dass es keine Einheitsl\u00f6sung geben kann. Man muss tats\u00e4chlich jeden Ort, jede Gemeinde, jeden Kirchbau individuell anschauen und dann entscheiden.<\/p>\n<p><strong>Schmidt:<\/strong> Ich w\u00fcrde wirklich nicht pauschal sagen, dass Kirchen aus den 1960er Jahren den Reduktions\u00fcberlegungen als erste zum Opfer fallen. Nur muss man eben sehen: Kirchen, die nicht unter Denkmalschutz stehen, er\u00f6ffnen mehr M\u00f6glichkeiten zur Gestaltung. Wenn Sie Gemeinder\u00e4ume oder ein B\u00fcro in die Kirche einbauen m\u00f6chten, oder auch Sanit\u00e4ranlagen, die man f\u00fcr eine multifunktionale Nutzung braucht, so ist das bei nicht denkmalgesch\u00fctzten Geb\u00e4uden nat\u00fcrlich wesentlich einfacher. Ansonsten sind wir gehalten, nach den Denkmalgesetzen der L\u00e4nder und den staatskirchenrechtlichen Vertr\u00e4gen den Denkmalschutz zu beachten und zu beteiligen. Das sind dann wiederum parallel laufende Prozesse bei einschl\u00e4gigen konzeptionellen \u00dcberlegungen, die eine Entscheidung oft nicht einfacher machen.<\/p>\n<p><strong>Welchen Einfluss sollten Kirchengemeinden auf die zuk\u00fcnftige Nutzung ihrer Geb\u00e4ude nehmen?<\/strong><\/p>\n<p><strong>Claussen:<\/strong> Ohne die Beteiligung der Kirchengemeinde geht nichts. Selbst da, wo sie ein Geb\u00e4ude abgibt, bleibt sie immer noch mit ihm verbunden. Und wenn es nur in der \u00d6ffentlichkeit ist. Insofern ist es sehr wichtig, dass die Gesellschaft endlich wahrnimmt, dass die Zukunft der Kirchgeb\u00e4ude kein blo\u00df kircheninternes Problem ist. Sie geht uns alle an. Insofern haben wir gro\u00dfes Interesse daran, dass sich Akteure aus Gesellschaft, Kultur und Politik einbringen. Aber nie ohne kirchliche Beteiligung. Diese Balance m\u00fcssen wir hinbekommen. Allein k\u00f6nnen wir es nicht mehr, wohl aber gemeinsam mit anderen.<br \/>Dabei reicht das Stichwort \u201eDenkmalschutz\u201c nicht. Besser ist es, gemeinsam eine Idee zu entwickeln, wie ein Kirchengeb\u00e4ude als Haus f\u00fcr das Gemeinwesen funktionieren kann.<\/p>\n<\/p><\/div>\n<\/section>\n<section class=\"large-10 large-offset-1 columns\">\n<blockquote class=\"quote\">\n<p>\n            \u201eW\u00fcnschenswert ist, dass die Kirchengemeinde beteiligt bleibt. Aber wir m\u00fcssen auch ehrlich auf die eigenen Kr\u00e4fte schauen.\u201c\n        <\/p>\n<\/blockquote>\n<\/section>\n<section class=\"large-8 large-offset-1 columns article--section article--section__bullets\">\n<p><strong>Schmidt:<\/strong> Die Kirchengemeinde ist in der Regel Eigent\u00fcmerin des Geb\u00e4udes und entscheidet zun\u00e4chst, was damit passiert. Damit nimmt sie nat\u00fcrlich auch Einfluss. Dann kommt es darauf an, was mit dem Geb\u00e4ude passieren soll, wenn es denn tats\u00e4chlich etwa zusammen mit anderen Institutionen genutzt wird. Das muss man gemeinsam aushandeln, ebenso wie zum Beispiel den k\u00fcnftigen Bauunterhalt und die Sicherstellung des Betriebs \u2013 all das, was eben bisher bei der Kirchengemeinde allein lag. Es geht also um die inhaltliche Ausgestaltung, aber auch um Heizung oder Energieversorgung.