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EKD-Synode in Ulm unterbrochen – EKD


Tagung soll in den kommenden Wochen digital aus Hannover fortgesetzt werden

Wegen des bevorstehenden Bahnstreiks ist am heutigen Mittwoch, 15. November, die 4. Tagung der 13. Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) für unbestimmte Zeit unterbrochen worden. Die Sitzung soll nun in wenigen Wochen digital fortgesetzt und abgeschlossen werden. Für viele der 128 Synodalen sowie der weiteren Teilnehmenden der Tagung, die aus ganz Deutschland nach Ulm angereist waren, wäre eine Rückreise zum vorgesehenen Abschluss der Synode nicht mehr gewährleistet gewesen. Zahlreiche Synodale mussten aufgrund der veränderten Situation bereits am frühen Mittwoch aus Ulm abreisen, so dass das ausstehende Plenum gegebenenfalls nicht mehr ordnungsgemäß hätte durchgeführt werden können.

Auf der Tagesordnung standen Gesetzesberatungen und Beschlussfassungen, unter anderem zu dem Thema Migration und Menschenrechte sowie die Verabschiedung eines Mitarbeitervertretungsgesetzes. dessen sachdienliche Beratung möglicherweise nicht mehr möglich gewesen wäre.

Auf einer kurzfristig einberufenen Sitzung hatte das Präsidium deshalb am Vorabend beschlossen, die 4. Tagung der 13. Synode der EKD am Mittwochmorgen aufgrund dieser äußeren Einwirkung zu unterbrechen und in den kommenden Wochen, zu einem noch nicht festgelegten Zeitpunkt, digital fortzusetzen.

Weitere Informationen zur Synode unter https://www.ekd.de/synode.

Ulm, 15. November

Pressestelle der EKD
Carsten Splitt

 

 

 

Über die Synode der EKD:  Die Synode der EKD ist neben Rat und Kirchenkonferenz eines der drei Leitungsorgane der EKD. Sie tagt vom 12. bis 15. November in Ulm. Nach der Grundordnung der EKD besteht die 13. Synode aus 128 Mitgliedern. Zu den Aufgaben der Synode zählen die Erarbeitung von Kundgebungen und Beschlüssen zu Fragen der Zeit sowie die Begleitung der Arbeit des Rates der EKD durch Richtlinien. Die Synode berät und beschließt aber auch den Haushalt und die Kirchengesetze. Geleitet wird die Synode vom Präsidium unter dem Vorsitz von Präses Anna-Nicole Heinrich. Sie ist zugleich Mitglied des 15-köpfigen Rates der EKD. Vorsitzende des Rates der EKD ist Annette Kurschus. Die EKD ist die Gemeinschaft von 20 lutherischen, reformierten und unierten Landeskirchen. 19,2 Millionen evangelische Christinnen und Christen in Deutschland gehören zu einer der 12.700 Kirchengemeinden.