{"id":9218,"date":"2026-04-27T13:48:39","date_gmt":"2026-04-27T13:48:39","guid":{"rendered":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/2026\/04\/27\/stiftung-kiba-foerdert-kirchensanierungen-ekd\/"},"modified":"2026-04-27T13:48:40","modified_gmt":"2026-04-27T13:48:40","slug":"stiftung-kiba-foerdert-kirchensanierungen-ekd","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/2026\/04\/27\/stiftung-kiba-foerdert-kirchensanierungen-ekd\/","title":{"rendered":"Stiftung KiBa f\u00f6rdert Kirchensanierungen \u2013 EKD"},"content":{"rendered":"<p> <br \/>\n<\/p>\n<div id=\"\">\n<h3>Kirchen sanieren und neue Konzepte f\u00fcr Nutzung erstellen<\/h3>\n<p>Seit 1999 hat <strong>die Stiftung<\/strong>\u00a0mehr als 2.100 F\u00f6rderzusagen mit insgesamt fast 43 Millionen Euro f\u00fcr die Erhaltung von evangelischen Kirchen in Deutschland gegeben. Lange Zeit lag der Fokus rein auf dem klassischen Kirchenerhalt: D\u00e4cher reparieren, Mauern sichern, Geb\u00e4ude bewahren. \u201eDas war berechtigt und wichtig\u201c, sagt Catharina Hasenclever, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin der Stiftung KiBa. Doch es sei zunehmend klar geworden, dass es nicht mehr allein ausreiche, Kirchengeb\u00e4ude instand zu halten. Eine Kirche k\u00f6nne h\u00e4ufig auch zus\u00e4tzlich zum Sonntagsgottesdienst genutzt werden.<\/p>\n<p>Die F\u00f6rderleitlinien der Stiftung wurden daher erweitert. Gemeinden, die F\u00f6rdermittel beantragen, m\u00fcssen auch ein Nutzungskonzept vorlegen, um aufzuzeigen, was \u2013 abgesehen von Gottesdiensten &#8211; in ihrer Kirche stattfindet. Auch Ideen, die R\u00e4ume \u00f6ffnen und beleben, werden unterst\u00fctzt. Daf\u00fcr kann etwa der Einbau von barrierefreien Toiletten, flexiblen Glasw\u00e4nden oder multifunktionalen Bereichen erforderlich sein. \u201eGeb\u00e4udeerhalt und Nutzungskonzept werden zusammen gedacht und Hand in Hand umgesetzt\u201c, beschreibt Catharina Hasenclever den Prozess. Die Stiftung hilft finanziell, die Impulse kommen aus den Gemeinden selbst.<\/p>\n<h3>Wie Kirchen neu genutzt werden: Beispiele aus Gemeinden<\/h3>\n<p>Die Ergebnisse der Stiftungst\u00e4tigkeit k\u00f6nnen sich sehen lassen. In Coesfeld wurde beispielsweise mit Unterst\u00fctzung der KiBa-Stiftung ein weiterer Raum in die Kirche eingezogen. So muss nur noch ein Teil des gro\u00dfen Geb\u00e4udes beheizt werden \u2013 das ist effizient und bezahlbar. Statt 300 Euro kostet das Heizen nur noch rund zehn Euro pro Nutzung.<\/p>\n<p>In Bad Wildungen fahren Kinder mit Bobbycars durch das Kirchenschiff. \u201eHier wird die Kirche vormittags von der Kita mitgenutzt\u201c, sagt Catharina Hasenclever. \u201eTrotzdem ist die Kirche Kirche geblieben und alle haben gewonnen\u201c. Die Hemmschwelle gegen\u00fcber der neuen Raumnutzung sinkt. So entstehen neue Orte der Begegnung.<\/p>\n<p>Beispiele wie diese zeigen: Kirchen k\u00f6nnen mehr sein als Orte f\u00fcr den Sonntagsgottesdienst. Sie werden zu Treffpunkten, zu R\u00e4umen f\u00fcr noch mehr Gemeinschaft, Kultur und Alltag. \u201eWenn ich sehe, wie Menschen ihre Kirche nutzen und sich aneignen, dann ist das einfach sch\u00f6n\u201c, sagt Catharina Hasenclever.<\/p>\n<h3>Zukunft von Kirchengeb\u00e4uden: Herausforderungen und Chancen<\/h3>\n<p>Gleichzeitig steht die Institution Kirche insgesamt vor schwierigen Entscheidungen. Diskussionen \u00fcber Schlie\u00dfungen oder Abrisse von Geb\u00e4uden geh\u00f6ren inzwischen zur Realit\u00e4t der Verantwortlichen. Unterschiedliche Pr\u00e4gungen und Erwartungen treffen aufeinander, gerade wenn es um die Zukunft von Geb\u00e4uden geht. Catharina Hasenclever bleibt zuversichtlich. \u201eIch bin optimistisch, dass wir aus der Not eine Tugend machen k\u00f6nnen\u201c, sagt sie. \u201eMeine Erfahrung zeigt, dass wir Menschen begeistern k\u00f6nnen, wenn wir die Kirchen \u00f6ffnen\u201c. Entscheidend sei, dass die Menschen sp\u00fcrten: Das ist mein Raum. Hier kann ich etwas bewegen.<\/p>\n<h3>Ideen f\u00fcr die Nutzung von Kirchen: Konzepte und Impulse<\/h3>\n<p>Um Gemeinden zu inspirieren, setzt die Stiftung auch auf kreative Impulse. Beim Kirchbautag etwa verteilt die KiBa ein Kartenset mit Ideen f\u00fcr die erweiterte Nutzung von Kirchengeb\u00e4uden: von naheliegenden Formaten wie B\u00fccherflohm\u00e4rkten bis hin zu ungew\u00f6hnlicheren Konzepten wie Dartspielen im Kirchenraum.