{"id":9709,"date":"2026-10-29T10:14:23","date_gmt":"2026-10-29T10:14:23","guid":{"rendered":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/2026\/10\/29\/ekd-ratsvorsitzende-fehrs-zum-reformationstag-wir-sind-mehr-als-unsere-erfolge-und-fehler-ekd\/"},"modified":"2026-10-29T10:14:24","modified_gmt":"2026-10-29T10:14:24","slug":"ekd-ratsvorsitzende-fehrs-zum-reformationstag-wir-sind-mehr-als-unsere-erfolge-und-fehler-ekd","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/2026\/10\/29\/ekd-ratsvorsitzende-fehrs-zum-reformationstag-wir-sind-mehr-als-unsere-erfolge-und-fehler-ekd\/","title":{"rendered":"EKD-Ratsvorsitzende Fehrs zum Reformationstag: \u201eWir sind mehr als unsere Erfolge und Fehler\u201c \u2013 EKD"},"content":{"rendered":"<p> <br \/>\n<\/p>\n<div id=\"\">\n<div class=\"article--meta article--meta__border clearfix\">\n<p>                                    <time datetime=\"29.10.2026 09:00\" class=\"article--time\">29.10.2026<\/time><\/p>\n<p>                                     <strong class=\"article--type primus--overline\">Pressemitteilung<\/strong><\/p>\n<picture class=\"article--source-image image\"><source srcset=\"https:\/\/www.ekd.de\/ekd_de\/ds_img\/assets\/20170622_ekd-Quellenlogo_300.jpg\"><!--<source srcset=\"\/ekd_de\/ds_img\/assets\/20170622_ekd-Quellenlogo_300_rdax_141x39s.jpg 1x, \/ekd_de\/ds_img\/assets\/20170622_ekd-Quellenlogo_300_rdax_282x78s.jpg 2x, https:\/\/www.ekd.de\/ekd_de\/ds_img\/assets\/20170622_ekd-Quellenlogo_300.jpg 3x\">--><\/p>\n<p>    <\/source><\/picture>\n<\/p><\/div><\/div>\n<div id=\"\">\n<ul>\n<li>Unverlierbare W\u00fcrde: Gottes Liebe gilt jedem Menschen, unabh\u00e4ngig von Leistung und Erfolg<\/li>\n<li>Mehr Fehlertoleranz: Ratsvorsitzende wirbt f\u00fcr Mut zum Neuanfang und Gro\u00dfz\u00fcgigkeit im Alltag wie in der Politik<\/li>\n<li>Freiheit und N\u00e4chstenliebe: Reformation ermutigt zu eigenst\u00e4ndigem Denken und Verantwortung f\u00fcreinander<\/li>\n<\/ul>\n<p>Hannover (29. Oktober 2026). Zum Reformationstag am 31.\u00a0Oktober erinnert die Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Bisch\u00f6fin Kirsten Fehrs, an die befreiende Kraft der reformatorischen Botschaft. Sie sei auch mehr als 500\u00a0Jahre nach Martin Luther von gro\u00dfer Bedeutung \u2013 f\u00fcr Christinnen und Christen ebenso wie f\u00fcr die Gesellschaft insgesamt.<\/p>\n<p>\u201eDie Reformation erinnert uns an etwas, das wir im Alltag leicht vergessen: Wir m\u00fcssen unseren Wert als Menschen nicht erst beweisen. Wir sind mehr als unsere Erfolge und unsere Fehler. Jeder Mensch ist von Gott geliebt und mit einer W\u00fcrde ausgestattet, die ihm niemand nehmen kann. Das ist eine unglaublich befreiende Botschaft \u2013 gerade in einer Zeit, in der so viele Menschen unter dem Druck stehen, immer alles richtig machen zu m\u00fcssen\u201c, so Fehrs.<\/p>\n<p>Die reformatorische Erkenntnis, dass der Mensch auf Gottes Gnade vertrauen darf, er\u00f6ffne zugleich einen anderen Umgang mit den eigenen Unzul\u00e4nglichkeiten. \u201eUnser Leben bleibt nicht auf unsere Fehler festgelegt. Es gibt immer die M\u00f6glichkeit, neu anzufangen. Wir brauchen im Alltag wie in der Politik mehr Mut, Fehler einzugestehen, und mehr Gro\u00dfz\u00fcgigkeit gegen\u00fcber Menschen, die das tun. Eine Gesellschaft, die keine Fehler verzeiht, nimmt sich selbst die Chance, dazuzulernen\u201c, sagte Fehrs.