<br \/>Die Kirchen sind schon aufgerufen, zu schauen, was mit dem Geb\u00e4ude passiert. Entspr\u00e4che das \u00fcberhaupt nicht dem christlichen Menschenbild, sind einer externen Nutzung auch Grenzen gesetzt. Wegen der pr\u00e4genden Kraft der Geb\u00e4ude &#8211; sie sind vielleicht jahrhundertelang Kirche gewesen \u2013 m\u00fcssen wir darauf ein Auge haben. Die Grenzen des M\u00f6glichen sind nat\u00fcrlich nicht immer v\u00f6llig klar und hart zu setzen und unterliegen auch einer Entwicklung. Hier kommt dann\u00a0 auch die Theologie ins Spiel, die\u00a0 Geb\u00e4ude in ihrer Rolle einordnen und Perspektiven aufzeigen muss. Bei der Nutzung durch andere Religionen oder politische Institutionen gibt es punktuell Grenzen. Doch diese Grenzen entwickeln sich nat\u00fcrlich auch immer weiter. Wie und wohin genau, das ist nicht zu genau zu prognostizieren.<\/p>\n<p><strong>Sollte die Gemeinde als Mitnutzerin eines Kirchengeb\u00e4udes also unbedingt im Boot bleiben?<\/strong><\/p>\n<p><strong>Claussen:<\/strong> W\u00fcnschenswert ist nat\u00fcrlich, dass die Kirchengemeinde beteiligt und pr\u00e4sent bleibt. Wir m\u00fcssen ehrlich sein: Entscheidungen, besonders negative Entscheidungen m\u00fcssen getroffen, durchgehalten und umgesetzt werden. Da kann ein klarer Abschied besser sein als eine halbgare Zwischenl\u00f6sung. Ich w\u00fcrde daf\u00fcr pl\u00e4dieren, immer ehrlich auf die eigenen Kr\u00e4fte und M\u00f6glichkeiten zu schauen.<\/p>\n<p><strong>Schmidt:<\/strong> Wenn Kirche im Boot bleibt, dann bleibt sie auch verantwortlich und muss mitgestalten. Und dann entsteht nat\u00fcrlich auch wieder ein administrativer und personeller Aufwand, den man stemmen muss. Es wird F\u00e4lle geben, in denen sich die Kirchen von\u00a0 Geb\u00e4uden trennen und diese etwa verkaufen. Da muss dann auch ein Schnitt m\u00f6glich sein k\u00f6nnen. Bedeutet aber auch, dass man es ertragen k\u00f6nnen muss, dass eine Kirche anders genutzt wird, von anderen Menschen in anderer Funktion mit anderen Inhalten, oder gegebenenfalls \u2013 als Ultima Ratio \u2013 sogar abgebrochen wird. Im Fundraising gibt es den Begriff der \u201eInstitutional readiness\u201c. Kirche muss bereit werden, sich zu \u00f6ffnen und eben auch Abschied zu nehmen. Doch auch die Zivilgesellschaft muss bereit sein, sich auf ein Kirchengeb\u00e4ude einzulassen, wenn sie es mit nutzt. Das ist f\u00fcr beide Seiten nicht ganz einfach, es ist ein Lernprozess, bei dem es absehbar auch zu Konflikten kommen wird. Man wird lernen m\u00fcssen, zusammenzuarbeiten. Ratlosigkeit\u00a0 oder Bedenken m\u00fcssen einer positiven \u00d6ffnung f\u00fcr die Herausforderung weichen. Das wird, glaube ich, auch klappen. Da bin ich optimistisch.<\/p>\n<p><strong>Wie viele Kletterkirchen, Kirchencaf\u00e9s, Kolumbarien und Bibliotheken braucht die Republik? Welche anderen Formen der Nachnutzung g\u00e4be es denn noch?