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Evangelische Kirche stärkt fachschulische Ausbildungswege im diakonisch-gemeindepädagogischen Dienst – EKD


Hannover (14. Juli 2026). Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) schafft erstmals gemeinsame Standards für fachschulische Ausbildungen im diakonisch-gemeindepädagogischen Dienst. Mit dem neuen EKD-Text 137.2 wird eine wichtige Grundlage für die bundesweite Anerkennung entsprechender Ausbildungswege gelegt.

Der diakonisch-gemeindepädagogische Dienst umfasst zentrale Felder kirchlicher Arbeit, darunter die Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Familien, gemeindepädagogische Angebote sowie diakonische Projekte. Die Mitarbeitenden verbinden dabei pädagogische, soziale und theologische Kompetenzen.

Bislang haben sich die fachschulischen Ausbildungswege an den verschiedenen Standorten in Deutschland sehr unterschiedlich entwickelt. Abschlüsse waren deshalb zwischen den Gliedkirchen der EKD häufig nur eingeschränkt vergleichbar und nicht ohne Weiteres gegenseitig anerkennungsfähig.

„Die neuen Standards ermöglichen es, die Vielfalt gewachsener Ausbildungsprofile mit einer größeren Vergleichbarkeit und Mobilität im Raum der EKD zu verbinden. Absolventinnen und Absolventen fachschulischer Ausbildungsgänge erhalten dadurch bessere Möglichkeiten, ihren Beruf auch über die Grenzen der eigenen Landeskirche hinaus auszuüben“, sagt die Leiterin der Bildungsabteilung der EKD, Birgit Sendler-Koschel.

Die Standards orientieren sich an den Kompetenzbereichen Bilden, Unterstützen und Verkündigen. Hinzu kommen theologische Grundlagen, die Verbindung von Theorie und Praxis sowie verbindliche Vorgaben zur Prävention und zum Umgang mit sexualisierter Gewalt.

Eine künftig online verfügbare Übersicht zeigt, welche Ausbildungsgänge die gemeinsamen Standards erfüllen. Sie bietet Ausbildungsinteressierten, Einrichtungen und Anstellungsträgern verlässliche Orientierung.

Der EKD-Text 137.2 ist abrufbar unter https://www.ekd.de/gemeinsame-standards-2.