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Hilfsorganisationen rufen zu Unterstützung für Erdbeben-Gebiete auf – EKD


Die Welthungerhilfe erklärte, die Erdbeben träfen besonders jene Menschen hart, „die ohnehin in katastrophalen humanitären Verhältnissen leben“. In Nordwestsyrien seien 4,1 Millionen Menschen auf Hilfe angewiesen. Viele von ihnen hungerten, und es fehlten Trinkwasser, Strom sowie Heizmaterial. Viele Menschen harrten wegen der Nachbeben bei „Kälte und Schneeregen im Freien aus, weil sie Angst haben, in ihre Häuser zurückzukehren“, sagte der Nothilfekoordinator der Welthungerhilfe für die Region, Jesco Weickert.

Auch das „International Rescue Committee“ (IRC) warnte vor einer Verschärfung der Not vor allem in Syrien. Die Erdbeben seien einer „weiterer verheerender Schlag“ für Menschen, die bereits mit den Folgen des jahrelangen Konflikts zu kämpfen hätten, sagte die IRC-Landesdirektorin für Syrien, Tanya Evans. Die Gesundheitseinrichtungen in der Region seien bereits vor der Katastrophe überlastet gewesen.


Die Diakonie Katastrophenhilfe stellt zunächst 500.000 Euro für Nothilfemaßnahmen zur Verfügung und ruft unter dem Stichwort „Erdbebenhilfe Türkei Syrien“ auf zu Spenden auf ihr Konto bei der Evangelischen Bank: IBAN: DE68 5206 0410 0000 5025 02 | BIC: GENODEF1EK1

Online unter: www.diakonie-katastrophenhilfe.de/spenden