<\/p>\n<p>\u201eMit der Freiheit des Menschen verbinde sich zugleich die Verantwortung f\u00fcr andere. \u201eSelbst denken, selbst verstehen, selbst einstehen \u2013 auch dazu ermutigt uns die Reformation. Freiheit und N\u00e4chstenliebe geh\u00f6ren zusammen. Und N\u00e4chstenliebe steht nicht f\u00fcr sich allein: Sie lebt aus der Beziehung zu Gott, zum Gegen\u00fcber und zu mir selbst. Liebe ich nur Gott, werde ich eng. Liebe ich nur den N\u00e4chsten, werde ich m\u00fcde. Liebe ich nur mich selbst, wird es einsam um mich.\u201c<\/p>\n<p>Der Reformationstag sei deshalb mehr als die Erinnerung an ein historisches Ereignis. \u201eEr l\u00e4dt uns ein, \u00fcber unser eigenes Leben nachzudenken: Was w\u00fcrde sich ver\u00e4ndern, wenn wir uns selbst und anderen mit etwas mehr Gnade begegnen w\u00fcrden?\u201c<\/p>\n<p><strong>Hintergrund<\/strong><\/p>\n<p>Am 31.\u00a0Oktober erinnern evangelische Christinnen und Christen an den Beginn der Reformation. Der \u00dcberlieferung nach ver\u00f6ffentlichte Martin Luther 1517 seine 95\u00a0Thesen gegen den Ablasshandel. Im Mittelpunkt der reformatorischen Theologie steht die \u00dcberzeugung, dass der Mensch Gottes Liebe und Gnade nicht durch eigene Leistungen verdienen muss.<\/p>\n<p>Weitere Infos unter: www.ekd.de\/reformationstag-10834.htm<\/p>\n<p><strong>Hinweis f\u00fcr Redaktionen<\/strong><\/p>\n<p>Die EKD-Ratsvorsitzende, Bisch\u00f6fin Kirsten Fehrs, predigt am Reformationstag, 31. Oktober 2026, um 14 Uhr im Dom zu L\u00fcbeck. Anlass ist ein Festgottesdienst zur Verleihung der Bugenhagenmedaille der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland (Nordkirche).<\/p>\n<p><strong>Weitere Gottesdienste und Veranstaltungen zum Reformationstag<\/strong><\/p>\n<p>Der Reformationstag in Wittenberg beginnt um 8.30\u00a0Uhr mit einem Gottesdienst des Lutherischen Weltbundes (LWB) und der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Amerika (ELCA) in der Stadtkirche. Um 10\u00a0Uhr folgt ein Gottesdienst des Kirchenkreises Wittenberg in der Schlosskirche mit einer Predigt von Pfarrerin Neumann-Becker.<\/p>\n<p>Um 11.30 Uhr feiert die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) ihren Festgottesdienst zum Reformationstag in der Schlosskirche. Die Predigt h\u00e4lt EKD-Ratsmitglied Prof. Michael Domsgen. Die Liturgie gestaltet Oberkirchenr\u00e4tin Anne Brisgen. Im Anschluss l\u00e4dt die EKD zu einem Empfang im Besucherzentrum des Schlosses ein.<\/p>\n<p>Pressestelle der EKD<br \/>Carsten Splitt<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>29.10.2026 Pressemitteilung Unverlierbare W\u00fcrde: Gottes Liebe gilt jedem Menschen, unabh\u00e4ngig von Leistung und Erfolg Mehr Fehlertoleranz: Ratsvorsitzende wirbt f\u00fcr Mut<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":7501,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[20],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9709"}],"collection":[{"href":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=9709"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9709\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":9710,"href":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9709\/revisions\/9710"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/7501"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=9709"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=9709"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/krankenhauspfarramt.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=9709"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}