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Wilmer und Fehrs: Kirchen wollen Orte der Begegnung sein – EKD


Die katholische und die evangelische Kirche in Deutschland wollen angesichts gesellschaftlicher Spannungen Orte des Dialogs sein.

„Kirchen tragen Verantwortung dafür, Begegnung zu ermöglichen – in Gemeinden, Schulen, sozialen Einrichtungen und im öffentlichen Gespräch“, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung des Vorsitzenden der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Heiner Wilmer, und der Ratsvorsitzenden der EKD Kirsten Fehrs. Beide Kirchenleitenden trafen sich zu Beginn des Katholikentags am Mittwoch in Würzburg. Es war das erste Treffen seit Wilmers Amtsantritt im Februar.

Viele Menschen erlebten derzeit, wie hart gesellschaftliche Debatten geworden seien, hieß es weiter. Misstrauen wachse, Positionen verhärteten sich, und es werde übereinander statt miteinander gesprochen. „Als Kirchen wollen wir dem etwas entgegensetzen: Orte, an denen Menschen einander zuhören, Unterschiede aushalten und gemeinsam nach Lösungen suchen.“ Frieden entstehe dort, wo Menschen und Nationen einander nicht abschrieben, sondern Verständigung suchten.