<\/strong><\/p>\n<p><strong>Schmidt:<\/strong> Wir haben schon eine gro\u00dfe Vielfalt: Es gibt Kirchen als Turnhallen, Schulen und\u00a0 Kirchengeb\u00e4ude, die zu Wohnraum wurden. Hier in der Landeskirche Hannovers haben wir etwa ein Studentenwohnheim, \u00dcbungsr\u00e4ume f\u00fcr Ch\u00f6re oder\u00a0 Kirchenr\u00e4ume, die nun Stadtteilzentren beherbergen. Letzteres ist eine sehr sch\u00f6ne L\u00f6sung, wie ich finde, die es auch anderswo gibt, etwa in Hamburg. Weiterhin haben wir Gedenkst\u00e4tten, Museen, es gibt Kinderg\u00e4rten in ehemaligen Kirchen und Bibliotheken. Am Rennsteig gibt es etwa eine so genannte \u00dcbernachtungskirche, f\u00fcr Pilger und Wanderer. Auch eine sehr sch\u00f6ne Idee. Das bisher Exotischste, was ich geh\u00f6rt habe, waren Anfragen eines Projektentwicklers, der Rechenzentren unterbringen wollte. Wegen der baulichen Gestaltung, des stabilen Mauerwerks und des k\u00fchlen Raumklimas scheint eine Kirche auch daf\u00fcr besonders geeignet. Also ich glaube, die Kreativit\u00e4t ist unbegrenzt. Und wir sind auch darauf angewiesen, dass Menschen mit guten Ideen zu uns kommen.<\/p>\n<\/section>\n<section class=\"large-12 columns article--section article--aside__bottom\">\n    <!-- Test for teaser --><br \/>\n    <!--Val: 1 --><\/p>\n<p>                    \t    <!-- SRC:  --><\/p>\n<aside class=\"article--aside quintus teaser teaser__related rs_skip rs_preserve\">\n<div class=\"teaser--article teaser--content\">\n<figure class=\"teaser--image\">\n                                                    <picture><source media=\"(max-width:935px)\" srcset=\"https:\/\/www.ekd.de\/ekd_de\/ds_img\/assets_1875_x\/20230913_epd_00483233_frauenkirche_erdkugel_matthias_schumann_1875_rdax_625x352_60s.jpg 1x, https:\/\/www.ekd.de\/ekd_de\/ds_img\/assets_1875_x\/20230913_epd_00483233_frauenkirche_erdkugel_matthias_schumann_1875_rdax_1250x704_60s.jpg 2x, https:\/\/www.ekd.de\/ekd_de\/ds_img\/assets_1875_x\/20230913_epd_00483233_frauenkirche_erdkugel_matthias_schumann_1875_rdax_60s.jpg 3x\"><source media=\"(min-width:934px)\" srcset=\"https:\/\/www.ekd.de\/ekd_de\/ds_img\/assets_1875_x\/20230913_epd_00483233_frauenkirche_erdkugel_matthias_schumann_1875_rdax_360x203_70s.jpg 1x, https:\/\/www.ekd.de\/ekd_de\/ds_img\/assets_1875_x\/20230913_epd_00483233_frauenkirche_erdkugel_matthias_schumann_1875_rdax_720x406_70s.jpg 2x, https:\/\/www.ekd.de\/ekd_de\/ds_img\/assets_1875_x\/20230913_epd_00483233_frauenkirche_erdkugel_matthias_schumann_1875_rdax_1080x608_70s.jpg 3x\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.ekd.de\/ekd_de\/ds_img\/assets_1875_x\/20230913_epd_00483233_frauenkirche_erdkugel_matthias_schumann_1875_rdax_625x352_60s.jpg\" alt=\"Schwebende Erdkugel als Kunstinstallation 'Gaia' des britischen K\u00fcnstlers Luke Jerram in der Dresdner Frauenkirche\"\/><br \/>\n                                                    <\/source><\/source><\/picture><figcaption\/>\n                                                <\/figure>\n<p class=\"quintus--text teaser--text\">Ob Musik, Baukunst, Malerei oder Literatur: Kirche und Kultur waren und sind untrennbar verwoben. Menschen suchen immer wieder neue Ausdrucksformen f\u00fcr ihren Glauben, ihre Fragen und ihre Zweifel.