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Seelsorge gerade in Krisen wichtig Ökumenische Stellungnahme zu Seelsorge während der Corona-Pandemie – EKD


Kommissariat der deutschen Bischöfe – Katholisches Büro in Berlin – und die Bevollmächtigte des Rates der EKD bei der Bundesrepublik Deutschland und der Europäischen Union

In ihrer gemeinsamen Stellungnahme betonen die EKD und die katholische Kirche die Bedeutung der Seelsorge. Sie ist gerade in Pandemien und Krisen kein randständiges, sondern ein wesentliches, lebensdienliches Angebot. Die Stellungnahme zeigt das breite Feld an Seelsorgekompetenzen der Kirchen auf, vor Ort in der Kirchengemeinde, aber auch in besonderen Bereichen (wie etwa Krankenhaus-, Altenheim- und Notfallseelsorge). Seelsorge ist gerade in Krisen bedeutsam für die Gesellschaft, weil sie die Resilienz der Menschen stärkt. Sie ist besonders dann hilfreich, wenn sie mit einer unmittelbaren Begegnung verbunden ist (zum Beispiel mit einem direkten Gespräch).  Hierauf sollte in einer zukünftigen Krisenlage noch stärker geachtet werden als während der Corona-Pandemie.

Anlass für die Stellungnahme war ein Fachgespräch der Arbeitsgruppe „Gesellschaft, Soziales, Bildung, Kultur, Sport und Ehrenamt“ der Enquete-Kommission „Aufarbeitung der Corona-Pandemie und Lehren für zukünftige pandemische Ereignisse“ des Deutschen Bundestages.

Cover Stellungnahme zu Seelsorge in der Corona-Pandemie

Download gesamte Stellungnahme

Autor*in:

Anne Gidion

Prälatin Dr. Anne Gidion
Bevollmächtigte des Rates der EKD bei der Bundesrepublik Deutschland und der Europäischen Union
Evangelische Kirche in Deutschland (EKD)