<\/p>\n<p>\u201eViele Gemeinden wissen oft zu wenig dar\u00fcber, was m\u00f6glich ist\u201c, berichtet die KiBa Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin. Genau hier will die Stiftung ansetzen und Erfolgsgeschichten sichtbar machen, Lust auf neue Wege wecken und den Blick weiten.<\/p>\n<h3>So f\u00f6rdert die Stiftung KiBa Kirchensanierungen<\/h3>\n<p>Hinter dieser Arbeit steht ein f\u00fcnfk\u00f6pfiges Team, das sich vor allem um das Einwerben von Spenden und die Bindung von F\u00f6rdermitgliedern sowie um die \u00d6ffentlichkeitsarbeit k\u00fcmmert. Auf der <strong>Website<\/strong>, im Newsletter und auf Social Media berichtet die Stiftung \u00fcber gelungene Projekte zur Kirchensanierung und Kirchennutzung sowie \u00fcber besonders aktive und kreative Gemeinden. Der Rest der Kapazit\u00e4ten wird f\u00fcr die Zusammenarbeit mit den Landeskirchen und die Projektbegleitung genutzt.<\/p>\n<p>Die Stiftung versteht sich dabei bewusst als Impulsgeberin. Sie f\u00f6rdert bevorzugt Projekte im sogenannten \u201egelben Bereich\u201c. In diesen Bereich geh\u00f6ren Kirchen, die Zukunftsaussichten haben, f\u00fcr die aber noch Finanzierungsl\u00fccken bestehen. \u201eWir sind gern der letzte Baustein, der ein Projekt m\u00f6glich macht\u201c, erkl\u00e4rt Catharina Hasenclever. Manchmal gibt die Stiftung aber auch die erste Unterst\u00fctzung und zieht dadurch weitere F\u00f6rderer mit ins Boot. Voraussetzung ist, dass Gemeinden ein tragf\u00e4higes Finanzierungskonzept vorlegen. Denn klar ist: Ohne Eigeninitiative vor Ort geht es nicht. Noch bis zum 30. Juni 2026 k\u00f6nnen Gemeinden ihr Projekt und ihren <strong>F\u00f6rderantrag<\/strong> bei der Stiftung KiBa einreichen.<\/p>\n<h3>F\u00f6rderverein der Stiftung KiBa: Unterst\u00fctzung f\u00fcr Kirchenprojekte<\/h3>\n<p>F\u00fcr die Finanzierung der Kiba-Projekte ist auch der F\u00f6rderverein der Stiftung ein wichtiger Baustein. \u201eDie Mitgliedsbeitr\u00e4ge sorgen daf\u00fcr, dass wir eine bestimmte Summe im Jahr wirklich sicher haben\u201c, erl\u00e4utert Catharina Hasenclever. 3.600 Mitglieder engagieren sich im F\u00f6rderverein. So entstehe eine enge Verbindung und ein Netzwerk, das tr\u00e4gt. Jeden Sommer treffen sich die Mitglieder des Vereins zum Austausch und um gef\u00f6rderte Kirchen zu besuchen. Dann k\u00f6nnen sie sehen, was mit ihren Spenden m\u00f6glich geworden ist. \u201eDas ist wie ein gro\u00dfes Familientreffen\u201c, beschreibt Catharina Hasenclever die Atmosph\u00e4re. Ein Ort des Austauschs, der Wertsch\u00e4tzung und der Motivation, weiterzumachen.<\/p>\n<h3>Kirchen als Orte der Gemeinschaft und Begegnung<\/h3>\n<p>Am Ende geht es der KiBa um mehr als Geb\u00e4ude. Es geht um R\u00e4ume, die Menschen verbinden. Um Orte, die sich ver\u00e4ndern d\u00fcrfen, ohne ihre Bedeutung zu verlieren.<\/p>\n<p>Oder, wie Catharina Hasenclever zusammenfasst: \u201eWenn die Gemeinden ihre Kirchengeb\u00e4ude erhalten und auch in Zukunft noch nutzen k\u00f6nnen, dann haben wir unser Ziel erreicht\u201c.<\/p>\n<h3>\u00a0<\/h3>\n<p>\u00a0<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kirchen sanieren und neue Konzepte f\u00fcr Nutzung erstellen Seit 1999 hat die Stiftung\u00a0mehr als 2.100 F\u00f6rderzusagen mit insgesamt fast 43<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":9219,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[20],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9218"}],"collection":[{"href":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=9218"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9218\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":9220,"href":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9218\/revisions\/9220"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/9219"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=9218"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=9218"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=9218"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}