<\/p>\n<\/p><\/div>\n<\/aside>\n<div class=\"article--content\">\n<p><strong>Claussen:<\/strong> Es gibt auch wechselnde Modeideen, die eine Zeit lang durchs Land gehen. Vor einigen Jahren waren dies Jugend- und Diakoniekirchen, jetzt gerade die Kletterkirchen. Das EKD-Kulturb\u00fcro hat im vergangenen Jahr ein Buch ver\u00f6ffentlicht mit dem Titel \u201eLeben statt Leere\u201c, das gelungene Beispiele vorstellt. Gegenw\u00e4rtig denken wir dar\u00fcber nach, seitens EKD und Landeskirchen eine Website aufzubauen, auf der wir signifikante Umnutzungen pr\u00e4sentieren, so dass Interessierte aus Kirche, Gesellschaft und Medien sich anregen lassen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><strong>Schmidt:<\/strong> Bauplanungsrechtlich gesehen stehen Kirchen h\u00e4ufig auf sogenannten Vorbehaltsfl\u00e4chen, die kirchlicher T\u00e4tigkeit, also Gottesdienst und Seelsorge vorbehalten sind. Man kann\u00a0 also nicht einfach so ein Stadtteilzentrum daraus machen und die Kirche inhaltlich v\u00f6llig umnutzen, sondern es muss\u00a0 von der zust\u00e4ndigen \u00f6rtlichen Beh\u00f6rde genehmigt werden. Die Fl\u00e4che muss unter Umst\u00e4nden baulich neu \u00fcberplant werden. Dieser Prozess, den unser Rechtsrahmen vorgibt, kann auch langwierig sein. Man sieht, wie viele Beteiligte mit rechtlich festgelegten Zust\u00e4ndigkeiten es bei\u00a0 einem Umnutzungsprojekt geben kann. Herr Claussen hat den Denkmalschutz angesprochen, daneben\u00a0 gibt es unter anderem noch den Brandschutz und Arbeitsschutzvorgaben.<br \/>\u00dcberdies stellt sich bei Konversionsprojekten auch die Frage: Was passiert eigentlich mit der Ausstattung, die regelm\u00e4\u00dfig Teil eines Denkmals ist? Orgeln, Alt\u00e4re und andere Kunstwerke sind ja zum Teil fest eingebaut. Bei Kunstgegenst\u00e4nden sind h\u00e4ufig auch Urheberrechte zu beachten. Man mag fragen: Warum k\u00f6nnen\u00a0 nicht schnell ein paar B\u00e4nke entfernt und mit dem Umbau begonnen\u00a0 werden? So schnell und einfach geht es eben nicht. Aber es gibt dankenswerterweise\u00a0 immer wieder Menschen, die sich dieser komplizierten Prozesse annehmen und sich k\u00fcmmern, auch \u00fcber eine l\u00e4ngere Zeit falls n\u00f6tig. Um der Geb\u00e4ude und der Erhaltung des Kulturgutes willen.<\/p>\n<p><strong>Jede Umnutzung steht und f\u00e4llt ja mit der Finanzierung. Welche Modelle gibt es da?<\/strong><\/p>\n<p><strong>Schmidt:<\/strong> Im Moment werden rund 10 Prozent der Haushalte in den Gliedkirchen f\u00fcr die Bauunterhaltung verwendet. Das sind gewaltige Summen, in gro\u00dfen Kirchen sind hier hohe sechs- und siebenstellige Betr\u00e4ge bei Bauma\u00dfnahmen keine Seltenheit. Das k\u00f6nnen die Kirchen auf Dauer f\u00fcr alle Geb\u00e4ude nicht mehr stemmen, das muss man ganz deutlich sagen. Unabh\u00e4ngig von einzelnen privaten Spenden wird es zu Mischfinanzierungen mit der \u00f6ffentlichen Hand kommen m\u00fcssen. Es gibt F\u00f6rdert\u00f6pfe von Bund, Land und der EU, die aber auch nicht alle f\u00fcr die Kirchengeb\u00e4ude offen sind. Insbesondere was Heizungsinstandsetzungen und energetische Sanierungen betrifft ist es schwierig. Da wird man sicherlich in Zukunft noch einmal mit dem Bund und den L\u00e4ndern verhandeln m\u00fcssen, ob es da nicht mehr M\u00f6glichkeiten geben kann, wenn der Bedarf und die Not gr\u00f6\u00dfer werden. Viele glauben nach wie vor, dass die Kirchen \u00fcber nahezu unbegrenzte Mittel verf\u00fcgen, um ihre Geb\u00e4ude in einem Topzustand zu erhalten. Das ist schon jetzt nicht mehr der Fall und wird es k\u00fcnftig noch weniger sein.