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Gegen „antiziganistische Zerrbilder“ vorgehen – EKD


Fehrs erinnerte an die Verfolgung von Sinti und Roma während der nationalsozialistischen Diktatur. „Lange wurde das an ihnen verübte Leid nicht gesehen, wurde der an ihnen begangene Völkermord nicht wahrgenommen.“ Auch die evangelische Kirche habe damals versagt. Umso wichtiger sei es, dass die EKD sich heute gegen „antiziganistische Zerrbilder“ einsetze, betonte die Hamburger Bischöfin.

Der Gedenktag geht zurück auf den ersten Roma-Kongress vor mehr als 50 Jahren, der den Beginn der Roma-Bürgerrechtsbewegung kennzeichnet. An diesem Tag soll auf die bedrückende Situation der andauernden Diskriminierung der Minderheit aufmerksam gemacht werden. Zugleich soll der Tag an den Beitrag von Sinti und Roma zur Kulturgeschichte erinnern.

 

EKD-Pressemitteilung:

Bischöfin Fehrs: „Menschenwürde leben und Minderheiten schützen“
Amtierende EKD-Ratsvorsitzende kritisiert zum Internationalen Roma-Tag fortdauernde Diskriminierung