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„Orgel des Monats Januar 2021“ der Stiftung Orgelklang in Oechsen – EKD


Ein wertvolles Zeugnis des regionalen Orgelbaus

Die mit 24 Registern ausgestattete Orgel in der St.-Laurentius-Kirche im thüringischen Oechsen ist die erste „Orgel des Monats“ der Stiftung Orgelklang in diesem Jahr. Die von der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) gegründete Stiftung fördert den zweiten Schritt der Sanierung des Instruments mit 3.000 Euro.

Die Orgel, die von der Gemeinde als „wertvolles Zeugnis des regionalen Orgelbaus“ deklariert wird, stammt aus dem Jahr 1804. Zugeschrieben wird sie Matthäus Nordheim, einem Orgelbauer aus dem Oechsner Nachbarort Gehaus, der um die Jahrtausendwende dort zeitweise das Amt des Bürgermeisters innehatte. Nach diversen klanglichen Umbauten (zuletzt in den 1950er Jahren) hat im vergangenen Jahr eine grundlegende Instandsetzung der Orgel begonnen. Der in diesem Jahr beginnende zweite Bauabschnitt umfasst die Reinigung des Instruments, die Restaurierung von Spielanlage und Trakturen, eine neue Belederung der Windanlage, den Einbau eines neuen Elektrogebläses und die komplette Erneuerung der Prospektpfeifen. Gut 50.000 Euro sind dafür veranschlagt; zusammen mit den Kosten für die vorausgegangenen Arbeiten hat die Gemeinde mehr als 112.000 Euro zu zahlen. Spenden werden mit Aktionen wie dem „Lebendigen Adventskalender“ und durch Spendenbriefe erworben oder mithilfe von Kooperationen mit örtlichen Vereinen wie dem Kirmesverein. Das Interesse an der Orgel in St. Laurentius ist groß – auch bei den nicht kirchlich gebundenen Oechsnern.

Die Stiftung Orgelklang der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) präsentiert in jedem Monat eine „Orgel des Monats“. In diesem Jahr fördert sie 15 Projekte in einem Gesamtumfang von 55.000 Euro (bzw. 110.000 Euro inkl. Projektspenden). Seit 2010 hat sie 236 Förderzusagen über mehr als 1,4 Millionen Euro gegeben (bzw. mehr als 1,9 Millionen Euro inkl. Projektspenden). Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.stiftung-orgelklang.de.

Hannover, 15. Januar 2021

Pressestelle der EKD