<\/p>\n<p><strong>Und die \u00f6ffentlichen Kassen werden ja auch nicht voller. K\u00f6nnten dann nicht auch andere Modelle eine gr\u00f6\u00dfere Rolle spielen, zum Beispiel Stiftungen?<\/strong><\/p>\n<p><strong>Schmidt:<\/strong> Es ist die Frage, in welchem Rahmen ein solches\u00a0 Modell zum Einsatz kommt. Wenn Sie Geb\u00e4udeeigent\u00fcmer werden, m\u00fcssen Sie auch immer Grunderwerbssteuer zahlen und sind im Betrieb vollumf\u00e4nglich verpflichtet. Ob Stiftungen das in gro\u00dfem Stil wollen, wei\u00df ich nicht. Ich glaube, dass es \u00f6rtlich gut funktionieren kann. Aber f\u00fcr eine zentrale, gro\u00dfe Stiftung f\u00fcr Kirchengeb\u00e4ude fehlt mir momentan finanziell und administrativ die Fantasie. Diese m\u00fcsste mit gewaltigen Mitteln ausgestattet sein, und wo sollten die herkommen? Bis auf Weiteres wird es wohl so bleiben, dass die jeweilige Eigent\u00fcmerin, also die Kirchengemeinde, schaut, was sie \u00f6rtlich gestalten und welche Mittel sie daf\u00fcr wo und bei wem einwerben kann.<\/p>\n<p><strong>Claussen:<\/strong> Es gibt eine Reihe von M\u00f6glichkeiten, jenseits des bisher \u00fcblichen Modells der verfassten Kirche. Man kann \u00fcber Genossenschaften nachdenken oder \u00fcber Kirchbauvereine. Da sollte man offen und kreativ sein.<\/p>\n<p><strong>Schmidt:<\/strong> Es gibt keine alleinige gro\u00dfe L\u00f6sung, sondern tats\u00e4chlich, wie Herr Claussen sagt, viele tolle Modelle und\u00a0 differenzierte L\u00f6sungen, die im Einzelnen \u00f6rtlich wunderbar funktionieren.<\/p>\n<p>Interview: J\u00f6rg Echtler<\/p>\n<\/p><\/div>\n<\/section>\n<p>        <!-- RSPEAK_STOP --><\/p>\n<footer class=\"article--footer\">\n<\/footer><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>02.04.2026 News Kirchen multifunkional nutzen \u2212 eine Herausforderung und Chance Die Unterhaltung ihrer Kirchen wird nicht wenige Kirchengemeinden in absehbarer<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":8032,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[20],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9158"}],"collection":[{"href":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=9158"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9158\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":9159,"href":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9158\/revisions\/9159"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/8032"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=9158"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=9158"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=9158"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}